Für das Samsung Galaxy S3

Samsung: Update gegen USSD-Lücke bereits verfügbar

Samsung hat sich zu der USSD-Sicherheitslücke bei seinen Android-Smartphones geäußert. Speziell für das Samsung Galaxy S3 stehe bereits ein Software-Update zur Verfügung. Nutzer werden dazu angehalten, ihr Smartphone auf die neueste Version zu aktualisieren. Bezüglich anderer Handys gibt Samsung jedoch keine Entwarnung.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Update für das Samsung Galaxy S3 
  2. 2Firmware-Update in Arbeit
  3. 3Hilfe durch App
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Seit gestern, 25. September, ist bekannt, dass sich einige Android-Smartphones von Samsung mithilfe eines bestimmten Codes innerhalb weniger Minuten aus der Ferne auf die Werkseinstellungen zurücksetzen lassen. Auf einer Hackerkonferenz in Buenos Aires demonstrierte Sicherheitsexperte Ravi Borgaonkar, wie schnell die Löschung der privaten Nutzerdaten gelingt. 

Update für das Samsung Galaxy S3 

Dem US-Technik-Magazin The Verge liegt nun eine Stellungnahme von Samsung vor. Der Hersteller bezieht sich in dieser direkt auf das Samsung Galaxy S3 und gibt an, dass bereits ein Software-Update bereitsteht, um die Sicherheitslücke zu schließen, durch die der Hack möglich wird.

Allerdings verzichtet Samsung darauf, genaue Software-Versionsnummern zu nennen oder Entwarnung für andere Modelle zu geben. Nutzern wird empfohlen, ihr Gerät auf die neueste verfügbare Software zu aktualisieren. 

Firmware-Update in Arbeit

Bezogen auf das Samsung Galaxy S2, mit dem der Hack demonstriert wurde, äußerte sich lediglich Samsung Belgien auf Twitter zu dem Einfallstor. Die Sicherheitslücke werde sehr ernst genommen. An einem Firmware-Update werde zudem aktuell gearbeitet, dass dann Over-the-Air oder auch mit der Synchronisations-Software Kies installiert werden kann. 

Ravi Borgaonkar zufolge sind alle Android-Smartphones mit TouchWiz-Oberfläche von Samsung potenziell gefährdet. Der Entwickler Jörg Voss weist zudem darauf hin, dass auch einige HTC-Modelle betroffen sein könnten. Ein kurzer Test mit dem Prüf-Link des Entwicklers in der netzwelt-Redaktion zeigte, dass das HTC Desire Z tatsächlich gefährdet ist. Allerdings nur beim Standard-Browser des Geräts. Der Browser Opera wies auf das Sicherheitsrisiko automatisch hin.

Hilfe durch App

Schnelle Hilfe erhalten Nutzer durch die App von Jörg Voss, die Hackerangriffe aufgrund der bestehenden Sicherheitslücke abfängt. Weitere Informationen zu der Anwendung sowie zum Download finden Sie hier

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