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Verkehrte Netzwelt: Welt ohne Menschen Das selbstständig fahrende Google-Auto

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Der Mensch in Version 2.0 wird angetrieben durch Energie und besteht aus künstlichem Material! Unsinn? Das Google-Auto, das selbstständig fahren kann, macht den Anfang. Weitere Maschinen werden folgen! Der Mensch wird langfristig überflüssig! Oder nicht?

Googles selbstfahrendes Auto darf jetzt auf Kaliforniens Straßen fahren. Wenn das Auto von alleine fährt, kann der Mensch ja zu Hause bleiben. Und dank modernster Technik kommt bald auch die Arbeitswelt ganz ohne Menschen aus.

Eine Welt ohne Menschen wäre eine Welt ohne Grafikerin für das Bild von der Verkehrten Netzwelt

Wie kommt eigentlich der Betreiber einer Suchmaschine dazu, ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln? Das hat Google in den letzten Jahren getan und Jerry Brown, Gouverneur von Kalifornien, hat gerade ein Gesetz unterzeichnet, wonach die Google-Autos in Zukunft auf den Straßen Kaliforniens fahren dürfen. Jerry Brown ist übrigens im Pop-Universum, zu dem ja auch Google gehört, kein Unbekannter. Er ist erstens Gouverneur von Kalifornien, was schon mal einen gewissen Pop-Faktor hat. Und zweitens, ist Brown der Held eines legendären Songs der Punkband Dead Kennedys mit dem Titel "California über alles". Jerry Brown ist Demokrat, gehört also nach hiesigem Verständnis zu den Guten. Und Gutes tun, das ist ja auch die Maxime von Google. Pop und Gutes tun, das ist die Verbindung.

Vielleicht wollen die Google-Manager auch einfach nur, dass die Leute während des Autofahrens mehr Zeit haben, zu googeln oder andere Internetdienste von Google zu nutzen. Wahrscheinlich haben sie eine Untersuchung gemacht, aus der hervorgeht, dass der Mensch 17,4 Prozent seiner Zeit im Auto verbringt, und haben dann gesagt, diese 17,4 Prozent sollen die Leute zum Googeln nutzen. Damit Google mehr Daten einsammeln kann.

Der Mensch bleibt zu Hause

Was mich betrifft, ich verzichte am besten gleich aufs Autofahren. Wenn der Wagen alleine ins Büro fährt, dann braucht er mich ja nicht mehr. Das Google-Auto gleitet ganz von allein aus der Parklücke raus, reiht sich selbst in den fließenden Verkehr ein, hält selbst an Ampeln und verliert auch im schlimmsten Stau nicht die Nerven. Ich kann ausschlafen und bleibe gemütlich zu Hause.

Man könnte einwenden, dass es keinen Sinn hat, das Auto allein auf die Reise zu schicken. Doch das stimmt nicht. Denn ein fahrendes Auto benötigt ja Benzin oder Strom, deshalb verdienen die Mineralölgesellschaften und Tankstellen ihr Geld. Und die Autohersteller wollen auch was verdienen, denen ist letztlich egal, wer dann am Steuer sitzt, Mensch oder Kollege Computer. Ein selbstfahrendes Auto ohne Passagiere ist daher die reinste Form der Marktwirtschaft.

Schwierigkeiten könnte höchstens im Büro auftauchen, weil ich nicht da bin. Der Chef möchte natürlich, dass die Leute was arbeiten und deshalb müssen die jeden Morgen pünktlich antreten. Aber auch das wird bald kein Problem mehr sein, denn es gibt ja Roboter. Die können heute schon Fußball spielen und mit einem Intel-Core-i7-Prozessor sind die auch sehr klug. So ein Roboter könnte vermutlich ohne Probleme meinen Job als Sachbearbeiter erledigen.

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1 Kommentar

  • Raphau schrieb Uhr
    AW: Verkehrte Netzwelt: Welt ohne Menschen

    Die Matrix lässt grüßen :D Dann wird auch sicher nicht mehr geworben mit "Ich bin ein PC", sondern mit "Ich bin eine Batterie" :D

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Mehmet Toprak
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