Samsung Galaxy Note 10.1 im Test

Hardware

Das Innenleben hat Samsung gegenüber dem Galaxy Tab 2 deutlich aufgebohrt. Dank dem Exynos-Quad-Core-Prozessor und üppigen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher ist das Note 10.1 das bislang leistungsstärkste Samsung-Tablet und lässt in den gängigen Benchmarks wie AnTuTu oder Quadrant die Tegra 3-Konkurrenz in Form des Asus Transformer Prime hinter sich. Der interne Speicher ist auf 16 Gigabyte beschränkt. Weitere Speichervarianten wird es zunächst nur im Ausland geben, teilte Samsung mit. Per microSD-Karte kann der Nutzer das Note 10.1 aber um bis zu 64 Gigabyte erweitern.

Samsung Galaxy Note 10.1

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Etwas enttäuschend fällt dagegen das Display aus. Zwar ist der Blickwinkel groß, die Farben könnten aber etwas knackiger sein. Mit einer Auflösung im Stile eines iPad 3 (2.048 x 1.536 Pixel) oder Asus Transformer Pad Infinity (1.920 × 1.200 Pixel) kann das Galaxy Note 10.1 zudem nicht aufwarten. Es bietet auf 10,1 Zoll 1.280 x 800 Pixel - eine Auflösung, die mitterweile fast Standard ist. Das Highlight des Bildschirms ist die sogenannte Digitizer-Schicht. Sie ermöglicht den Schreibprozess auf dem Note 10.1. Das Schreiberlebnis kam dabei im Test dem Schreiben mit Stift und Papier bereits deutlich näher als bei anderen Eingabestiften - ist aber natürlich noch immer weit davon entfernt. 

Samsung hat zudem einige Kinderkrankheiten des Galaxy Note behoben. So ist ein Verschmieren beim Auflegen der Hand auf das Display nicht mehr möglich, da der Bildschirm den Stift in einem Abstand von bis zu 14 Millimetern erkennt und dann nicht mehr auf Fingereingaben reagiert. Der SPen selbst fällt deutlich dicker aus als beim Smartlet Galaxy Note. Er liegt nun so bequem in der Hand wie ein Bleistift. Bis sich gute Ergebnisse erzielen lassen, ist allerdings dennoch etwas Übung gefragt - bei Linkshändern noch etwas mehr als bei Rechtshändern.

Schade: Anders als beim HTC Flyer muss zum Schreiben oder Zeichnen erst eine spezielle App geöffnet werden.



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