Mit DVD-Laufwerk, Core i5 und flotter SSD
Dell Inspiron 14z im Test: Ultrabook mit AMD-Grafik
Das 2012er-Modell des Dell Inspiron 14z (5423) ist erneut ein Ultrabook der Sonderklasse. Es verfügt über ein optisches Laufwerk und wiegt mehr als das durchschnittliche Ultrabook, überzeugt im Test dafür mit einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis und ungewöhnlicher, diskreter AMD-Grafik.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung und Anschlüsse
- 2Ergonomie und Umwelt
- 3Leistung
- 4Klang und Multimedia
- 5Ausstattungsvarianten und Preis
- 6Fazit
Video
Dell Inspiron 14z Ultrabook im Test: Das Dell Inspiron 14z trägt zwar die Bezeichnung "Ultrabook" in der Produktbezeichnung - ein waschechtes Ultrabook wiegt aber kaum über zwei Kilogramm und muss meist auch ohne DVD-Laufwerk auskommen. Dennoch hat dieses Inspiron seine Vorzüge, wie die diskrete AMD-Grafik zum Beispiel. Zum Video: Dell Inspiron 14z Ultrabook im Test
Ähnlich wie Acer bricht auch Dell mit dem ursprünglichen Ultrabook-Leitbild: flach, leicht, ohne optisches Laufwerk. Stattdessen baut der US-amerikanische Hersteller mit der Neuauflage des Inspiron 14z ein solides Notebook-System samt optischem Laufwerk und diskreter AMD-Grafik (Radeon HD 7570M) zusammen. Die Preise beginnen bei knapp 700 Euro für das Modell mit Intels Core i3-Prozessor.
Für diesen Test haben wir bei Dell die Mittelklasse der Inspiron 14z-Serie gewählt. Das Rezensions-Exemplar von netzwelt trägt die Bezeichnung Inspiron 5423 und verfügt über einen Intel Dual-Core-i5-Prozessor (3317U) mit einer Taktrate von 1,70 Gigahertz. Der Preis für diese Variante beträgt knapp 900 Euro.
Vor allem im zugeklappten Zustand macht der Neuzugang von Dell eine Menge her. Der Deckel besteht aus zweifarbigem, gebürstetem Metall, das sich im Kratztest jedoch leider als nicht sehr widerstandsfähig erweist. Spitze Gegenstände wie Schlüssel können schnell bleibende Kratzspuren hinterlassen.
Der Displaydeckel lässt sich mit nur einem Finger anheben, ohne das Notebook mit der anderen Hand festhalten zu müssen. Zum Vorschein kommt das aufgeräumte Innenleben des Inspiron, das für den Geschmack des Testers zu verschwenderisch mit den Platzverhältnissen umgeht. Sowohl das 14-Zoll-Display als auch die Tastatur sind von einem zentimeterdicken Rand umgeben, der nicht nur die Optik ein wenig stört, sondern vor allem auch wertvollen Platz verschenkt.
An Haptik und Verarbeitungsqualität lassen sich nur wenige Punkte beanstanden. Erneut fällt der Displayrahmen negativ auf: Dieser besteht im Gegensatz zum übrigen Korpus aus billig anmutendem Plastik. Die Tastatur lässt sich bereits auf leichten Druck hin tief in das Gehäuse eindrücken. Zudem scheppern die einzeln aufgegangenen Tasten im Vergleich zu anderen Tastaturen sehr stark. Die zwei stabilen Display-Scharniere arretieren die Anzeige sicher in der gewünschten Position
Ausstattung und Anschlüsse
Strom-, USB-3.0-, HDMI- und Netzwerkanschluss auf der linken Seite, Kopfhörerausgang, DVD-Laufwerk, Kartenleser und ein weiterer USB-Port auf der rechten Seite - mehr Anschlüsse gibt es am Dell Inspiron 14z nicht zu entdecken. Viele Nutzer dürften mit diesem Angebot im Alltag aber zurechtkommen. Um die Schnittstellen vor Staub zu schützen, versteckt Dell sie teilweise hinter klappbaren Kunststoffschächten.
An der Oberseite der Tastatur verbaut Dell drei praktische, beleuchtete Schnellstart-Knöpfe, die der Nutzer teilweise mit individuellen Funktionen belegen kann. So öffnet sich etwa die Lieblings-Webseite oder das häufig verwendete Programm nach nur einem Tastendruck.
