Rekorde und trotzdem rote Zahlen

Gamescom: Spielemesse startet in Köln

In Köln startet heute die Spielemesse Gamescom. Im Vorfeld geizte der Veranstalter nicht mit Superlativen. Noch nie waren so viele Aussteller aus so vielen unterschiedlichen Ländern vor Ort. Einige der wichtigsten Namen fehlen jedoch.

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600 Aussteller aus 40 Ländern drängen sich auf einer Fläche von 140.000 Quadratmetern. So viel wie noch nie in Köln. Insgesamt 330 Spieleneuheiten werden die Fachbesucher und Gaming-Freunde bewundern können. Auch "spektakuläre Weltneuheiten" sollen unter den Titeln sein, schreibt die Koelnmesse. Der Veranstalter ist also sehr bemüht, die negativen Schlagzeilen, die die Vorbereitungszeit der Messe bestimmten, vergessen zu lassen.

Negative Schlagzeilen

Ende Juni tauchte ein Bericht auf, der den Veranstaltern massive finanzielle Schwierigkeiten bescheinigte. Das war jedoch nicht die einzige schlechte Nachricht. Nacheinander erteilten immer mehr Unternehmen der Gamescom eine Absage oder erklärten, besonders sehnsüchtig erwartete Spieleneuheiten nicht zu zeigen.

So ist beispielsweise Microsoft und damit die Xbox nicht in Köln vertreten und Publisher Rockstar Games kündigte an, Grand Theft Auto 5 nicht zu zeigen. Auch Nintendo ist dieses Jahr nicht auf der Messe dabei.

Sega nun doch vor Ort

Ein kleiner Trost für die Veranstalter: Sega und THQ wollten erst nicht nach Köln fahren, sind nun aber doch vor Ort. Einige Unternehmen nutzten zudem bereits das Vorfeld der Gamescom zur Präsentation von überraschenden Neuheiten. So stellte Capcom einen völlig neuen Action-Titel vor und Sony präsentierte gleich mehrere Spiele und ein neues Cross-Buy-System für seinen Handheld PlayStation Vita.

Heute Abend wird Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von Nordrhein Westfalen, die Gamescom offiziell eröffnen. Ab Donnerstag, 16. August, dürfen dann auch Nicht-Fachbesucher das Messegelände stürmen. Alle Infos zur Gamescom finden Sie hier auf netzwelt.

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