Mit Haswell-Chips
Intel: So könnte die neue Ultrabook-Generation aussehen
Materialkosten von maximal 700 US-Dollar, Akkulaufzeit von mindestens neun Stunden, Full-HD-Display, Multitouch-Trackpad, umfangreiche Sicherheits-Merkmale: Im Internet sind Informationen zu den Spezifikationen der nächsten Ultrabook-Generation mit Intels Haswell-Chips aufgetaucht. Ab 2013 könnte die neue Ultrabook-Generation in den Läden stehen.
Das Technik-Magazin techeye.net will diese Informationen aus internen Intel-Dokumenten erhalten haben. Genau wie bei der ersten Generation der Ultrabooks gibt Intel offenbar auch dieses Mal Hardware-Herstellern Vorgaben, um Notebooks mit Ultrabook-Logo vermarkten und verkaufen zu können. Demnach dürfen die kommenden Standard-Modelle der Ultrabooks einen Materialwert von 699 US-Dollar nicht überschreiten. Diese Ultrabook-Linie müsse laut techeye.net eine Akkulaufzeit von mindestens acht Stunden vorweisen.
Nicht schwerer als 1,36 Kilogramm
Zusätzlich sollen diese Geräte in der Lage sein, Sprachbefehle entgegen zu nehmen und eine Webcam mit 720p-Auflösung, ein Multitouch-Trackpad sowie vorinstallierte und im BIOS verankerte Ant-Viren-Lösung vorweisen. Auch müssen mindestens 16 Gigabyte NAND-Speicher verbaut sein, der im Benchmark-Programm PCMark Vantage mehr als 16.000 Punkte erreichen sollte. Diese Vorgaben gelten für die Basis-Modelle.
Die Messlatte der verbauten Hardware in den Ultrabooks der so genannten "empfohlenen Konfiguration" hingegen liegt ein wenig höher. Entscheidet sich der jeweilige Hersteller für das klassische Ultrabook-Äußere im Clamshell-Design, darf das Gehäuse nicht dicker als 1,8 Zentimeter sein. Bei Hybridmodellen, die beispielsweise ein drehbares oder abnehmbares Display bieten, ist eine maximale Gehäusestärke von 2,0 Zentimetern erlaubt. Das Gewicht darf ebenfalls nicht mehr als 1,36 Kilogramm betragen. Auch für den verbauten Massenspeicher und weitere Hardware-Details setzt Intel Mindestanforderungen fest.
Laut techeye.net sollen SSDs mit einer Kapazität von mindestens 128 Gigabyte verbaut werden, außerdem verlangt Intel eine Full-HD-fähige Kamera sowie ein Multitouch-fähiges Display mit einer Full-HD-Auflösung. Auch von NFC und zwingendem Mobilfunkmodul ist die Rede. Die reinen Materialkosten dürfen eine Obergrenze von 1.000 Dollar nicht überschreiten. Ultrabooks mit Haswell-Chips sind jedoch nicht vor 2013 zu erwarten.
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