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SCloud entdeckt: Samsungs Cloud-Service kurz vor Veröffentlichung? Versteckter Eintrag auf dem Galaxy Note 2

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Samsungs iCloud-Konkurrent SCloud existiert wirklich. Schon ab Oktober könnte er auf dem Galaxy S3, Galaxy Note II und weiteren Galaxy-Geräten verfügbar sein. Auf IFA-Vorführgeräten entdeckte netzwelt eine geheime Testversion. Nun wurden neue Funktionen enthüllt.

Das Samsung an einem Konkurrenten zu Apples iCloud arbeitet, war bislang nur ein Gerücht. Nun entdeckte netzwelt auf der IFA aber handfeste Beweise für die Existenz des SCloud genannten Diensts und enthüllt erste Details zur Funktionsweise. Nun wurden weitere Funktionen des Dienstes aufgedeckt. Nutzer können unter anderem SMS und MMS in der SCloud sichern.

Die SCloud war auf dem Galaxy Note II bereits funktionsfähig.

Das Update vom 4. September finden Sie am Ende des Artikels.

Bislang war es nur ein Gerücht, dass Samsung an einen SCloud genannten Konkurrenten für Apples iCloud arbeitet. Doch nun liefert Samsung selbst handfeste Beweise für die Existenz des Diensts. Auf einer Reihe von Vorführgeräten auf dem Mobile UNPACKED Event im Rahmen der IFA in Berlin, war der Dienst bereits vorinstalliert. Samsung hat ihn allerdings gut versteckt. Zu finden ist er nicht im App-Launcher, sondern im Einstellungsmenü.

Ein entsprechender Eintrag existierte auf den Geräten Galaxy Note II und Galaxy Camera, wobei der entsprechende Dienst auf der Galaxy Camera nur Cloud und nicht explizit SCloud hieß. Beide Modelle arbeiten bereits mit Android 4.1 möglicherweise wird Samsung SCloud nur auf Modelle mit der aktuellen Android-Version zur Verfügung stellen. Dazu würden neben dem Note II und der Galaxy Camera auch die Modelle Galaxy S3, Galaxy Note und Galaxy Note 10.1 zählen. Die bald ein Update auf die neue Version erhalten.

Synchronisation mit Dropbox

Samsung selbst deutete auf dem UNPACKED Event an, dass das Jelly Bean-Update eine Synchronisationsfunktion für Notizen unter den Note-Geräten mitbringen soll. Dies klingt stark nach SCloud. Zur Nutzung des Dienstes ist ein Samsung-Konto erforderlich, zudem können Nutzer wahlweise ihre Daten aus ihrem Dropbox-Konto mit der SCloud abgleichen.

Der Hersteller wollte auf Nachfrage von netzwelt keine Details zum Menü-Eintrag preisgeben, für den deutschen Markt legen dazu keine Informationen vor, hieß es. Erste Gerüchte um den Dienst gab es bereits im Mai.

Update 3. September: Video zeigt SCloud im Einsatz

Die Kollegen vom Blog BestBoyz haben die SCloud auf der IFA kurz ausprobiert. Aktuell können darüber nur Videos und Fotos synchronisiert werden. Wie netzwelt aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll die fertige Version aber weitere Funktionen enthalten und noch mehr Inhalte synchronisieren. An den Start gehen wird der Dienst voraussichtlich im Oktober.

Update 4. September: Sync- und Backup-Funktion enthüllt

Immer mehr Informationen zu Samsungs kommendem Online-Speicherdienst SCloud dringen nach außen. Die Webseite Online-Speicher.info konnte auf dem Samsung Developer Day im Vorfeld des Mobile Unpacked Events bereits eine erweiterte Version der SCloud ausprobieren. Demnach dient die Koppelung des SCloud-Kontos mit Dropbox lediglich der Synchronisation von Fotos und Videos.

SCloud

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Nicht versteckt, sondern offensichtlich auf dem Startbildschirm - die SCloud-App. (Bild: Online-Speicher.info) (Quelle: Online-Speicher.info)

Über den Dienst selbst lassen sich Online-Speicher.info zufolge Kalendereinträge, Kontakte, Browser-Lesezeichen und SNotes-Notizen unter Samsung-Geräten abgleichen. Eine Synchronisation von Notizen hatte Samsung bereits auf dem Unpacked Event angekündigt. Darüberhinaus lassen sich Logs, SMS, MMS und Wallpaper über die SCloud mit Hilfe einer Backup-Funktion sichern. Samsung nähert sich damit dem Funktionsumfang von Apples iCloud an.

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Jan Kluczniok
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