Mit umfangreichen Sicherheitsfunktionen und Windows 8

Dell Latitude 6430u: Business-Ultrabook unter neuem Label

In München stellte Dell mit dem Latitude 6430u sein erstes Ultrabook unter dem Latitude-Label vor. Das in erster Linie auf Business-Kunden ausgelegte Ultrabook verfügt über ein 14-Zoll-Display und zahlreiche Sicherheitsoptionen. Netzwelt konnte in München bereits einen kurzen Blick auf das Gerät werfen.

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Dell Latitude 6430u - In München stellte Dell das Latitude 6430u zum ersten Mal vor. (Bild: netzwelt)
In München stellte Dell das Latitude 6430u zum ersten Mal vor. (Bild: netzwelt)

Neben dem Tablet-PC Latitude 10 ist das Ultrabook der zweite Neuzugang in der Latitude-Familie von Dell. Das 6430u verfügt über ein 14 Zoll großes, entspiegeltes Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Als Prozessoren-Palette kommt Intels dritte Generation Core i3, i5 und i7 zum Einsatz. In der Top-Version lässt sich das Latitude-Ultrabook mit Intels Core i7-3667U ordern.

Auch beim Arbeitsspeicher haben Kunden im Dell-Konfigurator die Wahl: Das 6430u bietet zwei DDR3-SDRAM-Steckplätze (1.600 Megahertz), die jeweils Module mit zwei, vier oder acht Gigabyte unterstützen. Beim Massenspeicher kommen ausschließlich flotte SSDs in Frage, maximal 256 Gigabyte Kapazität sind hier möglich. Bei der kompakten Bauweise von 338 x 20,9 x 230 Millimetern fanden die Ingenieure keinen Platz mehr für ein optisches Laufwerk, womit die meisten Käufer aber wohl leben können. Dell bietet dieses auf Wunsch in einer externen Lösung an.

Genau wie beim Latitude-Tablet lässt sich auch beim Latitude-Ultrabook der Akku mit nur wenigen Handgriffen vom Nutzer selbst austauschen. Dell bietet zum Start Energiespeicher mit wahlweise drei oder sechs Zellen an, zu Laufzeiten und Kapazitäten machte der Hersteller in München jedoch noch keine Angaben. Mit eingelegtem Dreizellen-Akku beträgt das Gewicht des Dell Latitude 6430u 1,69 Kilogramm. Mit dem größeren Akku dürften es ein paar Gramm mehr werden. Kein herausragend niedriger Wert für ein Ultrabook.

Dell Latitude 6430u

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Dafür hinterlässt das Gehäuse beim ersten Anfasstest einen robusten Eindruck, was im Alltagseinsatz mindestens genauso viel wert sein dürfte. Der Prototyp war generell gut verarbeitet, auch wenn sich die Tastatur ein wenig tief in das Gehäuse eindrücken ließ. Sämtliche Tasten sind zudem angenehm hintergrundbeleuchtet, was das Arbeiten bei schlechter Beleuchtung merklich erleichtert.

Doppeltes Trackpad mit Mini-Joystick

Eine kleine Besonderheit am 6430u hat sich Dell bei der Tastatur noch einfallen lassen: Diese verfügt neben einem Trackpad mit zwei normalen Tasten über zwei zusätzliche Tasten, die oberhalb des multitouch-fähigen Trackpads angeordnet sind. Im Zusammenhang mit einem Mini-Joystick in der Tastaturmitte, wie ihn auch Lenovo oft anbietet, entsteht so eine alternative Eingabemethode.

Als Betriebssystem war beim netzwelt präsentierten Protoyp bereits Windows 8 vorinstalliert. Zudem wird das Ultrabook mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet sein. Optional können Kunden auch einen Fingerabdruck-Scanner und einen Smart-Card-Leser in das Notebook einbauen lassen. Preise und Veröffentlichungsdatum zum Latitude 6430u nannte Dell in München noch nicht. 

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