Gerichtsentscheidung

Megaupload: Kim Dotcom erhält Millionen Dollar zurück

Kim Dotcom hat Grund zur Freude: Der Megaupload-Gründer erhält umgerechnet 4,84 Millionen US-Dollar aus seinem Vermögen zurück. Dies hat ein Gericht im neuseeländischen Auckland entschieden. Große Sprünge wird er mit dem Geld jedoch nicht machen können, denn er muss vor allem seine Anwälte davon bezahlen.

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Es ist nicht das erste Mal, dass das Gericht Dotcom Zugriff auf sein Vermögen erlaubt. Schon einmal erhielt der Megaupload-Gründer mehrere Hunderttausend Dollar um seine laufenden Kosten zu begleichen. Seine Anwälte konnte er von seinen finanziellen Mitteln bisher jedoch nicht bezahlen, bis jetzt. 

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, erhält der 38-Jährige nun Zugriff auf umgerechnet 4,84 Millionen US-Dollar. Über zwei Millionen davon wird er an seine Verteidiger auszahlen müssen, die bisher unentgeltlich für ihn arbeiteten. Insgesamt 3,6 Millionen US-Dollar sind für die Bezahlung der Anwälte eingeplant. 

Luxus-Autos werden verkauft

Der neuseeländischen Tageszeitung New Zealand Harald zufolge, erlaubte das Gericht Kim Dotcom zudem einige seiner Luxus-Autos zu verkaufen. Eine Million der Summe soll zudem für die Miete des Anwesens des Megaupload-Gründers herhalten. 

Derweil verkündete Dotcom Neuigkeiten über sein nächstes Projekt. Auf Twitter forderte er Entwickler dazu auf, sich bei ihm zu melden. Ob es sich dabei um den Musikdienst Megabox handelt, ist jedoch unklar. Unter anderem forderte er VoIP- und Video-App-Entwickler zu einer Kooperation auf. Die Mega-API stehe kurz vor der Veröffentlichung, betonte er und fügte hinzu, dass sich alle nicht US-amerikanischen Hoster bei seinem globalem Netzwerk beteiligen können.

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