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Dell XPS One 27 im Test
Blu-ray-Laufwerk und sechs USB-3.0-Anschlüsse

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Dell rückt mit dem XPS One 27 dem iMac von Apple auf die Pelle. Der 27 Zoll große All-in-One-PC verfügt über leistungsstarke Hardware, sieht schön aus und kostet ähnlich viel wie sein Vorbild.

Dell hat einen 27 Zoll großen All-in-One-PC zusammengebaut, der ähnlich edel wirkt wie Apples iMac. Der preislich zum XPS One 27 vergleichbare Apfel-Rechner verfügt jedoch über zum Teil schwächere Hardware und bietet dem Nutzer nur ein DVD- und kein Blu-ray-Laufwerk. Der Test verrät, welcher Rechner die Nase vorn hat.

Großer Bildschirm und leistungsfähige Hardware

Dell stattet den XPS One mit einem 27 Zoll großen Display aus, das über eine Auflösung von 2.650 x 1.440 Pixeln verfügt. Anders als bei vielen anderen All-in-One-Rechnern (AIO) handelt es sich beim Bildschirm nicht um einen Touchscreen. Trotzdem ist dieser nicht entspiegelt und glänzt stark, sodass häufig störende Spiegelungen entstehen.

Beim Testgerät handelt es sich um die teuerste Standard-Konfiguration des XPS One 27, die Dell auf seiner Homepage anbietet. Sie verfügt über einen mit 3,1 Gigahertz getakteten Intel Core i7-3770S-Prozessor aus der aktuellen Ivy-Bridge-Serie. Bei der Geforce-Grafikkarte GT 640M für mobile Systeme handelt es sich ebenfalls um ein aktuelles Modell aus dem Mittelklasse-Bereich.

Zur Ausstattung gehören darüber hinaus ein acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher sowie eine zwei Terabyte große Festplatte und ein 32 Gigabyte großer SSD-Speicher. Als Laufwerk baut Dell einen Blu-ray-Brenner in den XPS One 27 ein und installiert standardmäßig Windows 7 Home Premium.

Dell XPS One 27 im Test

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Der 27 Zoll große Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 2.650 x 1.440 Pixeln.

Verglichen mit dem ähnlich teuren 27 Zoll großen iMac verfügt der XPS One auf dem Papier über den besseren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und eine größere Festplatte. Apple punktet dagegen mit dem besseren Grafikprozessor.

Die Leistung zählt

Im Benchmark-Test Cinebench erreicht der Core i7 des Dell XPS One 27 gute 6,67 Punkte und liegt damit im oberen Mittelfeld der Desktop-Prozessoren. Die Geforce-Grafikkarte schafft 41,85 Bilder in der Sekunde und empfiehlt sich damit auch für aufwendigere Multimediaberechnungen und Spiele. Titel wie The Witcher 2, Call of Duty: Black Ops oder Deus EX: Human Revolution liefen auf dem XPS One 27 in voller Auflösung flüssig.

Festplattengeschwindigkeit 2000 GB Raid (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
4,7 MB/sek.211,6 MB/sek.120,2 MB/sek.0,2 ms

Dem Datenblatt zufolge befinden sich eine zwei Terabyte große Festplatte, die sich mit 7.200 Umdrehungen in der Minute dreht, sowie ein 32 Gigabyte großer SSD-Speicher im XPS One 27. HD Tune findet allerdings nur einen zwei Terabyte großen RAID-Verbund, wobei die Messwerte mit der hohen Maximalgeschwindigkeit und der sehr geringen Reaktionszeit wirklich für eine Kopplung der beiden Speicher sprechen, da die Messwerte sowohl für eine herkömmliche Festplatte als auch einen Flashspeicher alleine sehr ungewöhnlich wären.

Maus und Tastatur sind dabei

Dell legt dem XPS One 27 eine drahtlose Maus und eine drahtlose Tastatur bei, die für kostenlose Beigaben vergleichsweise hochwertig wirken. Die Maus ist nur ein wenig zu klein, liegt aber trotzdem angenehm in der Hand. Die Tastatur verfügt über einen Zahlenblock und ihre ausreichend großen Tasten weisen klare Druckpunkte auf.

USB 3.0, HDMI und Blu-ray-Brenner

Der XPS One 27 steckt zwar anders als der iMac in einem Gehäuse aus Kunststoff, aber auch dieses wirkt ordentlich verarbeitet und Dell schafft es, den All-in-One-PC trotz des Materials hochwertig aussehen zu lassen.

Dell stattet den XPS One 27 mit zwei HDMI-Schnittstellen und sechs USB-3.0-Anschlüssen aus, von denen sich zwei nicht auf der Rückseite, sondern zusammen mit einem Kartenlesegerät und zwei Audio-Buchsen an der linken Seite des Gehäuses befinden. Ins Internet gelangt der AIO per WLAN oder LAN-Kabel. Als Laufwerk baut Dell einen Blu-ray-Brenner in den XPS One 27 ein, den der Nutzer bei Apple nicht erhält.

