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Kaufberatung: Quad-Core-Smartphones im Überblick Samsung Galaxy S3, HTC One X und Co.

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Sind Quad-Core-Smartphones schon ausgereift? Und für wen lohnt sich der Kauf solcher Geräte? Netzwelt hilft weiter.

Die erste Generation an Quad-Core-Smartphones ist seit Kurzem auf dem Markt, weitere Modelle stehen in den Startlöchern. Die Vierkern-Handys versprechen jede Menge Rechenpower für die Hosentasche. Doch sind die Modelle bereits ausgereift? Wie groß ist der Geschwindigkeitszuwachs gegenüber einem Dual-Core-Smartphone? Und für wen lohnt sich überhaupt der Kauf?

Quad-Core-Smartphone Vergleich

Im Dezember 2010 stellte LG mit dem Optimus Speed das erste Dual-Core-Handy der Welt vor. Mittlerweile ist ein Dual-Core-Prozessor bei Smartphones ab 250 Euro fast Standard, das Highend-Segment belegen nun Quad-Core-Smartphones. Aktuell gibt es in Deutschland mit dem HTC One X, dem LG Optimus 4X HD und dem Samsung Galaxy S3 drei entsprechende Geräte zu kaufen. Mit dem Samsung Galaxy Note II, dem Huawei Ascend D1 Quad XL und dem LG Optimus G stehen aber bereits weitere Modelle pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in den Startlöchern.

Konkurrierende Chipsätze

Zum Einsatz kommen dabei jeweils unterschiedliche Chipsätze: Samsung und Huawei setzen auf selbstentwickelte Lösungen, HTC verwendet Nvidias Tegra 3-Prozessor, LG beim Optimus 4X HD ebenfalls, beim Optimus G kommt dagegen der Qualcomm Snapdragon S4-Chip zum Einsatz. Leistungstechnisch hat der Samsung-Chipsatz derzeit die Nase vorn. Allerdings konnte netzwelt ihn bislang nur mit dem Nvidia Tegra 3 vergleichen. Der Huawei K3V2-Chip konnte bislang nur in Vorserienmodellen begutachtet werden, er soll sich leistungstechnisch auf dem Niveau der Konkurrenz bewegen. Den Snapdragon S4 Quad-Core-Chip hat netzwelt selbst noch nicht im Einsatz gesehen. Der Chipsatz wird im Netz aber mit viel Vorschusslorbeeren bedacht.

Abgesehen von den nackten Leistungsdaten bringen die Chipsätze aber auch andere Unterschiede mit sich. Qualcomms Snapdragon-Chip ist beispielsweise bislang der einzige Chipsatz, der direkt ein LTE-Modem integriert hat, dies reduziert den Stromverbrauch und ermöglicht eine dünnere Bauweise. Der Nvidia Tegra 3-Prozessor zeigte im Praxistest bei netzwelt dagegen stets eine höhere Wärmeentwicklung, was insbesondere bei längerer intensiver Nutzung des Smartphones unangenehm ist. Einen Hitzetod des Geräts muss der Nutzer aber nicht fürchten. Insgesamt scheinen alle Chipsätze frei von Kinderkrankheiten zu sein. Huawei verschob beispielsweise wegen solcher den Start seiner Produkte um mehrere Monate.

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Jan Kluczniok
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