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Apple: Neuer Streaming-Dienst verzögert sich durch Sony-Label Ärger um zwei Millionen Songs

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Neue Gerüchte um Apples ersten Streaming-Dienst. Offenbar sollte dieser bereits zusammen mit dem iPhone 5 vorgestellt werden. Dies scheiterte jedoch an einem Streit um Musikrechte mit Sony/ATV.

Offenbar wollte Apple eigentlich zusammen mit dem iPhone 5 einen neuen Musik-Streaming-Dienst präsentieren. Dies scheiterte jedoch an den Verhandlungen über die Musikrechte von Sony/ATV, wie die New York Post berichtet. Der Start des Musik-Services soll dennoch demnächst folgen.

Offenbar wollte Appple seinen neuen Streaming-Dienst zusammen mit dem iPhone 5 präsentieren.

Schon mit der Veröffentlichung des iPhone 5 hatten einige mit der Präsentation eines eigenen Musik-Streaming-Diensts von Apple gerechnet. Doch die Vorstellung blieb aus. Wie nun die New York Post erfahren haben will, liegt das an einem Streit zwischen dem Musiklabel Sony/ATV und Apple um die Rechte an zahlreichen Songs.

Rechtestreit

Offenbar war der Start des Apple-eigenen Musik-Services tatsächlich mit dem iPhone 5 geplant, scheiterte aber daran, dass Sony/ATV einen höheren Betrag für die Streams forderte als die bisher gewohnten minimalen Cent-Beträge.

Eine anonyme Quelle teilte der US-Zeitung mit, dass die streitenden Parteien sich zudem nicht einigen konnten, da Apples Streaming-Dienst weitergehen soll als andere Angebote wie etwa Spotify. So sei es beispielsweise möglich, von einem Song direkt auf den iTunes Store zu wechseln und auch die kostenlosen Hörproben seien längere Ausschnitte als bei vergleichbaren Anbietern der Fall.

Sony/ATV trennt sich von Verwertungsgesellschaften

Allerdings sind dies nicht die einzigsen Gründe. Wie die Post berichtet, hat sich das Musiklabel, das die Rechte an zwei Millionen Songs besitzt, offenbar dazu entschieden, aus den US-amerikanischen Verwertungsgesellschaften ASCAP und BMI im kommenden Januar auszutreten. Dadurch werden Verhandlungen um Musikrechte künftig für US-Unternehmen schwieriger, denn Sony/ATV muss sich nicht an die für alle Mitglieder geltenden Regeln der Verbände halten.

Der Quelle der Post zufolge soll der neue Streaming-Dienst von Apple trotzdem in naher Zukunft zur Verfügung stehen und als Software-Update auf das neue iPhone kommen.

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Annika Demgen
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