Das Rennspiel für jedermann?

F1 2012: Im Kurztest

Mit "F1 2012" wagt Codemasters den Zielgruppen-Spagat. Zugänglich soll die neue Rennsimulation sein und doch authentisch genug für passionierte Anhänger der Königsklasse. Umfassend, aber nicht erschlagend. Kurzweilig und trotzdem über Monate hinweg motivierend. Ob der britische Genre-Experte mit diesem Anliegen Erfolg hatte oder zwischen allen Stühlen gelandet ist, zeigt der Test.

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F1 2012 - Training-Trailer: Die Entwickler von F1 2012 kommentieren in diesem Video den Trainings-Modus der Formel-1-Simulation F1 2012. Spieler sollen dabei genau die gleichen Möglichkeiten haben, die auch realen F1-Fahrern zur Verfügung stehen. Hinzu kommen hilfreiche Neuerungen, wie beispielsweise ein ausgefeiltes Steuer-System oder eine Art Fahrlehrer, der das richtige Verhalten in schwierigen Situationen anschaulich erklärt. Zum Video: F1 2012 - Training-Trailer

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Fahrschule inklusive
  2. 2Saison nach Wunsch
  3. 3Karriere-Modus
  4. 4Fazit
  5. 5Datenblatt
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Vorneweg: "F1 2012" besitzt wie der Vorgänger alles, um Fanherzen auf Touren zu bringen. So finden sich in dem für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erhältlichen Titel sämtliche Teams, Fahrer und Strecken der aktuellen Saison wieder - von Red Bull Racing bis HRT, von Saubermann Sebastian Vettel bis hin zum Rüpel Romain Grosjean, von Australien bis Brasilien. Natürlich wird auch ein Zwischenstopp in Austin eingelegt - der einzig neuen und wenig spektakulären Station im Rennkalender.

Fahrschule inklusive

Neugierige, die sich erstmals an ein F1-Spiel wagen, freuen sich über den "Young Driver Test" - eine Art Fahrschule, in der man in elf Lektionen elementare Grundkenntnisse vermittelt bekommt. Gas geben, bremsen, Kurven richtig nehmen, bei Regen auf der Piste bleiben, der Einsatz der Zusatzsysteme Kers und DRS, eine ganze Runde drehen. Anspruchsvoller wird's nicht. Kein Vergleich zu den Rennlizenz-Herausforderungen in den "Gran Turismo"-Spielen, bei denen auch Profis noch etwas dazu lernen können.

Aber auch bei der Steuerung kommt Codemasters Einsteigern entgegen: Jede Menge Fahrhilfen lassen "F1 2012" fast zur Arcade-ähnlichen Raserei werden. Im Gegenzug macht der Verzicht auf eine eingeblendete Ideallinie, elektronische Bremsassistenten, Traktionskontrolle und eine Rückspulfunktion, die grobe Patzer, Kollisionen und Abflüge ungeschehen machen kann, das Spiel zur echten Herausforderung.

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