Offenheit ist Fluch und Segen zugleich
Android: Googles mobiles Betriebssystem im Portrait
Googles mobiles Betriebssystem Android erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das OS wird von einer Reihe verschiedener Hersteller auf Smartphone, Tablets und weiteren Geräten eingesetzt. Diese Vielfalt ist zugleich die größte Schwäche des Android-Ökosystems.
Inhaltsverzeichnis
- 1Vorteil Offenheit
- 2Hersteller-spezifische Nutzeroberflächen
- 3Nachteil Fragmentierung
- 4Android-Fahrplan auf netzwelt
- 5Fazit
Wer heute ein Smartphone kauft, kommt an Googles Android-System fast nicht mehr vorbei. Alle namhaften Handy-Hersteller bis auf Apple (iOS) und Nokia (Windows Phone) setzen teilweise oder ausschließlich auf das mobile Betriebssystem des Suchmaschinenriesen. In Deutschland laufen nach Informationen des Branchenverbands BITKOM bereits 40 Prozent aller Smartphones mit Android. Googles System ist damit unangefochtener Marktführer. Android kommt aber nicht nur auf Smartphones zum Einsatz, sondern auch auf Tablet-PCs und weiteren Geräten wie Set-Top-Boxen oder Netbooks. Hier ist der Erfolg allerdings noch gering.
Vorteil Offenheit
Optisch und vom Bedienkonzept her ist Android an das vom Apple iPhone bekannte iOS-System angelehnt, was zuletzt zu diversen juristischen Streitigkeiten zwischen dem iPhone-Hersteller und Android-Handy-Herstellern geführt hat. Exemplarisch sei hier der Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung erwähnt.
Anders jedoch als Apples iOS ist Googles System offen: Applikationen muss der Nutzer nicht aus Googles Play Store laden, sondern kann sie auch aus anderen App Stores herunterladen oder von einer Speicherkarte installieren. Ein großer Online-Einkaufsladen neben Google Play ist beispielsweise der Amazon App Store - der jedoch in Deutschland noch nicht verfügbar ist.


Google will in Zukunft nur noch eine Android-Version veröffentlichen, die auf allen Geräteklassen läuft. Das System befindet sich derzeit unter dem Codenamen Ice Cream Sandwich in der Entwicklung. Auf seiner Entwicklermesse I/O gab Google einen kleinen Ausblick auf die kommende Android-Version.
Eclair, Froyo, Gingerbread, Honeycomb - von Googles Android-Betriebssystem gibt es am Markt eine Reihe von Versionen. Die meisten Handys und Tablets laufen nicht mit der jeweils aktuellen Version und bis es ein Update gibt, dauert es oft. Sind Sie zufrieden mit der Update-Strategie ihres Android-Smartphone-Herstellers?
Googles Android-System wird auch im Tablet-Sektor bis 2015 die Führung übernehmen, prognostizieren die Marktforscher von IDC.
Android-Handys dominieren mittlerweile den Markt, ein Update auf die neueste Android-Version 4.0 erhalten aber die Wenigsten. Lohnt der Kauf eines günstigen Android 2.x-Handys dennoch oder gehört das vermeintliche Schnäppchen bald zum alten Eisen? Dieser und anderen Fragen rund um die Android-Update-Problematik geht netzwelt nach.
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Nutzer des Samsung Galaxy S und des Samsung Galaxy Tab haben nun die Möglichkeit, ihr Gerät auf Android 4.0 zu aktualisieren. Die finale Version der alternativen Android-Firmware CyanogenMod 9.0 steht zum Download bereit.
Googles Android-Plattform ist weiterhin stark fragmentiert. Die dominierende Version ist das zwei Jahre alte Android 2.3 alias Gingerbread. Der Update-Prozess auf Android 4.0 und Android 4.1 kommt nicht in Fahrt.





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insgesamt 2 BeiträgeSchöne Zusammenfassung, die mal leicht und verständlich die Problematik von Android zusammenfasst. Ich denke auch, dass Android auf dem Massenmarkt wegen seiner "Offenheit" so erfolgreich ist. Vor...
Ein großer Nachteil ist, dass es von Google und auch den jeweiligen Herstlellern immer Anwendungen usw gibt, die nicht deinstalliert werden können. Gerade auf günstigen Geräten, die nicht so viel Power haben, sind...