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Dell Latitude 6430u: Business-Ultrabook unter neuem Label
Mit umfangreichen Sicherheitsfunktionen und Windows 8

von Michael Knott Uhr veröffentlicht

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In München stellte Dell sein neues Ultrabook Latitude 6340u vor. Das Notebook kommt mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen und Windows 8. Netzwelt konnte bereits einen kurzen Blick auf das Gerät werfen.

In München stellte Dell mit dem Latitude 6430u sein erstes Ultrabook unter dem Latitude-Label vor. Das in erster Linie auf Business-Kunden ausgelegte Ultrabook verfügt über ein 14-Zoll-Display und zahlreiche Sicherheitsoptionen. Netzwelt konnte in München bereits einen kurzen Blick auf das Gerät werfen.

Neben dem Tablet-PC Latitude 10 ist das Ultrabook der zweite Neuzugang in der Latitude-Familie von Dell. Das 6430u verfügt über ein 14 Zoll großes, entspiegeltes Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Als Prozessoren-Palette kommt Intels dritte Generation Core i3, i5 und i7 zum Einsatz. In der Top-Version lässt sich das Latitude-Ultrabook mit Intels Core i7-3667U ordern.

Auch beim Arbeitsspeicher haben Kunden im Dell-Konfigurator die Wahl: Das 6430u bietet zwei DDR3-SDRAM-Steckplätze (1.600 Megahertz), die jeweils Module mit zwei, vier oder acht Gigabyte unterstützen. Beim Massenspeicher kommen ausschließlich flotte SSDs in Frage, maximal 256 Gigabyte Kapazität sind hier möglich. Bei der kompakten Bauweise von 338 x 20,9 x 230 Millimetern fanden die Ingenieure keinen Platz mehr für ein optisches Laufwerk, womit die meisten Käufer aber wohl leben können. Dell bietet dieses auf Wunsch in einer externen Lösung an.

Genau wie beim Latitude-Tablet lässt sich auch beim Latitude-Ultrabook der Akku mit nur wenigen Handgriffen vom Nutzer selbst austauschen. Dell bietet zum Start Energiespeicher mit wahlweise drei oder sechs Zellen an, zu Laufzeiten und Kapazitäten machte der Hersteller in München jedoch noch keine Angaben. Mit eingelegtem Dreizellen-Akku beträgt das Gewicht des Dell Latitude 6430u 1,69 Kilogramm. Mit dem größeren Akku dürften es ein paar Gramm mehr werden. Kein herausragend niedriger Wert für ein Ultrabook.

Dell Latitude 6430u

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In München stellte Dell das Latitude 6430u zum ersten Mal vor. (Bild: netzwelt)

Dafür hinterlässt das Gehäuse beim ersten Anfasstest einen robusten Eindruck, was im Alltagseinsatz mindestens genauso viel wert sein dürfte. Der Prototyp war generell gut verarbeitet, auch wenn sich die Tastatur ein wenig tief in das Gehäuse eindrücken ließ. Sämtliche Tasten sind zudem angenehm hintergrundbeleuchtet, was das Arbeiten bei schlechter Beleuchtung merklich erleichtert.

Doppeltes Trackpad mit Mini-Joystick

Eine kleine Besonderheit am 6430u hat sich Dell bei der Tastatur noch einfallen lassen: Diese verfügt neben einem Trackpad mit zwei normalen Tasten über zwei zusätzliche Tasten, die oberhalb des multitouch-fähigen Trackpads angeordnet sind. Im Zusammenhang mit einem Mini-Joystick in der Tastaturmitte, wie ihn auch Lenovo oft anbietet, entsteht so eine alternative Eingabemethode.

Als Betriebssystem war beim netzwelt präsentierten Protoyp bereits Windows 8 vorinstalliert. Zudem wird das Ultrabook mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet sein. Optional können Kunden auch einen Fingerabdruck-Scanner und einen Smart-Card-Leser in das Notebook einbauen lassen. Preise und Veröffentlichungsdatum zum Latitude 6430u nannte Dell in München noch nicht.

Kommentare zu diesem Artikel

In München stellte Dell sein neues Ultrabook Latitude 6340u vor. Das Notebook kommt mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen und Windows 8. Netzwelt konnte bereits einen kurzen Blick auf das Gerät werfen.

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  • _Macromonium_ schrieb Uhr
    AW: Dell Latitude 6430u: Business-Ultrabook unter neuem Label

    1366x768 auf 14" empfinde ich gerade im Business-Bereich ebenfalls als eine Frechheit. Da muss man auch nichts skalieren, im Gegenteil. Die Auflösung ist sehr gut lesbar; nein, ZU gut, so dass sie einfach viel zu gering ist für diese Größe.

