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Fitness-Paket: Runtastic GPS-Uhr, Brustgurt und Empfänger im Test

Runtastic bietet sportbegeisterten Technik-Fans eine ganze Reihe von Fitness-Gadgets an. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Sets: eine GPS-Uhr mit Brustgurt und ein Smartphone-Empfänger mit Brustgurt. Zusätzlich stehen mehrere Apps bereit, die sich mit oder ohne das Zubehör nutzen lassen. Doch welche Kombination ist ihr Geld wert?

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Runtastic GPS-Uhr, Brustgurt und Empfänger im Test: Runtastic hat verschiedene Fitness-Sets auf dem Markt, doch bei welchem lohnt sich der Kauf? Netzwelt hat sich den Runtastic-Empfänger plus Brustgurt und die GPS-Uhr mit Brustgurt genauer angeschaut. Zum Video: Runtastic GPS-Uhr, Brustgurt und Empfänger im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Runtastic-Set 1: Empfänger und Brustgurt
  2. 2Probleme bei Musikwiedergabe
  3. 3Smartphone-Tasche
  4. 4Runtastic-Set 2: GPS-Uhr mit Herzfrequenzmessung
  5. 5Datenübertragung per USB
  6. 6Gute Verarbeitung
  7. 7Das Fitness-Portal
  8. 8Vorsicht beim Live-Tracking
  9. 9Fazit
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Runtastic-Set 1: Empfänger und Brustgurt

Das Runtastic-Set aus Empfänger und Brustgurt ist für 59,99 Euro über den Hersteller erhältlich. Der Empfänger lässt sich bequem in den Kopfhörer-Ausgang eines Smartphones oder auch iPod touch stecken und ist mit den meisten iPhones, Android-Smartphones, Windows Phones und BlackBerrys kompatibel.

Die Verbindung zwischen Empfänger und Brustgurt lässt sich mithilfe der Runtastic Pro-App einrichten - für Käufer des Empfängers ist die Anwendung kostenlos. Auch andere Apps des Herstellers sind kompatibel, wurden hier aber nicht getestet (eine genaue Auflistung aller kompatiblen Smartphones und Apps finden Sie hier).

Material und Verarbeitung von Empfänger und Brustgurt konnten im Test überzeugen. Weder erschwert der Aufsatz auf dem Smartphone das Gerät unnötig, noch wirkt einer der beiden Gegenstände zebrechlich oder unsauber. Störende Nähte, die den Tragekomfort des Brustgurts einschränken könnten, sind nicht zu finden. Brustgurt und Empfänger sind Spritzwasser-resistent, aber nicht wasserfest.

Trotzdem ist das Tragen des Pulsmessers definitiv Gewöhnungssache. Im Test musste der Gurt für einen festen Sitzt so eng um die Brust geschnallt werden, dass ein unangenehmer Druck entstand. Außerdem rutschte der Gurt bei längeren Laufstrecken herunter. Die Verbindung zwischen Brustgurt und Empfänger sowie die Übertragung der Daten an die App gelang im Test nach kleinen Anfangsschwierigkeiten problemlos.

Probleme bei Musikwiedergabe

Praktischerweise besitzt der Empfänger einen Kopfhörer-Ausgang, über den der Nutzer Musik hören kann. Im Test wurde laufende Musik beim Start der Runtastic-App jedoch automatisch gestoppt. Sie lässt sich im Anschluss zwar über die Anwendung wieder starten, ist aber jedes Mal auf stumm gestellt, wodurch ein erneutes Hochregeln nötig ist - nervig.

Smartphone-Tasche

Runtastic bietet für Smartphones auch eine Lauftasche an, die den Transport des Telefons beim Sport erleichtern soll und es vor Regen schützt. 19,99 Euro nimmt der Hersteller für dieses Zubehör. Auch die Tasche erwies sich im Test jedoch als rutschig. Speziell bei einem etwas schwereren Smartphone ist die Anschaffung nicht zu empfehlen. Eine Jacke oder einen Pulli über das Armband zu tragen, ist zudem nur möglich, wenn die Ärmel extrem weit sind. In Verbindung mit dem Runtastic-Empfänger passt ein großes Smartphone fast nicht hinein. 

Runtastic-Set 2: GPS-Uhr mit Herzfrequenzmessung

Das Set aus GPS-Uhr, Brustgurt und Fahrradhalterung ist für 149,99 Euro beim Hersteller erhältlich. Die Nutzung verschiedener Runtastic-Apps in Kombination ist möglich, aber nicht zwangsweise erforderlich. Im Gegensatz zum Empfänger lässt sich die Uhr also auch ohne Smartphone und App sinnvoll einsetzen.

Neben der eigenen Geschwindigkeit, Herzfrequenz, den verbrauchten Kalorien und der zurückgelegten Distanz kann der Nutzer mir der Uhr auch Rundenzeit nehmen, einen Alarm für bestimmte Trainingszonen einstellen oder den eingebauten Kompass nutzen. Gleichzeitig speichert die Uhr die Strecke wie auch alle anderen Trainingsdaten.

Datenübertragung per USB

Im Anschluss können diese dann über das USB-Kabel an den Computer und so auf das Fitness-Portal von Runtastic übertragen werden. Hierfür müssen allerdings zunächst Runtastic Connect und ein Treiber installiert werden, damit die Verbindung zwischen Uhr und PC gelingt. Über diese Verbindung muss der integrierte Akku der Uhr auch aufgeladen werden. Eine Anzeige auf der Uhr gibt Auskunft über den Akkustand.

Im Test gab es hierbei zunächst einige Schwierigkeiten, da die Klammer des USB-Kabels nicht fest genug auf der Kontaktstelle der Uhr saß. Hierbei musste mit ordentlichem Druck nachgeholfen werden. Dann gelang die Verbindung jedoch. Grundsätzlich lässt sich an Material und Verarbeitung des zweiten Runtastic-Sets genau wie an der ersten Variante nichts aussetzten.

Gute Verarbeitung

Die Uhr ist nicht unangenehm schwer und lässt sich gut am Handgelenk befestigen. Die Verbindung zwischen Brustgurt und Uhr gelang nach zwei, drei Versuchen und funktionierte dann ohne Unterbrechungen. Auch die Datenübertragung an das Fitness-Portal bereitete keine Probleme. Das GPS lokalisierte den gegenwärtigen Standpunkt zuverlässig. Genau wie der Brustgurt ist auch die Uhr Spritzwasser-fest.

Im Test fiel lediglich auf, dass die Knöpfe der Uhr hin und wieder schlecht reagieren, wodurch mehrmaliges Drücken erforderlich wird, um zwischen den einzelnen Menüpunkten zu wechseln. Ansonsten ist die Anzeige auch bei Sonneneinstrahlung aber gut zu erkennen und durch ein Hintergrundlicht auch im Dunkeln sichtbar. Beim Brustgurt ergaben sich die gleichen Probleme wie oben bereits genannt.

Ein Vorteil dieses Fitness-Pakets im Vergleich zum Empfänger-Set ist jedoch, dass der Nutzer nicht mühsam sein Smartphone herauskramen muss, um sich seiner aktuellen Trainingswerte zu vergewissern. Ein schneller Blick und Knopfdruck auf der Uhr genügt und der Sportler ist über alle wichtigen Daten informiert.

Runtastic GPS-Uhr, Brustgurt und Empfänger im Test

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