Fahrer für Notfälle zwingend vorgeschrieben

Google: Fahrerlose Autos in Kalifornien ab sofort legal unterwegs

Jerry Brown, Gouverneur von Kalifornien, ebnete am Dienstag durch seine Unterschrift den Weg für eine Zukunft mit fahrerlosen Autos in den USA. Google ist Vorreiter bei Automobilen, die ohne Zutun eines Fahrers selbstständig lenken, beschleunigen und bremsen. Einen Haken hat die Sache aber noch.

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Ab sofort dürfen in Kalifornien auf öffentlichen Straßen Autos unterwegs sein, bei denen der Fahrerplatz leer bleibt. Was nach einem Horror-Film, zumindest aber wie Science Fiction klingt, hat Google bereits seit mehreren Jahren im Programm. Meist kommen entsprechend umgebaute Toyota Prius zum Einsatz. Google-Gründer Sergey Brin betonte in der Vergangenheit bereits, dass fahrerlose Automobile in der nahen Zukunft zum ganz normalen Alltagsbild gehören werden. Die Unterzeichnung des Gesetzes SB 1298 ist für Google ein großer Schritt in diese Zukunft.

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Im Notfall muss der Mensch eingreifen

Fahrerlose Google-Autos dürfen in Kalifornien nun zwar autonom am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, jedoch muss zur Sicherheit immer eine Person an Bord sein, die bei einem - wie auch immer gearteten Notfall - eingreifen kann.

Autonom agierende Autos sind nicht nur für Menschen mit Behinderungen interessant. Auch unter umwelt- und verkehrstechnischen Aspekten ergibt ihr Einsatz Sinn. Um ohne eingreifenden Fahrer unterwegs zu sein, sind die PKW mit Hightech ausgestattet und untereinander vernetzt. Dies könnte dabei helfen, den vorhandenen, aber immer knapper werdenden Verkehrsraum optimal auszunutzen. Dennoch wird es noch lange Zeit dauern, bis die Google-Autos oder ähnlich ausgerüstete Modelle anderer Hersteller zum Straßenbild gehören. Zu viele Fragezeichen gilt es noch zu klären, auch wenn Test-Autos von Google schon beachtliche Strecken zurückgelegt haben - unfallfrei.

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