Ascend Y200, Optimus L3, Galaxy Pocket und Co.

Klein, smart, billig: Smartphones für 99 Euro im Vergleich

Die Preise für Android-Smartphones erreichen mittlerweile Feature-Phone-Niveau. Für nur 99 Euro gibt es bereits Modelle von namhaften Herstellern wie LG, Samsung und Co. Doch taugen die Billig-Geräte überhaupt etwas? Netzwelt verrät es.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Abstriche bei Kamera und Display
  2. 2Angry Birds, Whats App und Co.
  3. 3Die Testkanditaten
  4. 4Fazit

Als der chinesische Hersteller Huawei vor einem Jahr mit dem Ideos X3 ein Smartphone für 99 Euro präsentierte, galt dies als Sensation. Einsteiger-Smartphones bewegten sich zu diesem Zeitpunkt noch nahe der 200 Euro-Grenze. Inzwischen hat Huawei im Niedrigpreis-Segment aber mächtig Konkurrenz bekommen: Sony, LG und Samsung haben alle mittlerweile ein entsprechendes Modell im Angebot - auch wenn die Hersteller aus Marketinggründen die unverbindliche Preisempfehlung für diese zumeist deutlich höher ansetzen. Doch taugen die Billig-Modelle überhaupt etwas?

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Abstriche bei Kamera und Display

Vorweg: Für 99 Euro kann man kein iPhone-ähnliches Erlebnis erwarten. Nutzer müssen bei den Billig-Handys vor allem in puncto Multimedia Abstriche machen. Fotos und Videos produzieren die Modelle nur in einer Qualität, die gerade mal so für Facebook und Co. reicht. 

Die Displays sind in dieser Preisklasse sehr klein, sogar kleiner als beim Apple iPhone, und bieten nur eine geringe Auflösung, das macht das Lesen auf den Geräten nicht unbedingt zum Genuss. Die kleinen Bildschirme erschweren zudem das Spielen und Navigieren. Positive Ausnahme: Das Huawei Ascend Y200, das ein 3,5-Zoll-Display bietet.

Weitere Mankos: Der interne Speicher ist bei den Modellen zumeist sehr klein, weshalb Nutzer nicht drumherum kommen, eine Speicherkarte für knapp 25 Euro zusätzlich zu erwerben. Zudem kommen auf den Geräten nur veraltete Android-Versionen zum Einsatz. Ausnahme: Das Modell Sony Ericsson Live with Walkman, das derzeit ein Update auf Android 4.0 erhält.