Demnächst in Europa
Mehr als Musikerkennung: Neue Shazam-App auch für TV-Sendungen
Welche Serie läuft denn da? Die beliebte App Shazam erkennt künftig nicht nur Musik, sondern auch Fernsehinhalte und zeigt passende Informationen dazu aus dem Internet an. Auch in Deutschland startet das Angebot.
Der "Second Screen" rückt im Wohnzimmer immer mehr in den Mittelpunkt zur Begleitung des TV-Angebotes auf der Mattscheibe. Dazu dürfte auch die erweiterte Funktion für Shazam beitragen. Mit "Shazam for TV" erkennt das Miniprogramm ab sofort auch TV-Sendungen und liefert passende Zusatzinformationen. Der Dienst steht in den USA bereits zur Verfügung, kommt in den kommenden Monaten aber auch nach Deutschland.
An Hintergrundinformationen liefert die App etwa Details zur Besetzung oder zu möglichen Soundtracks und Berichte zu den Lieblingssendungen. Gossip-Fans erhalten Gerüchte der Stars & Sternchen direkt auf das Smartphone-oder Tablet-Display. Angezapft werden auch Fotoquellen und Tweets von Twitter. Die Hintergrundinformationen sind abhängig vom Inhalt - so werden bei Sportsendungen etwa Statistiken zur Verfügung gestellt.
Zielgerichtete Werbung
Eingebettet ist auch eine Funktion zum Austausch mit Freunden über Soziale Netzwerke. Über die "Freunde"-Funktion sehen Shazam-Nutzer, was ihren Freunden gefällt, und können ihre Tags mit Kommentaren versehen. Über eine Schnittstelle zu Facebook lassen sich Lieblingssendungen auch sofort auf die persönliche Pinnwand bei dem Sozialen Netzwerk stellen. "Social Sharing" via Twitter und Google+ wird in den kommenden Monaten ebenfalls aktiviert. Auch die Kennung von Tags mit einem Facebook-"Like" ist noch nicht zum Start des Angebotes dabei.
Shazam erreicht nach eigenen Informationen 250 Millionen Nutzer. Die neue App dürfte deshalb nicht allein für internetaffine Couchpotatoes mit Smartphone oder Tablet im Anschlag interessant sein, sondern auch für die Werbeindustrie, die passende Angebote zielgerichteter aufbereiten kann.
Die Shazam App steht kostenlos für iOS, Android, Nokia-Handys, Windows Phone, BlackBerry und als App für Amazon-Geräte zur Verfügung.


Facebook will künftig in den USA eine Gesichtserkennungssoftware nutzen, um das Markieren von Freunden auf Fotos zu beschleunigen. In Deutschland sind Datenschützer über die Pläne beunruhigt.
Der "Gefällt mir"-Button wird immer häufiger von Spammern missbraucht. Verbreitet werden die Nachrichten über ahnungslose Facebook-Nutzer. Der Spam lauert besonders hinter anrüchigen Inhalten und Nachrichten über Stars und Sternchen.
Neben dem Facebook Like-Button findet sich seit heute auf bereits über 50 Webseiten Twitters neuer Follow-Button. Er ermöglicht es schnell Prominenten oder beliebten Webseiten auf Twitter zu folgen.
Auf hochgeladenen Fotos versucht das Soziale Netzwerk Facebook abgebildete Personen zu identifizieren. Die vorgeschlagenen Tags müssen Nutzer aber nicht akzeptieren.
1-Gigahertz-Prozessor und Symbian Anna: Mit dem Nokia 500 kommt noch in diesem Quartal ein neues Einsteiger-Smartphone des finnischen Herstellers in Deutschland auf den Markt. Der Preis liegt bei rund 220 Euro.
Seit neuestem zeigt Google in seinen Suchergebnissen auch Nachrichten aus seinem sozialen Netzwerk Google+ an. Der Nutzer muss dafür aber in seinem Google-Konto angemeldet sein.
Wer ein Handy mit Windows Phone 7 besitzt, kann es genauso mit Apps aufrüsten wie jeder Android- oder iPhone-Anwender. Netzwelt gibt einen Überblick der besten Miniprogramme für das Betriebssystem.




