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Belkin Surf N300: Günstiger WLAN-Router im Test
Für rund 35 Euro erhältlich

von Alexander Zollondz Uhr veröffentlicht

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Schnell, aber günstig: Netzwelt startet eine Testserie von Routern mit dem flotten n-Standard für preisbewusste Käufer. Den Anfang macht der Belkin Surf N300. Im Test überzeugte das Gerät mit guten Durchsatzraten. Für den geringen Preis muss man aber auf vollwertige Ausstattung verzichten.

Der Belkin Surf N300 gehört nicht zur neuesten Gerätegeneration des Herstellers, liegt aber mit dem flotten "n"-Standard auf der Höhe der Zeit und kostet nicht viel. Für rund 35 Euro entdeckten wir den Router in Online-Einkaufsläden.

Im Test maß netzwelt gute Durchsatzraten von durchschnittlich 72,9 Megabit pro Sekunde. Dabei nutzten wir die volle Kanalbreite (40 Megahertz). Eine Reduzierung auf 20 Megahertz reduziert den gemessenen Durchsatz entsprechend auf noch ansprechende 56,5 Megabit pro Sekunde. Die Bandbreite des Surf N300 lässt sich einfach in den WLAN-Einstellungen ändern. Die Reduzierung auf den 20 Megahertz-Bereich empfiehlt sich allerdings, wenn Störungen mit anderen Geräten im Funknetz auffallen und diese umgangen werden sollen.

Alternativ zur Vernetzung per WLAN nutzen Anwender die vier LAN-Anschlüsse auf der Rückseite des Surf N300. Gigabit-Anschlüsse besitzt der Belkin-Router genauso wenig wie USB-Schnittstellen für Speichermedien.

  • Belkin liegt dem Gerät Netzwerkkabel sowie eine Installations-CD mit Benutzerhandbuch bei. (Foto: netzwelt)
  • Belkin verzichtet auf Ecken und Kanten. (Foto: netzwelt)
  • Vier LAN-Anschlüsse stehen auf der Rückseite zur Verfügung. (Foto: netzwelt)
  • Der schnelle n-Standard wird unterstützt mit Brutto-Datenraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Im Test maßen wir durchschnittlich rund 73 Megabit pro Sekunde - ein guter Wert. (Bild: netzwelt)
  • Eine eingebaute schmale LED zeigt den Betriebszustand an. (Foto: netzwelt)
  • WLAN-Netzwerkname, Passwort und verwendeter Sicherheitsstandard sind an der Unterseite des Routers ablesbar. Auf einem mitgelieferten Zettel liefert Belkin die Informationen ebenfalls mit. (Bild: netzwelt)
  • Die Benutzeroberfläche erfordert ab Werk kein Kennwort. (Bild: Screenshot)
  • Wer auf die Router-Eigenschaften verzichten kann, betreibt das Gerät als reinen WLAN-Zugriffspunkt. (Bild: Screenshot)
  • Der Surf N300 unterstützt auch dynamisches DNS über DynDNS.org. (Bild: Screenshot)
  • Ein Glossar liefert Hintergründe zu wichtigen Netzwerk-Begriffen. (Bild: Screenshot)
  • Die WLAN-Bandbreite lässt sich in der Benutzeroberfläche einstellen. Mehr Durchsatz erreicht man in der Regel, wenn man die Kanalbreite auf den 40 MHz-Bereich ausdehnt. (Bild: Screenshot)

Interface ab Werk nicht abgesichert, WLAN schon

Zur Einrichtung liefert der Hersteller eine Software für PC und Mac mit. Alternativ richten Anwender den Router über "http://router" oder Aufruf der Webadresse "192.168.2.1" ein. Die Benutzeroberfläche ist aber nicht gerade einladend gestaltet und wirkt unübersichtlich.

Auffallend, dass der Router ab Werk kein Kennwort zur Anmeldung benötigt. Das WLAN ist allerdings standardmäßig abgesichert - Netzwerkname, Passwort und den verwendeten Sicherheitsstandard liefert Belkin auf einem kleinen beiliegenden Zettel mit. Zusätzlich sind die Parameter auf der Unterseite des Gerätes ablesbar.

Nutzung als Access Point

Der Belkin Surf N300 verfügt über einige interessante Konfigurationsmöglichkeiten: Das Funknetzwerk lässt sich bei Bedarf zeitgesteuert aktivieren, per Fernwartung können Anwender auch von unterwegs die Routereinstellungen ändern. Mit einem Klick verwendet man das Gerät als reinen Access Point, dann werden alle Routing- und Firewallfunktionen abgestellt. DynDNS und Wi-Fi Protected Setup gehören zu den weiteren Einstellungsmöglichkeiten, die den Leistungsumfang abrunden.

Der Stromverbrauch fiel erfreulich gering aus. Im Betrieb maßen wir für den Router im Durchschnitt 0,5 Watt. Gerechnet mit einem Preis von 23 Cent pro Kilowattstunde, schlagen die Stromkosten des Routers mit einem Euro auf der Jahresendabrechnung zu Buche.

Fazit

Der Surf N300 von Belkin liefert gute Durchsatzwerte zum günstigen Preis. Einzig die Bedienungsoberfläche fiel negativ auf. Wer auf USB-Schnittstelle und Funktionen wie Dualband und Druckerserver verzichten kann, erhält einen Router mit optimalem Preis-/Leistungsverhältnis.

In der netzwelt-Testserie von günstigen WLAN-Routern wurden auch andere Modelle unter die Lupe genommen: der D-Link DIR-652, der RT-N12 von Asus, die Modem-/Router-Kombination Linksys WAG120N von Cisco, der TL-WR842ND von TP-Link, der Level One-Router WBR-6020, ZyXELs NBG-419N v2, der WNR2200 von Netgear, der Trendnet TEW-658BRM und der WLAN-Router WHR-G300N von Buffalo.

Kommentare zu diesem Artikel

Günstige WLAN-Router im Test: Der Belkin N300 bringt flotten Brutto-Datensatz von bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Im Test ermittelte netzwelt gute 73 Megabit pro Sekunde.

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Belkin Surf N300: Günstiger WLAN-Router im Test
Günstige WLAN-Router im Test: Der Belkin N300 bringt flotten Brutto-Datensatz von bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Im Test ermittelte netzwelt gute 73 Megabit pro Sekunde..
http://www.netzwelt.de/news/93803-belkin-surf-n300-guenstiger-wlan-router-test.html
2012-09-28 16:44:48
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Belkin Surf N300: Günstiger WLAN-Router im Test