Wer ist in Köln und wer sollte stattdessen dort sein?
Verkehrte Netzwelt: Gamescom, die Messe für Taugenichtse
Deutschlands Wirtschaft steuert auf die nächste Flaute zu. Schuld daran ist die Spieleindustrie. Die Fans amüsieren sich zurzeit auf der Gamescom in Köln. Zum Arbeiten hat da keiner mehr Zeit. Dabei gibt es Menschen, die viel Zeit hätten und für die Computerspiele wahre Wunder leisten könnten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Mutter ruft aus dem Fenster
- 2Eine ganz schlimme Messe
- 3Höllenmaschine im Seniorenheim
- 4Sportlich dank Joystick
Es steht nicht gut um die deutsche Wirtschaft. Denn junge Menschen, die eigentlich studieren oder arbeiten sollten, haben keine Lust zum Studieren und keine Lust zum Arbeiten. Die gehen lieber auf die Gamescom. Zu Tausenden stürmen sie "Europas bedeutendste Computerspielmesse", wie die Presse stolz vermerkt. Es wäre besser, wenn sie vermerken würde, was für eine gnadenlose Zeitverschwendung das ist. Sollten die ganzen Gamescom-Besucher nicht in der Schule sein? Oder studieren? Vielleicht mal was arbeiten?
Ein bisschen Spaß sei ihnen gegönnt, doch mit dem Messerundgang ist es ja längst nicht getan. Zu Hause geht's erst richtig los. Vom Taschengeld, das ihre Eltern erwirtschaftet haben, kaufen sie sich die neuesten Titel für Playstation, Nintendo oder PC und sind dann eben mal für 14 Stunden verschwunden. Den "Prince of Persia" kennen Sie besser als ihre Eltern. Und unter "Call of Duty" verstehen sie etwas anderes als Hausaufgaben.
Mutter ruft aus dem Fenster
Früher war das mit dem Spielen anders. Da haben die Kids den ganzen Tag draußen rumgetobt. Um 17 Uhr 30 hat Mutter das Fenster aufgemacht und gerufen: "Fritz! Werner! Essen!" Dann sind die Kinder hungrig und schmutzig nach Hause gekommen, wurden abgefüttert, haben noch ein Pflaster aufs aufgeschürfte Knie bekommen und sind hundemüde ins Bett gefallen. Heute werfen die um ein Uhr morgens noch schnell die Playstation an und spielen dann bis halb sechs "FIFA 12".
Da ist es kein Wunder, dass Deutschland in der Pisa-Studie so schlecht abschneidet und die Wirtschaft wieder mal auf eine Flaute zusteuert. Wenn man ein Blick auf die Gamescom wirft, bekommt man den Eindruck, dass alles unter 35 am Joystick hängt und keiner mehr Zeit hat zu arbeiten.


Jetzt mal unter uns: Seit dieser Sache mit dem Internet haben wir doch alle zu viele Bekanntschaften. Soziale Netzwerke haben das noch verstärkt, indem nun auch noch Freunde wiedergefunden und erfunden werden können. Zeit für einen kalorienreichen Pakt mit Burger King.
Wer-kennt-Wen ist ein Honigtopf. Und jetzt hänge ich mit meiner gierigen Zunge schon eine ganze Weile drin und kann nicht mehr weg. Angelockt von der Frage: "Was macht wohl..." verbringe ich Stunde um Stunde in der Unterwäsche längst verflossener Bekanntschaften.
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Das Soziale Netzwerk Facebook wird von den unterschiedlichsten Typen bevölkert. Die Verkehrte Netzwelt stellt die witzigsten und bekanntesten vor. Wer erkennt einzelne Charaktere aus der eigenen Erfahrung oder sich selbst wieder?
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insgesamt 10 BeiträgeZitat: ...das der Artikel zwei Seiten hat habt ihr aber schon gesehen, gelle? Endlich mal ein Artikel, der sich auch an uns Alte wendet. :icon_richtig: Danke,...
...das der Artikel zwei Seiten hat habt ihr aber schon gesehen, gelle?
Lieber Gamer und alle die sich angesprochen fühlen, bei der "Verkehrten Netzwelt" handelt es sich um eine Kolumne, bei der aktuelle Themen gerne auf die Schippe genommen werden. Seht selbst:...
Das ist ein uglaublich schlechtes Werk, das der Autor verfasst hat. Dass in NRW, also dort, wo Köln liegt, immer noch Sommerferien herrschen, scheint dieser Autor nicht zu wissen. Ein Armutszeugnis. Ich bin 41 und...
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