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Huawei MediaPad 10FHD im Kurztest Alternative zu Premium-Tablets

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Ende Februar kündigte Huawei erstmals das Quad-Core-Tablet MediaPad 10FHD mit Full HD-Display an. Auf der IFA konnte netzwelt das Modell endlich ausprobieren. Hat sich das Warten gelohnt?

Das Huawei MediaPad erregte auf dem Mobile Word Congress in Barcelona Aufmerksamkeit. Dabei war das Quad-Core-Tablet Ende Februar nur als Prototyp hinter Glas zu sehen. Auf der IFA in Berlin durfte netzwelt das Full-HD-Tablet nun endlich anfassen und war überrascht.

Huawei MediaPad 10FHD

Huawei sorgte Ende Februar auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona mit den Quad-Core-Smartphone Ascend D Quad und dem Vierkern-Tablet MediaPad 10FHD für Aufsehen. Beide Produkte schienen damals ihrer Zeit voraus, allerdings kommen sie nun erst knapp sechs Monate nach dem MWC in den Handel und der erste Eindruck aus Barcelona muss daher leicht revidiert werden.

Hardware-Downgrade

Denn von der ersten Ankündigung weicht die Verkaufsversion des Huawei MediaPad 10FHD in einigen Punkten ab. Der Vierkern-Prozessor taktet "nur" mit 1,2 anstatt wie zunächst angekündigt mit 1,5 Gigahertz. Offenbar musste der Hersteller die Taktfrequenz senken, um Stromverbrauch und Wärmeentwicklung in den Griff zu bekommen. Aufgrund dieser Probleme habe sich der Start der Quad-Core-Produkte Huawei zufolge verzögert. Auch das erste Vier-Kern-Handy von Huawei weist eine niedrigere Taktfrequenz als zunächst angekündigt auf.

Verkleinert hat der Hersteller zudem den Arbeitsspeicher (RAM). Statt wie angekündigt zwei weist das Modell nur ein Gigabyte RAM auf. Damit besitzt das MediaPad 10FHD zwar immer noch eine beeindruckende Rechenpower, muss sich aber in Sachen Leistung beispielsweise dem Samsung Galaxy Note 10.1 geschlagen geben. Ein flüssiges Scrollen durch Videos über die Timeline war auf dem Huawei-Tablet im Gegensatz zum Note 10.1 im Kurztest beispielsweise nicht möglich - trotz 16-fachem Grafikprozessor.

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Jan Kluczniok
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