Kompaktes Gehäuse, großer Bildsensor und ein Touchscreen

Photokina-Neuheit: Systemkamera Canon EOS M im Kurztest

Als letzter der großen Kamera-Hersteller hat Canon mit der EOS M eine Systemkamera vorgestellt. Das Gehäuse und die Bedienung erinnern auf den ersten Blick an die Kompaktkameras der Japaner, aber für die Bilder ist ein großer Sensor zuständig und bei der Steuerung hilft ein Touchscreen. Netzwelt hat die Photokina für einen Kurztest genutzt.

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Canon EOS M im Kurztest - Vier Farben - Die Systemkamera steht in vier Gehäusefarben zur Auswahl. (Bild: netzwelt)
Die Systemkamera steht in vier Gehäusefarben zur Auswahl. (Bild: netzwelt)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Großer Bildsensor im kompakten Gehäuse
  2. 2Kompaktkamera-Bedienkonzept mit Touchscreen-Ergänzung
  3. 3Kompaktkamera-Standards mit einigen DSLR-typischen Erweiterungen
  4. 4Fazit

Großer Bildsensor im kompakten Gehäuse

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Canon verbaut in dem kompakten Gehäuse der EOS M einen CMOS-Bildsensor im APS-C-Format, der mit 22,3 x 14,9 Millimetern genauso groß ist wie die Chips in den meisten Spiegelreflexkameras und einigen anderen Systemkameras. Er liefert Fotos mit einer maximalen Auflösung von 18 Megapixeln und Videos in Full-HD-Auflösung.

Um die Bildqualität endgültig bewerten zu können, ist noch ein ausführlicher Test notwendig, aber die große Sensorfläche lässt auf ein sehr gutes Ergebnis hoffen.

Zu Beginn bietet Canon zwei Objektive für das EF-M-Bajonett der EOS M an. Wem eine 22-Millimeter-Festbrennweite und ein 18-bis-55-Millimeter-Standard-Zoom nicht ausreichen, kann mit einem Adapter EF-Objektive nach Angaben des Herstellers ohne Einschränkungen an der Systemkamera verwenden.

Kompaktkamera-Bedienkonzept mit Touchscreen-Ergänzung

Für die Bedienung der Canon EOS M benötigt der Fotograf beide Hände. Mit der Rechten erreicht er die Tasten auf der Ober- und Rückseite der Kamera, die sehr an die Kompaktkameras des Herstellers erinnern und nur wenige Funktionen abdecken. Sie dienen zum Aufrufen des Hauptmenüs und der Bildwiedergabe sowie zum Einstellen des Selbstauslösers und der Belichtungskorrektur. Zudem lässt sich die Menge der Informationen auf dem Display verändern und mit "Q.SET" ein kleines Qualitätsmenü aufrufen.

Canon EOS M im Kurztest

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Nutzer, die tiefer in die Einstellungen wollen und zum Beispiel eines der manuellen, halb- oder vollautomatischen Aufnahmeprogramme auswählen oder Blende und Belichtungszeit festlegen wollen, müssen dies über den drei Zoll großen Touchscreen tun. Der Bildschirm reagiert gut auf Berührungen und die Schaltflächen sind logisch aufgebaut sowie groß genug, so dass seine Verwendung den Fotografen nicht aufhält.

Der Monitor verfügt über eine Auflösung von 1.040.000 Pixeln und bietet ein klares und detailreiches Bild. Die Betrachtungswinkel fallen groß aus und insgesamt eignet sich das Display auch für Aufnahmen im Freien.

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