Fazit

Dell hat einen All-in-One-PC zusammengestellt, der es optisch und technisch mit dem iMac aufnehmen kann - allerdings auch preislich mit diesem auf einer Höhe liegt und zum Beispiel beim spiegelnden Bildschirm ähnliche Schwächen aufweist. Den Ausschlag für die Kaufentscheidung gibt wie so oft die Systemfrage: Windows oder OS X?

In der günstigsten Variante verkauft Dell den XPS One 27 für 1.499 Euro. In der getesteten Konfiguration kostet der AIO sogar 1.899 Euro. Genauso viel wie Apples iMac in der besseren Ausführung.

Ebenfalls über ein Blu-ray-Laufwerk, aber einen kleineren Bildschirm sowie schwächere Hardware verfügt der Toshiba Qosmio DX730, der aber mit einem TV-Tuner hervorsticht.

Kommentare zu diesem Artikel

Dell rückt mit dem XPS One 27 dem iMac von Apple auf die Pelle. Der 27 Zoll große All-in-One-PC verfügt über leistungsstarke Hardware, sieht schön aus und kostet ähnlich viel wie sein Vorbild.

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  • Diggsagg schrieb Uhr
    AW: Hübscher iMac-Ableger: Dell XPS One 27 im Test

    die teuerste Konfiguration hat aber keinen Blu-Ray-Brenner. Das ist ein Blu-Ray/DVD-RW Combodrive -> DVDs lesen und schreiben, Blu-Rays nur lesen. Sicher? In der Produktbeschreibung des optionalen BR-Laufwerks steht: Über das Blu-ray Disc Laufwerk haben Sie zudem die Möglichkeit, Ihre Projekte, Videos und vieles mehr auf Blu-ray Discs mit hoher Kapazität zu speichern. An sich schon ein nettes Gerät. Was den Vergleich mit dem iMac angeht, kann ich nur sagen, dass der "XPS One 27" auch im Handling ein bisschen die Nase vorn hat. Schon allein deswegen, weil man zwei USB-Ports an die Seite gesetzt hat. Ich habe hier noch einen iMac mit Core2Duo in Betrieb und muss sagen, dass ich es von Anfang an irgendwie ein bisschen unsinnig fand, die ganzen Anschlüsse nur an der Rückseite zu platzieren. Aber das ist definitiv so ein Beispiel für Apples Philosophie, dass die Funktionalität der Form folgen muss. Dass das DELL-Gerät mit optionalem Blu-Ray-Laufwerk daherkommt, ist gegenüber dem iMac durchaus als Vorteil zu werten. Das Kunststoffgehäuse würde ich nicht unbedingt als Vorteil ansehen, weil AIOs ja in der Regel keine mobilen Rechner sind und man deshalb nicht unbedingt ein allzu robustes Gehäuse braucht. Schön wäre es allerdings, wenn DELL optional noch ein mattes Display anbieten würde. Tastatur und Maus sehen ebenfalls ganz okay aus und sind nach meinem Geschmack. Ich komme mittlerweile am besten mit flachen Tastaturen zurecht, bei denen die Tasten nicht so nah beieinander liegen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich (vom Preis jetzt mal abgesehen) eher dem iMac den Vorzug geben würde. Wenn ich mir noch mal einen AIO zulegen würde, wäre es wohl kein Gerät mit Windows, weil ich in diesem Fall eher auf "herkömmliche" Tower setze, an denen man selbst noch schrauben kann. Sollte es also irgendwann noch mal ein AIO werden, wäre es wohl wieder einer mit OS X. Ich bin ohnehin mal gespannt, wie sich der Markt mit den AIOs noch entwickelt. Für User, die einfach nur ein platz- und stromsparendes Gerät haben wollen, sind diese Rechner sicherlich eine Überlegung wert. Ich denke jedenfalls, dass diese Geräte in Zukunft noch mehr in Mode kommen werden.
  • ixpees schrieb Uhr
    AW: Hübscher iMac-Ableger: Dell XPS One 27 im Test

    die teuerste Konfiguration hat aber keinen Blu-Ray-Brenner. Das ist ein Blu-Ray/DVD-RW Combodrive -> DVDs lesen und schreiben, Blu-Rays nur lesen.
  • lasman schrieb Uhr
    AW: Hübscher iMac-Ableger: Dell XPS One 27 im Test

    ähnlicher Preis? Also wenn ich einen iMac mit 3,1 Ghz i5 (!), 8GB Ram und 2TB Festplatte konfiguriere komme ich schon auf 2150€ und dann ist die SSD noch nicht mit drin. Also rein preislich ist Dell da schon attraktiver...

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Dell XPS One 27 im Test
Dell XPS One 27 im Test
Großer Bildschirm, flotte Hardware und ein stolzer Preis: Der All-in-One-Rechner XPS One 27 von Dell setzt gleich in mehreren Bereichen Duftmarken.
http://www.netzwelt.de/news/93292-dell-xps-one-27-test.html
2012-08-12 09:00:41
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/bestands-neukunden-telekom-nachfolger-iphone-4-reservieren-lassen-bild-apple7774.jpg
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