Kaufberatung: SSD oder Festplatte
SSD: Schnell und leise
Die Abkürzung SSD steht für Solid State Drive. Dabei handelt es sich um Speichermedien mit Flash-Modulen, vergleichbar mit USB-Sticks oder den SD-Speicherkarten für Kameras und Smartphones, die sich als Festplatten verbauen lassen. In der Regel stecken sie in einem 2,5-Zoll-Gehäuse, das bei Notebooks Standard ist und sich mit einer Adapter-Halterung auch in die größeren 3,5-Zoll-Einschübe eines Desktop-Gehäuses einbauen lässt.
Der Zugriff auf die Flash-Module erfolgt über einen Controller, der nicht nur schneller arbeitet als die Schreib- und Lese-Köpfe einer herkömmlichen Festplatte, sondern auch deutlich höhere Transfergeschwindigkeiten erreicht.
Samsung SSD 470 im Test
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Bild vergrößern Flashbasierte Festplatte mit 256 Gigabyte Speicherkapazität. Norton Ghost soll für eine einfache Portierung der bestehenden Windows-Installation sorgen. - Bild 2 von 5
Bild vergrößern 66 Gramm leichte Festplatte im 2,5-Zoll-Format. - Bild 3 von 5
Bild vergrößern Strom- und SATA3-Anschluss. - Bild 4 von 5
Bild vergrößern Lieferumfang, ohne CDs und Kurzanleitungen: SSD, Halterung für 3,5-Zoll-Schächte, Strom- und SATA3-Kabel sowie ausreichend viele Schrauben. - Bild 5 von 5
Bild vergrößern Die Kabel vor dem Einbau anzuschließen erleichtert unter Umständen später das Herstellen von Verbindungen.
Gegenüber den herkömmlichen Festplatten sind SSD-Speicher technisch deutlich weiter fortgeschritten. Sie arbeiten nicht nur schneller, sondern auch leiser und verbrauchen weniger Strom. Gleichzeitig sind sie aufgrund des fehlenden Schreib- und Lesekopfs sowie anderer beweglicher Teile deutlich unempfindlicher gegenüber Erschütterungen.
Unterschiedliche Technik für verschiedene Geräte
Notebooks sollten mit einer SSD ausgestattet werden, in Tablets und Smarphones kommen von wenigen Ausnahmen abgesehen sowieso Flashspeicher zum Einsatz. Aber auch bei den Laptops wird die Wahlmöglichkeit der Nutzer immer kleiner, da sich die Solid State Drives auf kurz oder lang komplett durchsetzen werden. Bei den MacBooks von Apple oder den Ultrabooks anderer Hersteller sind sie fast schon Standard.
Bei den mobilen Geräten können die SSDs ihre Vorteile (geringer Stromverbrauch und fehlende empfindliche Mechanik) voll ausspielen. In Zeiten von Cloud-Speichern, externen Festplatten sowie Musik- und Video-Streaming sind die inzwischen günstigen, 128 Gigabyte großen Flashspeicher in dieser Geräteklasse für die meisten Anwender bereits ausreichend.
Samsung SSD 470 im Test - Einbau
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Bild vergrößern Der Einbau gestaltet sich natürlich bei jedem Desktop-Gehäuse und Laptop anders - so dass die Bilder nur ein Beispiel von vielen sind. - Bild 2 von 9
Bild vergrößern Bei Notebooks passt die 2,5-Zoll-Festplatte alleine in den Schacht, bei Desktop-Gehäuse, muss der Nutzer sie meisten auf der 3,5-Zoll-Halterung festschrauben. - Bild 3 von 9
Bild vergrößern Ein kleiner Schraubenzieher ist nötig. - Bild 4 von 9
Bild vergrößern Darauf achten, dass die Anschlüsse bis zum Rand der 3,5-Zoll-Halterung reichen - sonst passen die Stecker nicht. - Bild 5 von 9
Bild vergrößern Strom- und SATA3-Kabel vor dem Einbau anzuschließen ist je nach Gehäuse total praktisch oder völlig überflüssig. - Bild 6 von 9
Bild vergrößern Die SSD in einen freien Festplattenschacht einführen - wenn kein freier Platz vorhanden ist natürlich zuerst eine andere Festplatte ausbauen. - Bild 7 von 9
Bild vergrößern Stecker anschließen, bzw. verbinden. - Bild 8 von 9
Bild vergrößern Festschrauben der Halterung im Gehäuse nicht vergessen. - Bild 9 von 9
Bild vergrößern Abdeckung wieder drauf.
Bei Desktop-Rechnern, die Platz für den Einbau mehrerer Festplatten haben, hat sich folgende Lösung bewährt: Eine “kleine” SSD mit mindestens 80 Gigabyte Kapazität dient zur Installation des Betriebssystems und der Programme. Für Dateisammlungen - egal ob Musik, Fotos, Videos oder Spielstände - kommt mindestens eine herkömmliche Festplatte mit einer Kapazität von mindestens Terabyte hinzu. Das System sollte anschließend nicht spürbar langsamer als eine reines SSD-System laufen.
Fazit
Betrachtet man nur die technischen Aspekte, haben die SSDs eindeutig die Nase vorn. Die herkömmlichen Festplatten sammeln nur durch die größere Kapazität pro Datenträger und ihren niedrigeren Preis Punkte. Allerdings fallen auch die Kosten für Flashspeicher ständig, so dass der Vorteil beim Euro-pro-Gigabyte-Vergleich laufend kleiner wird. Gleichzeitig steigen auch die Kapazitäten der SSD-Speicher an. Das erste Exemplar mit vier Terabyte ist bereits vorgestellt worden, aber bisher nur für den Einsatz in Unternehmen gedacht.






