Kaufberatung: SSD oder Festplatte

SSD: Schnell und leise

Die Abkürzung SSD steht für Solid State Drive. Dabei handelt es sich um Speichermedien mit Flash-Modulen, vergleichbar mit USB-Sticks oder den SD-Speicherkarten für Kameras und Smartphones, die sich als Festplatten verbauen lassen. In der Regel stecken sie in einem 2,5-Zoll-Gehäuse, das bei Notebooks Standard ist und sich mit einer Adapter-Halterung auch in die größeren 3,5-Zoll-Einschübe eines Desktop-Gehäuses einbauen lässt.

Der Zugriff auf die Flash-Module erfolgt über einen Controller, der nicht nur schneller arbeitet als die Schreib- und Lese-Köpfe einer herkömmlichen Festplatte, sondern auch deutlich höhere Transfergeschwindigkeiten erreicht.

Samsung SSD 470 im Test

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Gegenüber den herkömmlichen Festplatten sind SSD-Speicher technisch deutlich weiter fortgeschritten. Sie arbeiten nicht nur schneller, sondern auch leiser und verbrauchen weniger Strom. Gleichzeitig sind sie aufgrund des fehlenden Schreib- und Lesekopfs sowie anderer beweglicher Teile deutlich unempfindlicher gegenüber Erschütterungen.

Unterschiedliche Technik für verschiedene Geräte

Notebooks sollten mit einer SSD ausgestattet werden, in Tablets und Smarphones kommen von wenigen Ausnahmen abgesehen sowieso Flashspeicher zum Einsatz. Aber auch bei den Laptops wird die Wahlmöglichkeit der Nutzer immer kleiner, da sich die Solid State Drives auf kurz oder lang komplett durchsetzen werden. Bei den MacBooks von Apple oder den Ultrabooks anderer Hersteller sind sie fast schon Standard.

Bei den mobilen Geräten können die SSDs ihre Vorteile (geringer Stromverbrauch und fehlende empfindliche Mechanik) voll ausspielen. In Zeiten von Cloud-Speichern, externen Festplatten sowie Musik- und Video-Streaming sind die inzwischen günstigen, 128 Gigabyte großen Flashspeicher in dieser Geräteklasse für die meisten Anwender bereits ausreichend.

Samsung SSD 470 im Test - Einbau

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Bei Desktop-Rechnern, die Platz für den Einbau mehrerer Festplatten haben, hat sich folgende Lösung bewährt: Eine “kleine” SSD mit mindestens 80 Gigabyte Kapazität dient zur Installation des Betriebssystems und der Programme. Für Dateisammlungen - egal ob Musik, Fotos, Videos oder Spielstände - kommt mindestens eine herkömmliche Festplatte mit einer Kapazität von mindestens Terabyte hinzu. Das System sollte anschließend nicht spürbar langsamer als eine reines SSD-System laufen.

Fazit

Betrachtet man nur die technischen Aspekte, haben die SSDs eindeutig die Nase vorn. Die herkömmlichen Festplatten sammeln nur durch die größere Kapazität pro Datenträger und ihren niedrigeren Preis Punkte. Allerdings fallen auch die Kosten für Flashspeicher ständig, so dass der Vorteil beim Euro-pro-Gigabyte-Vergleich laufend kleiner wird. Gleichzeitig steigen auch die Kapazitäten der SSD-Speicher an. Das erste Exemplar mit vier Terabyte ist bereits vorgestellt worden, aber bisher nur für den Einsatz in Unternehmen gedacht.

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