Dell Inspiron 14z (5423)
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Bild vergrößern Was bin ich? Notebook? Subnotebook? Ultrabook? Mit einem Gewicht von über zwei Kilogramm, 14-Zoll-Monitor und DVD-Laufwerk fasst Dell den Begriff Ultrabook sehr weit. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 11
Bild vergrößern Der Deckel des Inspiron besteht aus gebürstetem Metall und macht optisch und haptisch eine gute Figur. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 11
Bild vergrößern Das 14-Zoll-Display spiegelt heftig und bietet eine nicht mehr ganz zeitgemäße Auflösung (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 11
Bild vergrößern Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium zum Einsatz. In knapp 20 Sekunden ist das OS aus dem Tiefschlaf erweckt. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 11
Bild vergrößern Flach, aber längst nicht ultraflach: Im Vergleich zum MacBook Air trägt das Inspiron 14z ordentlich auf. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 11
Bild vergrößern Hinter einer Plastikabdeckung liegen Staubgeschützt HDMI- und USB-3.0-Anschluss. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 11
Bild vergrößern Die stabilen Scharniere bringen das Display sicher in Position. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 11
Bild vergrößern An der rechten Seite findet sich ein weiterer USB-Anschluss, der Kartenleser sowie das optische Laufwerk. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 11
Bild vergrößern Die Tastatur gehört leider nicht zu den Schokoladenseiten am Dell Inspiron. Auf Druck geben sie merklich nach. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 11
Bild vergrößern Die Ergonomie des Inspiron ist zu großen Teilen gelungen. (Bild: netzwelt) - Bild 11 von 11
Bild vergrößern Über einen Schacht auf der Rückseite erhält der Nutzer Zugang zum Arbeitsspeicher. Ein Ausbau des Akkus durch den Nutzer ist nicht vorgesehen. (Bild: netzwelt)
Ergonomie und Umwelt
Abgesehen von den weiter oben genannten Einschränkungen lässt es sich auf der Chiclet-Tastatur, deren einzeln aufgehangene Buchstaben leicht abgerundet sind, gut und flüssig tippen. Leider ist auch diese Ultrabook-Tastatur nicht beleuchtet. Die abgesetzten und leicht erfühlbaren Pfeiltasten eignen sich gut für gelegentliche Spieleinlagen. Für einen Nummernblock auf der Tastatur hat Dell erwartungsgemäß keinen Platz gefunden, auch separate Drücker zur Mediensteuerung gibt es nicht - schade.
Dafür war Platz für ein relativ großes Touchpad, das mit zwei zusätzlichen Hardwaretasten auskommen muss. Das Touchpad ist Multitouch-fähig, unterstützt also Eingaben mit mehreren Fingern. Im Test erwies sich diese Funktion allerdings als nicht ausgereift. Das Blättern auf Webseiten mit zwei Fingern etwa geht sehr ruckartig, mit nicht nachvollziehbaren Aussetzern vonstatten. Die Handballenauflagen sind für ein Gerät dieser Größenordnung ebenfalls üppig dimensioniert und erlauben auch auf längere Sicht ermüdungsfreie Schreibarbeit.
Löst man eine kleine Kreuzschlitzschraube im Gehäuseboden des Inspiron 14z lässt sich eine dünne Plastikklappe lösen. Darunter verbirgt sich der vom Nutzer selbst austauschbare Arbeitsspeicher (im Falle des Testgerätes mit sechs Gigabyte bestückt). Ein Akkuwechsel durch den Nutzer ist von Dell offensichtlich nicht vorgesehen.
Über großflächige Kühlrippen an der linken Notebook-Seite schaufelt der Lüfter die Abwärme aus den Innereien des Inspiron. Im Normalbetrieb kaum bis wenig hörbar, dreht der Lüfter unter Last hörbar auf. Leider bewegen sich der Lüfter und seine Komponenten öfters im hochfrequenten Bereich. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Nutzer Ultrabook-typisch das Notebook nicht herunterfährt, sondern einfach nur zuklappt. Das hochfrequente Pfeifen, das der Inspiron auch dann abgibt, könnte sensiblen Naturen sogar den Schlaf rauben.
Das 14-Zoll-Display ist nicht entspiegelt - was den Inspiron für den Außeneinsatz disqualifiziert. Aber auch in geschlossenen Räumlichkeiten ist man unangenehm oft damit beschäftigt, den richtigen, spiegelungsfreien Abstand zum Display zu finden. Die nicht gerade großzügigen Blickwinkel auf die Anzeige erschweren diese Aufgabe zusätzlich. Auch die Auflösung von 1.366 x 768 Pixen ist nicht mehr ganz zeitgemäß und könnte höher liegen.







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insgesamt 3 BeiträgeDanke für die Anpassung, diese müsste aber nochmals abgeändert werden, da es sich um eine AMD Radeon 7570M handelt (es gibt keine HD750M). Gefungen habe ich das aber auch nur gut versteckt im...
Zitat: so viele Zahlen und immer wieder wird auf die AMD-Grafiklösung hingewiesen, ABER nicht ein Mal wird gesagt WELCHE AMD-Lösung denn nun verbaut ist! Ansosnten ist dieses...
so viele Zahlen und immer wieder wird auf die AMD-Grafiklösung hingewiesen, ABER nicht ein Mal wird gesagt WELCHE AMD-Lösung denn nun verbaut ist! Ansosnten ist dieses Gerät meiner Meinung nach (nach...