RIMs virtuelles Keyboard im Detail
BlackBerry 10: Schnelles Tippen auch ohne Tastatur
Mit der neuen Plattform BlackBerry 10 (BB10) will Research in Motion (RIM) den anhaltenden Abwärtstrend stoppen. Mit dem kommenden Handy-OS fokussiert sich der Hersteller stärker auf Touchscreen-Geräte. Dennoch sollen Nutzer auf den neuen BlackBerrys noch genauso flink tippen können wie auf einer physikalischen Tastatur. Wie das gelingen soll, erklärte RIM netzwelt auf der IFA.
Inhaltsverzeichnis
- 1Optimierte Latenzzeiten und weniger Fingertipps
- 2Automatische Kalibrierung
- 3System mit drei Bildschirmen
- 4Kompatibilität zu BlackBerry 7-Apps
Das erste RIM-Smartphone mit dem neuen BlackBerry 10-System wird nur einen Touchscreen besitzen, das hat der Hersteller unlängst bestätigt. Für viele Fans ein Schock: BlackBerrys stehen schließlich seit Jahren für eine komfortable Tastatur auf der unterwegs in windeseile getippt werden kann.
Optimierte Latenzzeiten und weniger Fingertipps
Dieses Schreibgefühl will RIM aber mit diversen Software-Kniffen auch auf Touchscreen-Geräten erhalten. So wurde die Programmierung der virtuellen Tastatur unter BlackBerry 10 optimiert. Zwischen der Eingabe und deren Verarbeitung soll nur eine geringe Latenzzeit bestehen. Wie auf der BlackBerry World in Orlando bereits gezeigt wird die Tastatur zudem dem Nutzer Wortvorschläge unterbreiten, die er mit nur einem Fingerwisch übernehmen kann. Die Vorschläge verbessern sich mit andauernder Nutzung.
Ähnlich wie bei der Swype Plattform 1.0 kann der Nutzer BB10 aber auch Zugriff auf SMS, Facebook und Twitter gewähren, um die Genauigkeit der Wortvorschläge zu erhöhen. Laut RIM soll der Nutzer allein durch passende Wortvorschläge rund zwei Drittel weniger Fingertipps beim Schreiben benötigen. Ebenfalls praktisch die Tastatur soll automatisch erkennen, in welcher Sprache der Nutzer tippt und entsprechende Wörter vorschlagen.
BlackBerry 10 - Vorschau
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Bild vergrößern BlackBerry 10 erlaubt echtes Multitasking. Mittels Fingerwisch kann der Nutzer beispielsweise gleichzeitig eine E-Mail mit Kommentaren zu einer PDF-Datei lesen, die er gerade betrachtet. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Im Posteingang sammelt BB10 Nachrichten aus allen Kanälen. Mittels Filter lassen sich aber beispielsweise nur Neuigkeiten von Facebook anzeigen. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 6
Bild vergrößern In der Unified Inbox werden Nachrichten von mehreren Konten zusammengefasst. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Der Posteingang ist vom Startbildschirm nur einen Fingerwisch entfernt. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Mittels eines Fingerwischs nach oben kehrt der Nutzer aus einer laufenden Applikation ins Hauptmenü zurück. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Auf dem Startbildschirm werden alle laufenden Apps angezeigt. (Bild: netzwelt)


RIM kündigt ein weiteres Software-Update für das BlackBerry PlayBook an. Die neue BlackBerry 10-Plattform soll künftig auch auf dem Tablet-PC zum Einsatz kommen.
Nach anderthalb Jahren Entwicklungszeit stellt Research in Motion erstmals die neue BlackBerry-Plattform BlackBerry 10 vor. Das System soll vor allem mit seinem Bedienfluss punkten.
Research in Motion hat in London Journalisten das neue Betriebssystem BlackBerry 10 vorgestellt. Startbildschirm, Nachrichteneingang und App Launcher sind hierbei stehts nur einen Fingerwisch entfernt.
Mit Swype Plattform 1.0 sollen Nutzer künftig auf Touchscreen-Geräten schneller schreiben können. Die virtuelle Tastatur verbindet dazu vier Eingabemethoden und passt sich auf Wunsch dank Facebook- und Twitter-Anbindung an den Sprachstil des Nutzers an.
2013 sollen geheimen RIM-Dokumenten zufolge fünf Geräte mit dem neuen System BlackBerry 10 erscheinen. Bei zwei Modellen ist noch unklar, ob es sich um Tablet-PCs oder Smartphones handelt.
Die ersten BlackBerry 10-Smartphones sind fast fertig. Ab Oktober werden sie Netzbetreibern zum Testen zur Verfügung stehen. Technische Details sind aber weiterhin rar.
Binnen 38 Stunden gingen 15.000 Apps für RIMs kommende Plattform BlackBerry 10 ein. Der kanadische Handyhersteller zieht derzeit alle Register, um Entwickler für sein neues Handy-OS zu gewinnen.





Beiträge
insgesamt 3 Beiträge@TommesJay: Ja die 6.000 ausgegebenen Geräte sind Dev Alphas, wie ersichtlich beim Anklicken des verlinkten Artikels. Dev Alpha ist aber ein BB10-Gerät, nur halt ein Prototyp der nicht in den Handel kommt.
Es klingt wie ein leiser Hilfeschrei: "Schaut! Wir wechseln unseren Standard!" Und? Boah... wie langweilig... Was haben denn Samsung, Apple und Nokia an Touchscreen-Technologie...
Hallo Redaktion, der Artikel ist ein wenig irreführend. Die 6.000 ausgegebenen Geräte sind wohl Dev Alphas statt "BB10-Geräte". Ebenfalls ist das, was Ihnen präsentiert wurde keine frühe Version der Software,...