"Wenig sinnvoll"

Facebook-Handy: Zuckerberg sagt "Nein!"

Die Gerüchteküche brodelt: Ende 2012 oder Mitte 2013 wird Facebook ein eigenes Smartphone auf den Markt bringen, heißt es. Gründer Mark Zuckerberg will davon nichts wissen, er setzt in Sachen "Mobile" auf eine andere Strategie.

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Mark Zuckerberg hat den Gerüchten um ein Facebook-Smartphone einen herben Dämpfer versetzt. Der Bereich "Mobile" sei zwar eine große Herausforderung für Facebook. "Ein eigenes Handy würde für uns aber nicht viel Sinn machen", sagte der Facebook-Gründer in einer Telefonkonferenz anlässlich der Verkündung der Quartalszahlen des Sozialen Netzwerks. Stattdessen will Facebook seine Apps verbessern und in die verschiedenen Handy-Betriebssystem "so tief wie möglich integriert werden", fuhr Zuckerberg fort.

iOS 6 erst der Anfang

Bislang bietet Microsofts Handy-OS Windows Phone als einziges System ab Werk eine tiefe Facebook-Integration. Apple will das Soziale Netzwerk in der kommenden iOS-Version tiefer im System verankern. Auf den Android-Handys von Sony steht dem Nutzer mit "Facebook Inside Xperia" zudem auf Wunsch eine Nutzeroberfläche mit umfassender Facebook-Integration zur Verfügung.

Der Versuch sogenannte Facebook-Handys am Markt zu etablieren, wurde dagegen offenbar verworfen. Auf dem Mobile World Congress 2011 hatten HTC und INQ erste entsprechende Modelle gezeigt. Doch weder das HTC Salsa noch das HTC ChaCha oder ein INQ-Modell entwickelte sich zum Verkaufsschlager.

Großes Wachstumspotential

Im Bereich "Mobile" hat Facebook angesichts der hohen Wachtumszahlen im Smartphone-Markt großes Potential. Bereits heute besucht die Hälfte der rund 955 Millionen Nutzer laut Zuckerberg das Netzwerk über ein Smartphone oder Tablet. Die mobilen Nutzer seien zudem deutlich aktiver, fügte der Facebook-Gründer hinzu.

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