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Hitachi G-Connect im Test
500 Gigabyte Kapazität, Streaming zu iPhone und iPad

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Der Speicherplatz auf mobilen Geräten wie dem iPhone oder dem iPad ist begrenzt. Abhilfe versprechen externe WLAN-Festplatten, die Filme, Musik, Fotos und mehr auf Smartphones und Tablets streamen. Die Hitachi G-Connect baut nicht nur ihr eigenes drahtloses Netzwerk auf, sondern bringt die verbundenen Geräte gleichzeitig auch ins Internet.

500 Gigabyte und bis zu drei HD-Streams gleichzeitig

Bei der Hitachi G-Connect handelt es sich um eine externe Festplatte mit einer Kapazität von 500 Gigabyte, die ihr eigenes drahtloses Netzwerk aufbaut. Per WLAN können sich nach Angaben des Herstellers mehr als fünf Geräte gleichzeitig einbinden und erhalten dank des LAN-Anschlusses auch Zugang zum Internet.

Hierbei spielt es keine Rolle, welches Betriebssystem auf ihnen läuft. Wenn es jedoch um das Streaming der abgespeicherten Daten geht, schauen Android- und Windows-Nutzer in die Röhre, da es die G-Connect-App nur für das iPhone und das iPad gibt. Die Bandbreite des WLANs soll für fünf SD- oder drei HD-Streams zur gleichen Zeit ausreichen.

  • Die App zum Datenstreaming gibt es bisher nur für iOS. (Bild: netzwelt)
  • Die externe Festplatte verfügt über eine Kapazität von 500 Gigabyte und ein WLAN-Modul. (Bild: netzwelt)
  • Die G-Connect funktioniert auch als WLAN-Hotspot und bietet Geräten unabhängig vom Betriebssystem Zugang zum Internet. (Bild: netzwelt)
  • Stromanschluss für Energie, Mini-USB-Anschluss zum Datentransfer und ein LAN-Anschluss für den Internetzugang per Netzwerkkabel. (Bild: netzwelt)
  • Die Einwahl ins WLAN und der Internetzugang sind unabhängig vom Betriebssystem nutzbar. Daten-Streaming funktioniert nur mit den iOS-Apps für iPhone und iPad. (Bild: netzwelt)

Der USB-2.0-Anschluss dient dazu, größere Datenmengen auf die Festplatte zu kopieren. Er versorgt die G-Connect auch mit Strom, überträgt allerdings nicht genügend Energie, um ein WLAN aufzubauen. Dies gelingt nur mit dem (USB-)Netzkabel und dem zugehörigen Netzteil.

Unkomplizierte Einrichtung

Die Einrichtung der Hitachi G-Connect gestaltet sich unkompliziert: Stromkabel anschließen, Festplatte einschalten und den Rechner mit dem offenen WLAN "G-CONNECT-XXXX" verbinden. Anschließend im Browser www.gtech-connect.com öffnen und dort nach Belieben das drahtlose Netzwerk umbenennen und mit einem Passwort sichern. Danach muss die Verbindung natürlich erneuert werden. Für eine Verbindung zum Internet reichte es im Test, das Netzwerk-Kabel eines bereits eingerichteten Anschlusses in die LAN-Buchse zu stecken.

Über WLAN lassen sich neue Dateien nur über den Browser und www.gtech-connect.com auf die Festplatte hochladen. Im Windows Explorer oder Finder erscheint die G-Connect aber nur als Laufwerk, wenn sie per USB mit dem Rechner verbunden ist. Im Test war hierzu eine Treiber-Installation nötig, die unter Windows automatisch beim (Neu)Start des Geräts erfolgte. Für das Kopieren größerer Datenmengen ist das Kabel der empfohlene Weg.

  • Mit dem WLAN des G-Connect verbinden und im Browser www.gtech-connect.com eingeben. (Bild: netzwelt)
  • WLAN umbennenen und Passwörter ändern. (Bild: netzwelt)
  • Mit den neuen Passwort anmelden. (Bild: netzwelt)
  • Dateien über den Browser hochladen - bei größeren Datenmengen empfiehlt sich die USB-Verbindung. (Bild: netzwelt)
  • Bilder-Vorschau im Browser. (Bild: netzwelt)
  • Der Startbildschirm der iPad-App im Querformat. (Bild: netzwelt)
  • Die Videos in der Vorschau der iPad-App. (Bild: netzwelt)
  • Abgespielte Videos erscheinen im iOS-typischen Look. (Bild: netzwelt)

Das die G-Connect in erster Linie für Apple-Nutzer ausgelegt ist, zeigt auch der bereits ab Werk vorhandene Ordner für Datensicherungen mit Time Machine. Der Internetzugriff über das WLAN klappt allerdings auch mit Android- und Windows-Geräten problemlos.

Nur Apple-Geräte erhalten vollen Zugriff

Zugriff auf die Daten auf der Festplatte erhalten per WLAN aber nur das iPhone und das iPad mit der G-Connect-App für iOS. Damit die Anwendung die Festplatte findet, muss der Nutzer sein Tablet oder Smartphone mit dem drahtlosen Netzwerk des Hitachi-Geräts verbinden und sich anschließend in der App mit dem Admin-Passwort anmelden oder den Gast-Zugang verwenden, der aber nur Zugriff auf die Daten im öffentlichen "Public"-Ordner gewährt.

Die App spielt Videos und Musik in den von iPhone und iPad unterstützen Formaten ab und zeigt Fotos einzeln oder als Diaschau an. Einzelne Dateien lassen sich von der Festplatte in die G-Connect-App herunterladen und so auf dem Smartphone oder Tablet speichern.

Fazit

Hitachi bietet mit der G-Connect eine unkompliziert einzurichtende WLAN-Festplatte an, die auch als WLAN-Hotspot fungiert und so die verbundenen Geräte ins Internet bringt. Im Vergleich zu ähnlichen Geräten ist das Testgerät allerdings teuer beziehungsweise nicht mobil.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Hitachi für die G-Connect beträgt 199,95 Euro. Die Preise im Online-Handel bewegen sich in diesem Bereich und schwanken durch Versandkosten um bis zu zehn Euro nach oben oder unten.

Bei diesem Preis stellt die Time Capsule von Apple, die bei einem Speicherplatz von zwei Terabyte nur 280 Euro kostet, eine pro Gigabyte klar günstigere Alternative dar. Deutlich mobiler und dank Akku auch ohne Steckdose nutzbar sind die externen Festplatten Wi-Drive von Kingston, GoFlex Satellite von Seagate und Storejet Cloud von Transcend.

Kommentare zu diesem Artikel

Externe Festplatte mit WLAN-Hotspot: Die Hitachi G-Connect streamt Musik, Filme und Videos zu iPad und iPhone und bringt alle Geräte im drahtlosen Netzwerk ins Internet.

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Hitachi G-Connect im Test
Hitachi G-Connect im Test
Externe Festplatte mit WLAN-Hotspot: Die Hitachi G-Connect streamt Musik, Filme und Videos zu iPad und iPhone und bringt alle Geräte im drahtlosen Netzwerk ins Internet..
http://www.netzwelt.de/news/93375-hitachi-g-connect-test.html
2012-08-19 09:41:51
News
Hitachi G-Connect im Test