Von der IFA in Berlin

Asus Vivo Tab im Kurztest: Windows-8-Tablet mit Tastatur-Dock

Auf der IFA in Berlin präsentiert Asus mit dem Vivo einen neuen Tablet-PC mit Windows 8. Ähnlich den Transformer-Modellen bietet auch das Vivo eine abnehmbare Tastatur. Hinzu kommt ein hochauflösendes Super IPS+-Display. Netzwelt konnte das Messe-Highlight bereits ausprobieren.

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Asus Vivo Tab und Vivo Tab RT - Gelungene Mischung aus Tablet und Notebook: Asus Vivo Tab. (Bild: netzwelt)
Gelungene Mischung aus Tablet und Notebook: Asus Vivo Tab. (Bild: netzwelt)
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Noch vor dem offiziellen Start der IFA, hat Asus ausgewählte Journalisten und Blogger aus der ganzen Welt ins Science Center nach Berlin eingeladen. Neben vielen weiteren Highlights, die netzwelt in den kommenden Tagen ausführlich vorstellen wird, hatte Asus auch die Neuvorstellung Vivo im Gepäck. Der Tablet-Computer setzt ähnlich wie das Transformer Pad auf eine abnehmbare Tastatur, als Betriebssystem kommt jedoch das bald erscheinende Windows 8 zum Einsatz. Auch eine RT-Version des Vivo wird es pünktlich zum Marktstart des neuen Microsoft-Betriebssystems geben. 

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Asus Vivo Tab mit Windows 8

Das Vivo Tab, welches Asus unter anderem im Juni bereits zur Computex im Gepäck hatte, liegt gut in der Hand und hinterlässt auf Anhieb einen soliden Eindruck. Nichts wackelt, hässliche Spaltmaße sind nicht auszumachen. Auch auf den zweiten Blick ist nur für Kenner ersichtlich, dass es sich bei diesem Gerät um einen Hybriden handelt - so sorgfältig hat Asus die Nahtstelle zwischen Tablet und Tastatur hinbekommen. Der An- und Abklemmvorgang funktioniert intuitiv, beide Einheiten rasten butterweich ein und greifen anschließend sicher ineinander.

Beim Tippen auf der Tastatur, die gleichzeitig einen Akku eingebaut hat der auch das Tablet mit zusätzlichem Strom versorgt, kommt sofort Notebook-Feeling auf. Auch ist das Vivo vergleichsweise leicht, es wiegt nur 675 Gramm. 

Die Bedienung über die Startkacheln von Windows erfolgt wahlweise über Tastatur oder direkt über den berührungsempfindlichen, 11,6 Zoll großen IPS+-Touchscreen. Letzterer löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Prinzipiell lässt sich der Touchscreen auch mit einem Bedienstift steuern, da das Display den Wacom Digitiser-Standard mit 1.024 Druckstufen unterstützt. Diese Funktion konnte netzwelt zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht zufriedenstellend ausprobieren.

Asus Vivo Tab und Vivo Tab RT

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Zwei Kameras, je eine auf der Vor- und eine auf der Rückseite mit einer Auflösung von zwei beziehungsweise acht Megapixeln erlauben Schnappschüsse und Videokonferenzen. Auch auf die sonstige Ausstattung mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, zwei USB-Schnittstellen (an der Tastatur) und NFC ist nahezu komplett. Das Asus wird es als Vivio Tab RT auch in einer auf Entertainment-Inhalte ausgerichteten Windows RT-Variante geben, die nur 520 Gramm schwer ist. Als Prozessor kommt der Tegra 3 Chipsatz von NVIDIA mit einem 12-Kern-Grafikprozessor zum Einsatz. Beide Geräte wird Asus zum Start von Mcrosoft Windows 8 auf den deutschen Markt bringen. Preise nannte der Hersteller bislang noch nicht.

Netzwelt meint

Auch wenn Asus mit dem Vivo Tab und dem Vivo Tab RT keine Weltneuheiten mit nach Berlin gebracht hat, können die beiden nun serienfertigen Tablet-PCs sich sehen lassen. Der Mix aus leistungsfähigem Mobile-PC und energielieferndem, Arbeitstag-tauglichem Tastaturdock ist dem Hersteller gut gelungen. Was bleibt, ist die Frage nach dem Preis. Aber keine Sorge: Nicht zuletzt der bevorstehende Start von Windows 8 wird mit Sicherheit noch weitere spannende Tablets in Berlin zu einem Auftritt verhelfen.

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