Einstieg in die Android-Welt für knapp 100 Euro

Günstiges Android-Handy: LG Optimus L3 im Test

Kleines Budget und trotzdem auf der Suche nach einem Smartphone? LG präsentiert mit dem Optimus L3 ein Design-Android-Handy für rund 100 Euro. Verlockendes Angebot oder Blender? Netzwelt macht den Test.

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LG Optimus L3: Mit dem Optimus L3 präsentiert LG ein Smartphone für Nutzer mit sehr schmalen Budget. Zum Video: LG Optimus L3

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Multimedia
  5. 5Software
  6. 6Fazit
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Design und Verarbeitung

Klein, smart und chic - so bewirbt LG das Optimus L3 E400 selbstbewusst. In Punkto "Größe" kann man dem Hersteller da nicht widersprechen. Das E400 unterbietet die Konkurrenz in der Preisklasse deutlich (s. Tabelle). Sogar das Samsung Galaxy Pocket, das ein wesentlich kleineres Display aufweist, muss sich hier geschlagen geben.

Abmessungen von Einsteiger-Smartphones im Vergleich
ModellAbmessungenDisplaygröße
LG Optimus L3102,6 x 61,3 x 11,7 Millimeter 3,2 Zoll
HTC Desire C107,2 x 60,6 x 11,95 Millimeter 3,5 Zoll
Sony Xperia typo103 x 57 x 13 Millimeter3,2 Zoll
Samsung Galaxy Pocket104 x 58 x 11,98 Millimeter2,8 Zoll
Huawei Ascend Y200117 × 61,5 × 11,7 Millimeter3,5 Zoll

Nur in der Breite ist das Optimus L3 größer als die Konkurrenz. Durch die geringe Höhe des Modells ergibt sich so ein fast quadratischer Formfaktor. Das Optimus L3 findet damit fast vollständig in der Hand des Nutzers Platz und lässt sich auch bequem in Hemd- und Hosentasche verstauen. Abzüge gibt es allerdings für die Rückseite: Trotz angerautem Kunststoff ist das Smartphone sehr rutschig.

Auch beim Design kann LG punkten: Das Modell bietet keine Klavierlack-Optik à la Galaxy Pocket, sondern glänzt mit einem Kunststoff-Rahmen im schicken Metallic-Look. Die Eleganz eines HTC Desire C erreicht das Modell aber nicht. Die Rückseite ist je nach Modell einfarbig weiß, schwarz oder pink gehalten.

Hardware

LG dreht beim Optimus L3 an der Preisschraube. Die unverbindliche Preisempfehlung für das E400 lautet gerade einmal 129 Euro. Dementsprechend hat der Hersteller hier und da gespart. Deutlich wird dies vor allem beim Display. LG verbaut einen 3,2 Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Standard ist in dieser Preisklasse eine Auflösung von 480 x 320 Pixeln. Durch die geringe Auflösung wirken Icons und Schrift bereits ohne Zoomstufe ausgefranst.

LG Optimus L3

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Der Pixelbrei ist jedoch nicht der einzige Nachteil des Displays. Anders als etwa Huawei beim Ascend Y200 verwendet LG kein IPS-Panel, sondern einen TFT-Bildschirm, der einen deutlich kleineren Blickwinkel bietet. Neigt der Nutzer nur leicht den Kopf, verändert sich die Farbdarstellung. In Kombination mit der unscharfen Darstellung macht dies auch das Lesen kurzer Texte auf dem Optimus L3 sehr anstrengend.

Kleines Trostpflaster: Der 800-Megahertz-Prozessor sorgt für eine flüssige Bedienung und geringe Ladezeiten bei Webseiten und Apps. Der frei verfügbare Speicher ist ein Gigabyte groß. Das ist nicht viel, für den Anfang aber in Ordnung. Nutzer müssen also nicht direkt eine Speicherkarte zum Optimus L3 erwerben.

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