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Projektor-Handy: Samsung Galaxy Beam im Test
Mit dem Galaxy Beam GT-I8530 präsentiert Samsung ein Handy mit integriertem Beamer. Macht das Smartphone den Projektor auf Geschäftsreisen künftig überflüssig? Und eignet sich das Galaxy Beam auch als günstiger Beamer-Ersatz fürs Heimkino? Netzwelt hat es getestet.
Samsung Galaxy Beam: Samsung präsentiert mit dem Galaxy Beam ein Handy mit integriertem Beamer. Praktisch! Gegenüber handelsüblichen Projektoren weist dieser aber einige Schwächen auf. Zum Video: Samsung Galaxy Beam
Inhaltsverzeichnis
- 1Design und Verarbeitung
- 2Hardware
- 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
- 4Multimedia
- 5Software
- 6Fazit
Design und Verarbeitung
Beim Design orientiert sich Samsung am Design des Galaxy S2 und des Galaxy Note. Auffallend am Gerät ist vor allem der leuchtend gelbe Rahmen, der dem Nutzer eher ins Auge sticht als der integrierte Beamer an der Oberseite. Denn Samsung ist es gelungen, die Gehäuseabmessungen und das Gewicht trotz des Projektors in Grenzen zu halten. Das Galaxy Beam ist nur ein klein wenig dicker und schwerer als andere Smartphones. Dadurch liegt es bequem und dank der geriffelten Rückseite auch sicher in der Hand. Besonders wertig wirkt das Modell aber nicht. Der gelbe Rahmen verleiht ihm eher den Charme eines Einsteiger-Smartphones für Jugendliche, denn eines Handys für Geschäftsleute.
Praktisch: Das Gehäuse muss nur für das Einlegen des Akkus geöffnet werden, microSD- und SIM-Karten-Slot befinden sich seitlich am Gerät. Um die SIM-Karte einzulegen, war im Test zusätzlich ein spitzer Gegenstand erforderlich.
Hardware
1-Gigahertz-Dual-Core-Prozessor, 8 Gigabyte interner Speicher (von denen dem Nutzer nur vier Gigabyte zur Verfügung stehen), eine 5-Megapixel-Kamera und ein 4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln - die Ausstattung garantiert ein flüssiges Android-Erlebnis und ermöglicht sogar eine Partie GTA 3 auf dem Galaxy Beam, vom Hocker reißt der Leistungsumfang Nutzer aber nicht. Ähnliche Spezifikationen weisen bereits Einsteiger-Modelle wie das Samsung Galaxy Ace 2, das HTC One V oder das Sony Xperia U auf.
Samsung Galaxy Beam
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Bild vergrößern Der Projektor bietet einen Lichtstrom von 15 Lumen, damit... (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 7
Bild vergrößern ...lassen sich Inhalte auf eine Größe von bis zu 50 Zoll projizieren. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Die Ausstattung bewegt sich auf dem Niveau aktueller Einsteiger-Handys. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 7
Bild vergrößern microSD-Karte und SIM-Karte können seitlich in das Gehäuse geschoben werden. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Auf der Rückseite verbaut Samsung eine 5-Megapixel-Kamera. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Als Betriebssystem kommt Android 2.3 zum Einsatz. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Das Galaxy Beam bietet auch genug Rechenpower für aufwendige Webseiten und Spiele. (Bild: netzwelt)
Das Highlight des Galaxy Beam ist aber ohnehin der integrierte Beamer: Beim Projektor greift Samsung auf die weit verbreitete DLP-Technik zurück. Der verbaute Projektor besitzt dabei einen Lichtstrom von 15 Lumen, dies ist deutlich weniger als bei handelsüblichen DLP-Projektoren. Für rund 300 Euro erhalten Nutzer beispielsweise schon einen Beamer mit einem Lichtstrom von 2.700 Lumen.
Die Folge: Will man mit dem Galaxy Beam Inhalte großflächig (bis zu 50 Zoll) projizieren, braucht man einen abgedunkelten Raum. In hellen Räumen schafft es der Beamer nur bei kurzen Abständen zur Projektionsfläche, ein sichtbares Bild in der Größe eines Laptopbildschirms an die Wand zu werfen. Ein weiteres Manko: Die Auflösung liegt mit 640 x 360 Pixeln ebenfalls klar unter der handelsüblicher Projektoren. Dies lässt sich bei YouTube-Filmen und Präsentationen verschmerzen, bei längeren Videos strengt das pixelige Bild aber an. Für einen Filmabend mit Freunden ist das Galaxy Beam also nur bedingt geeignet.






