Das selbstständig fahrende Google-Auto

Verkehrte Netzwelt: Welt ohne Menschen

Googles selbstfahrendes Auto darf jetzt auf Kaliforniens Straßen fahren. Wenn das Auto von alleine fährt, kann der Mensch ja zu Hause bleiben. Und dank modernster Technik kommt bald auch die Arbeitswelt ganz ohne Menschen aus. 

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Eine Welt ohne Menschen wäre eine Welt ohne Grafikerin für das Bild von der Verkehrten Netzwelt (Bild: netzwelt)
Eine Welt ohne Menschen wäre eine Welt ohne Grafikerin für das Bild von der Verkehrten Netzwelt (Bild: netzwelt)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Der Mensch bleibt zu Hause
  2. 2Roboter-Mobbing
  3. 3Cloud Computing für Roboter
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Wie kommt eigentlich der Betreiber einer Suchmaschine dazu, ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln? Das hat Google in den letzten Jahren getan und Jerry Brown, Gouverneur von Kalifornien, hat gerade ein Gesetz unterzeichnet, wonach die Google-Autos in Zukunft auf den Straßen Kaliforniens fahren dürfen. Jerry Brown ist übrigens im Pop-Universum, zu dem ja auch Google gehört, kein Unbekannter. Er ist erstens Gouverneur von Kalifornien, was schon mal einen gewissen Pop-Faktor hat. Und zweitens, ist Brown der Held eines legendären Songs der Punkband Dead Kennedys mit dem Titel "California über alles". Jerry Brown ist Demokrat, gehört also nach hiesigem Verständnis zu den Guten. Und Gutes tun, das ist ja auch die Maxime von Google. Pop und Gutes tun, das ist die Verbindung.

Vielleicht wollen die Google-Manager auch einfach nur, dass die Leute während des Autofahrens mehr Zeit haben, zu googeln oder andere Internetdienste von Google zu nutzen. Wahrscheinlich haben sie eine Untersuchung gemacht, aus der hervorgeht, dass der Mensch 17,4 Prozent seiner Zeit im Auto verbringt, und haben dann gesagt, diese 17,4 Prozent sollen die Leute zum Googeln nutzen. Damit Google mehr Daten einsammeln kann.