Bei Kommentaren
Youtube: Google will Klarnamen statt Pseudonyme
Youtube fordert seine Nutzer verstärkt auf, ihren echten Namen zu nutzen. Durch die Forderung nach Klarnamennutzung will das Videoportal offenbar die Qualität der Videokommentare anheben. Aber es gibt auch noch einen möglichen Grund für das Vorgehen.
Die Forderung nach Klarnamen taucht nach Berichten auf, wenn pseudonyme Nutzer einen Kommentar hinterlassen wollen. Die Google-Tochter Youtube gibt den Nutzern dann eine Möglichkeit an die Hand, ihren echten Namen anzugeben. Wer schon beim Sozialen Netzwerk Google+ kommuniziert, kann automatisch den dort verwendeten Namen übernehmen. Bei Google+ ließ das Unternehmen von Anfang an nur die Nutzung des Klarnamens zu, was auf Kritik der Nutzer stieß. Später öffnete sich Google ein wenig und erlaubte auch andere Namensangaben.
Wer seinen Google+-Namen nicht verwenden, also weiterhin pseudonym kommentieren will, muss die Gründe dafür in einem Extra-Formular angeben. Berichtet wird von sechs Erklärungen, die Youtube zur Wahl lässt. Eine davon lautet: "In meinem Kanal geht es um einen Musikkünstler oder eine -gruppe". Die Option "Ich nutze meinen Kanal für private Zwecke und kann meinen richtigen Namen nicht verwenden", dürfte den meisten Nutzern entgegenkommen, die lieber weiter anonym kommentieren wollen.
Gründe für Klarnamenforderung
Die Gründe für das Vorpreschen der Google-Tochter sind unklar. Eine Ursache für die Forderung nach Klarnamennutzung dürfte aber das zuweilen erbärmliche Kommentarniveau sein: Beleidigende Texte etwa findet man zuhauf unter Videos auf Youtube. Durch die Nutzung des Klarnamens könnte Youtube auf mehr Qualität bei den Kommentaren hoffen.
Ein weiterer Grund dürfte schließlich auch in dem Sozialen Netzwerk Google+ liegen: Für die Youtube-Mutter Google dürfte es schlichtweg effizienter sein, wenn das Unternehmen Zugriff auf einheitliche Nutzerkonten hat. Wenn Anwender ihren Google+-Namen auch bei Youtube verwenden, ist dies der Fall.


Nachdem Viacom in erster Instanz mit seiner Klage gegen Google scheiterte, ist der US-Medienkonzern wie erwartet in Berufung gegangen.
Wer bei Google+ ein Pseudonym verwendet, wird möglicherweise bald gesperrt. Der Suchmaschinenanbieter hat nämlich damit begonnen, entsprechende Profile zu löschen. Dabei ist die Richtlinie dazu etwas ungenau formuliert.
Der Klarnamenzwang bei Google+ bleibt weiter bestehen. Auf die Frage eines Reporter hin verteidigte der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt das Konzept des Sozialen Netzwerks. Potentiell gefährdeten Personen rät Schmidt von einer Nutzung ab.
Unbekannte Täter haben sich Zugang zum YouTube-Kanal der Sesamstraße verschafft und dort statt Filmen aus der Kindersendung Pornos platziert. Mittlerweile ist der Kanal gesperrt, bald sollen die ursprünglichen Inhalte wieder zur Verfügung stehen.
Wie bereits im Oktober angekündigt, rückt Google von seinem Klarnamenzwang bei Google+ ab. In einer Ankündigung auf Google+ erklärt der Anbieter, wie Nutzer einen Spitznamen oder ein Pseudonym anlegen.
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Bei Google+ Hangouts können Teilnehmer nun gemeinsam YouTube-Playlisten erstellen und ihre Lieblingsvideos austauschen.





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeHi Patrick, solange du nicht von YouTube gefragt wirst, ist alles in Ordnung und du kannst weiterhin dein Pseudonym benutzen. Viele Grüße Firestarter
Du gehst auf Youtube in den Einstellungen auf diese Seite: www.youtube.com/account_advanced Klickst dort auf "Vollständigen Namen auf Youtube verwenden" und im sich anschließend öffnenden Fenster...
Wo findet man denn dieses Extra-Formular? Ich produziere Musik und würde gern weiterhin unter meinem Alias kommentieren. Patrick Vienna