Von Deckung zu Deckung düsen
Hybrid: Im Kurztest
Alles andere als ein Start nach Maß: Kurz nach der Veröffentlichung musste "Hybrid", vierter Titel des "Summer of Arcades" und reiner Multiplayer-Shooter, wieder vom Netz genommen werden. Massive Serverprobleme verhinderten, dass sich Xbox-360-Spieler mit Menschen und Aliens zoffen konnten. Mittlerweile sind die Probleme aus der Welt geschafft. Das Vergnügen bleibt aber ein sehr spezielles.
"Hybrid" ist ein auf schnelle Drei-gegen-drei-Online-Gefechte ausgelegter Thid-Person-Shooter, bei dem man hauptsächlich mithilfe eines Raketenrucksacks von Deckung zu Deckung fliegt und auf alles schießt, was nicht der eigenen Fraktion angehört. Allzu große Bewegungsfreiheit genießt man dabei allerdings nicht: Um zur nächsten Barriere zu gelangen, visiert man diese schlicht an, drückt den A-Knopf und düst automatisch in deren Richtung. Unterwegs dürfen allenfalls kleine Ausweichmanöver geflogen und ein kurzer Extra-Schub gezündet werden. Mit Y schwingt man sich auf die andere Seite der Mauer, mit den Schultertasten werden Granaten geworfen. Befördert man mehrere Gegner ins Jenseits, werden zunehmend mächtigere Drohnen freigeschaltet, die den Spieler unterstützen.
Hybrid: Im Kurztest
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Bild vergrößern "Scribblenauts"-Entwickler 5th Cell wagt mit "Hybrid" einen Ausflug ins Action-Genre. (Bild: Microsoft Studios) - Bild 2 von 14
Bild vergrößern Per Raketenrucksack düst man in "Hybrid" vorwärts und rückwärts von Deckung zu Deckung. (Bild: Microsoft Studios) - Bild 3 von 14
Bild vergrößern Befördert man mehrere Gegner ins Jenseits, werden zunehmend mächtigere Drohnen freigeschaltet, die den Spieler unterstützen. (Bild: Microsoft Studios) - Bild 4 von 14
Bild vergrößern Die Action in "Hybrid" ist flott, bietet auf Dauer aber zu wenige Finessen. (Bild: Microsoft Studios) - Bild 5 von 14
Bild vergrößern Menschen und Aliens zanken sich um die Weltherrschaft. (Bild: Microsoft Studios) - Bild 6 von 14
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Eingesackte Erfahrungspunkte und erfüllte Sonderziele resultieren am Ende diverser Matchtypen in neuen Waffen und einem Flecken Erde auf einer virtuellen Weltkarte, auf der ein fortwährender Kampf tobt. Allerdings dürften nur die wenigsten den Ausgang des Kriegs zwischen Menschen und Aliens erleben. Zum einen stellt sich angesichts der betagten Grafik und mangelnden Level-Vielfalt eine gewisse Ernüchterung ein. Zum anderen besitzt das Deckungssystem schlicht nicht genügend Finessen, um auf Dauer zu begeistern. Der Ausflug der "Scribblenauts"-Entwickler 5th Cell ins Actiongenre wird wohl ein Einzelfall bleiben.
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Datenblatt
| Hybrid | |
| Spielname | Hybrid |
| Hersteller | 5th Cell |
| Vertrieb | Microsoft Studios |
| Genre | Action |
| Erhältlich ab | 08.08.2012 |
| Preis | ca. 15 Euro |
| EAN Code | 1234567890123 |
| Schwierigkeit | Für Fortgeschrittene |
| Alter | ab 16 Jahren |
| Multiplayer | 2-6 (WWW) |
| Sonstiges | Gold-Mitgliedschaft bei "Xbox Live" erforderlich |
| Bewertung Grafik | befriedigend |
| Bewertung Steuerung | gut |
| Bewertung Sound | befriedigend |
| Bewertung Spielspass | befriedigend |
| Bewertung Gesamt | befriedigend |
| System | Xbox 360 |
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