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Carl Zeiss cinemizer OLED im Test: Videobrille mit Headtracker Für Gamer, Architekten, Zahnärzte und Filmfans

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Die Videobrille cinemizer OLED von Carl Zeiss bereitet im Test viel Freude. Das Spielen und Videoschauen mit der futuristisch wirkenden Brille macht definitiv Spaß - ist aber noch sehr ungewohnt und die vielen Kabel stören.

In der futuristisch anmutenden Brille cinemizer OLED von Carl Zeiss sorgen zwei Mini-OLED-Bildschirme für das Eintauchen in virtuelle Welten. Erstmalig konnte netzwelt auf der vergangen IFA in Berlin die Videobrille ausprobieren. Nun liegt ein Serienprodukt samt Headtracker für einen ausführlicheren Test vor.

Genau so hat die Menschheit sich in den 80er-Jahren die Zukunft vorgestellt: Bereits am IFA-Stand von Carl Zeiss zog eine weiße Videobrille die Blicke der Messebesucher auf sich. Die cinemizer OLED, wie Zeiss seine neuste Videobrille nennt, soll dabei eine andere Zielgruppe als beispielsweise Google Glasses ansprechen. Statt auf Argumented Reality-Funktionen setzt Zeiss bei der cinemizer eher auf das völlige Abtauchen in virtuelle Welten. Der Nutzer soll sich ganz auf die in der Brille gezeigten Inhalte konzentrieren. Daher kann man durch diese Brille auch nicht hindurchsehen. Wer sie aufsetzt, ist von der Außenwelt nahezu abgeschnitten.

Produktmanager Franz Troppenhagen gibt netzwelt eine kurze Einführung über denkbare und bereits praktikable Einsatzzwecke der Brille: "Praktisch ist sie etwa für Architekten. Aber auch Gamer können sie einsetzen und so bei manchen Spielen auf eine Maus verzichten. Im Bildungsbereich, an Schulen und Universitäten oder bei Feuerwehr und Rettungsdiensten ist der Einsatz der cinemizer OLED denkbar".

Die Videobrille wiegt nur knapp 135 Gramm, mit Kabel und der für den Betrieb notwendigen Steuerungsbox summiert sich das Gewicht allerdings auf 270 Gramm. Im direkten Vergleich zum tragbaren Nasenheimkino von Sony lässt sich die Zeiss-Brille aber komfortabler tragen. Die Weite lässt sich mithilfe kleiner Rädchen individuell anpassen. Kleine In-Ear-Kopfhörer sorgen für Stereo-Klang. Als Zuspieler kommt praktisch alles in Frage, das über einen HDMI-Ausgang verfügt, auch gibt es ein Anschluss-Kit für Apple-Geräte.

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1 Kommentar

  • videofakis schrieb Uhr
    Der Cinemizer OLED ist momentan übrigens nicht mehr verfügbar - leider :/

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Michael Knott
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