    Diese Auflösung haben derzeit etwa 80% aller verkauften Notebooks.
    Zitat: Bananenhaupt
    Leider. Schuld ist der dumme Käufer, der sich von den Massenherstellern Augenkrebs-Displays andrehen lässt, die unverschämt dunkel, verspiegelt und weniger farbgetreu als vielmehr farbverachtend sind. Wobei wir hier im Consumer-Bereich sind. Bei Business-Geräten sieht es in der Tat größtenteils anders aus, wenn es nicht gerade eine Low-Budget-Lösung oder eine Spielerei wie ein Business-Ultrabook ist.

    Oft sieht man Nutzer mit FHD Displays die Ihre Notebooks auf geringere Auflösungen einstellen um die Schriften zu vergrößern. Die reduzierte Qualität wird dabei in Kauf genommen. Wieso reduzierte Qualität? Man braucht doch hier nicht die Auflösung nach unten interpoliereren, sondern softwareseitig herunterskalieren bei gleichbleibender Auflösung. Dies führt nicht zu Qualitätsverust wie Unschärfe, sondern nur zu größerer Darstellung, die an Schärfe nichts verliert.

    Wobei ich persönlich Full-HD bei 15" ebenfalls grenzwertig finde - aber könnte es mir durchaus vorstellen. Für 17" sind 1920x1080 (Full-HD) ok. Für 15"/14" halte ich 1600x900 für optimal, so handhabe ich das auch. Für 13" entweder ebenfalls 1600x900 oder zur Not 1366x768, wobei abhängig vom Verwendungszweck.
  • Bernd-1785 schrieb Uhr
    AW: Dell Latitude 6430u: Business-Ultrabook unter neuem Label

    Diese Auflösung haben derzeit etwa 80% aller verkauften Notebooks. Sie ist ebenso fester Bestandteil der weitaus meisten Ausschreibungen im Projektgeschäft mit Firmen. Höhere Auflösungen werden nur in Nischenbereichen wie etwa CAD/CAM gefordert. So lange die Skalierung unter Windows so schlecht bleibt wird es für das Gros der Kunden bei Auflösungen dieser Art bleiben. Erst wenn Windows so gut skaliert wie iOS macht es Sinn mit Volumen in Auflösungen wie Full HD und höher zu investieren. Oft sieht man Nutzer mit FHD Displays die Ihre Notebooks auf geringere Auflösungen einstellen um die Schriften zu vergrößern. Die reduzierte Qualität wird dabei in Kauf genommen.
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Dell Latitude 6430u: Business-Ultrabook unter neuem Label

    Die Auflösung mit 1.366 x 768 ist alles andere als Business. Diese absolut bescheuerte ehemalige "Fernseh-HD ready" Auflösung, die beim Fernsehen zu einem unscharfen Bild führte, weil sie zu keinem Standard passte und somit Pixel im Nachkommabereich skaliert werden mussten, findet sich jetzt in einem hochpreisigen Notebook. Zu Zeiten wo noch IBM Notebooks baute und Einfluß hatte war eine Business Auflösung 1400 x 1050 bei 15"! Eine (besonders) hohe Auflösung bei einem Business-Notebook sehe ich jetzt nicht als zwingend an. Das gehört auf jeden Fall in ein Multimedia-Gerät. Aber ich gebe dir Recht: Zeitgemäß ist das nicht mehr wirklich. Eventuell hat Dell das Display auch unter Kostentechnischen Gesichtspunkten verbaut und wird dementsprechend den Preis gestalten... Viele Grüße
  • numbrella schrieb Uhr
    AW: Dell Latitude 6430u: Business-Ultrabook unter neuem Label

    Die Auflösung mit 1.366 x 768 ist alles andere als Business. Diese absolut bescheuerte ehemalige "Fernseh-HD ready" Auflösung, die beim Fernsehen zu einem unscharfen Bild führte, weil sie zu keinem Standard passte und somit Pixel im Nachkommabereich skaliert werden mussten, findet sich jetzt in einem hochpreisigen Notebook. Zu Zeiten wo noch IBM Notebooks baute und Einfluß hatte war eine Business Auflösung 1400 x 1050 bei 15"!

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Dell Latitude 6430u: Business-Ultrabook unter neuem Label
Dell Latitude 6430u: Business-Ultrabook unter neuem Label
Zum ersten Mal präsentiert Dell ein Business-Ultrabook unter dem Latitude-Label. Netzwelt konnte das 6430u bereits kurz ausprobieren.
http://www.netzwelt.de/news/93743-dell-latitude-6430u-business-ultrabook-neuem-label.html
2012-09-19 13:08:19
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/gallery/2012/5305/41119.jpg
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