10 Millionen verkaufte Exemplare bislang
Galaxy S3: Samsung entfernt Funktion aus Angst vor Verkaufsverbot (Update)
Das Samsung Galaxy S3 bricht alle Verkaufsrekorde. Binnen zwei Monaten wurden bereits zehn Millionen Exemplare verkauft. Nun geht bei Samsung aber die Angst um: Das Unternehmen fürchtet, Konkurrent Apple könnte ein Verkaufsverbot gegen das Modell erwirken. Mit einem Software-Update entfernt der südkoreanische Handy-Hersteller daher vorsorglich eine strittige Funktion. Update: Offenbar handelt es sich dabei nur um ein Versehen.

Das Update vom 27. Juli finden Sie am Ende des Artikels.
Bereits im Vorfeld der Präsentation nahm der Hype um das Samsung Galaxy S3 iPhone-ähnliche Züge an und auch bei den Verkaufszahlen stößt der südkoreanische Handy-Hersteller langsam in Apples Sphären vor. Binnen zwei Monaten wurden zehn Millionen Galaxy S3-Exemplare verkauft, beim Vorgänger Galaxy S2 dauert es noch fünf Monate, diesen Meilenstein zu erreichen, berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Analysten gehen davon aus, dass sich das Modell auch weiterhin gut verkauft: Bis zu 40 Millionen Galaxy S3-Exemplare könnte Samsung insgesamt absetzen, schreibt Yonhap.
Der Erfolg ist Konkurrent Apple ein Dorn im Auge. Gerüchten zufolge will der Hersteller aus Cupertino deshalb die Präsentation seines nächsten iPhones von Oktober auf August vorverlegen, netzwelt hält dies aber für unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist dagegen, dass Apple das Galaxy S3 in den erbitterten Patentstreit der beiden Parteien einbezieht. Damit rechnet offenbar auch Samsung und entfernt vorsorglich Funktionen, die Apple als patentiert reklamiert.
Keine lokale Suche mehr möglich
Wie die US-Webseite Androidcentral berichtet, können Galaxy S3-Nutzer nach der Installation der neuesten Firmware nicht mehr auf dem Handy abgelegte Inhalte wie Kontakte mithilfe der Google-Maske auf ihrem Smartphone durchsuchen. Samsung weist darauf bei der Installation der Software nicht hin, sondern bezeichnet die Aktualisierung als "Stabilitäts-Update".
Apple hat sich solch eine lokale Suchfunktion patentieren lassen. Auf Basis dieses Patents hat das Unternehmen in den USA bereits ein Verkaufsverbot gegen das gemeinsam von Samsung und Google entwickelte Galaxy Nexus erwirkt. In den europäischen Patentstreitigkeiten spielte das Patent bislang noch keine Rolle, berichtet Androidcentral. Deshalb handelt es sich offenbar um eine Vorsichtsmaßnahme von Samsung. In Europa konnte Apple zuletzt ein Verkaufsverbot gegen den Tablet-PC Galaxy Tab 7.7 erwirken.
Update 27. Juli: Lokale Suche soll wieder hergestellt werden
Die britische Samsung-Tochter hat gegenüber der Webseite Techradar.com erklärt, dass die Lokale Suche mit dem Update "XXBLG6" versehentlich entfernt wurde, in den nächsten Tagen werde es eine neue Aktualisierung geben, die auch wieder das Durchsuchen des Handys über die Google-Suchmaske ermögliche.
Einen ausführlichen Testbericht zum Samsung Galaxy S3 finden Sie hier.
Testbericht: Samsung Galaxy S3
Im Test zeigt das Galaxy S3, dass Samsung den Fokus eher auf intelligente Software als auf die Hardware gelegt hat. Das Prunkstück des Modells ist und bleibt aber der rasant schnelle Exynos-Prozessor, wie der netzwelt-Test zeigt. Netzwelt liefert Daten, Benchmarks und Preise zum Samsung Galaxy S3. ~ Jan Kluczniok
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Beiträge
insgesamt 6 BeiträgeHAHAHA günstiger kann man keine Werbung machen... Die sind immer im Munde und zahlen nix dafür lol
Wenn man mal davon absieht, dass apple sich durch diese ganzen Streitigkeiten nicht beliebter macht, sich also selber schadet, finde ich es sowieso lächerlich einen konkurenten wegen solchen funktionen zu belangen....
@seconit zur Lachplatte? Die einzigen die sich zur Lachplatte machen sind Google mit ihrem geklauten Android... und da folgen dann natürlich Samsung und Co... Apple was first.... und der rest ist fake... auch...
mein Palm konnte das schon, da hat apple noch auf Bäumen geschlafen, wie kann man darauf ein Patent kriegen....Fassungslosigkeit breitet sich aus
Man sollte fairerweise ergänzen, dass sich die beiden Unternehmen da nicht viel nehmen. Und sie sich munter immer und immer wieder gegenseitig vor Gericht zerren. ...