Nicht nur im Sommer ein unempfindlicher Begleiter
Tauchen, frieren und stürzen: Outoor-Kamera Canon Powershot D20 im Test
Tschüss Kugelfisch: Bei der Neuauflage seiner wasserdichten Outdoor-Kamera hat Canon sich deutlich vom Design des Vorgängers verabschiedet. Neben den passenden Kamera-Funktionen für Unterwasseraufnahmen verfügt die Powershot D20 auch über ein GPS-Modul. Doch nicht alles hat der Hersteller verändert, die praktische Handschlaufe hat der Fotoapparat behalten.
Canon Powershot D20: Im Sommer am kühlen Nass, aber auch im Winter bei Minusgraden bleibt die Canon Powershot D20 ein treuer Begleiter, der allen Widrigkeiten zum Trotz Foto über Foto aufnimmt. Zum Video: Canon Powershot D20
Inhaltsverzeichnis
- 1Robuste Technik
- 2Schöne Bedienung mit einem Manko
- 3Gute Bilder mit frühem Bildrauschen
- 4Geschützte Anschlüsse
- 5Fazit
Robuste Technik
Canon stattet die Powershot D20 mit einem robusten Gehäuse aus. Es hält dem Wasserdruck bis zu einer Tauchtiefe von zehn Metern stand und ist damit natürlich auch staubdicht. Bis zu einer Temperatur von minus zehn Grad Celsius soll sie außerdem ohne Leistungseinbußen arbeiten. Außerdem ist die Kamera erschütterungsresistent und soll Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,5 Metern unbeschadet überstehen.
Fotos nimmt die Canon Powershot D20 mit ihrem rückseitig belichtetem CMOS-Bildsensor auf. Bei einer für Kompaktkameras typischen Größe von 1/2,3 Zoll mit Kantenlängen von 6,17 x 4,55 Millimetern verfügt er über eine Auflösung von 12,1 Zoll. Videos speichert die Kamera in Full-HD-Auflösung ab.
Das innenliegende Objektiv der Powershot D20 verfügt über einen fünffachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 28 bis 140 Millimeter. Die Linse bewegt sich schnell und stellt sich im Autofokus sehr zügig scharf. Ein optischer Bildstabilisator unterstützt den Fotografen bei der Aufnahme verwacklungsfreie Bilder.
Canon Powershot D20 im Test
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Bild vergrößern Das Gehäuse der Outdoor-Kamera soll bis zu einer Wassertiefe von zehn Metern dicht sein und Stürze aus bis zu 1,5 Metern unbeschadet überstehen. Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius sollen den Betrieb nicht einschränken und ein GPS-Modul hilft bei der späteren Zuordnung der Bilder zum Aufnahmeort. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Die Tasten auf der Oberseite erweisen sich als Schwachpunkte der ansonsten gelungenen Bedienung. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Der drei Zoll große Bildschirm bietet ein gutes Bild. Die Tasten daneben lassen sich jederzeit bequem drücken. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Der Lithium-Ionen-Akku und die Speicherkarte sind hinter ihrer Abdeckung gut geschützt. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Neben einem Stromanschluss verfügt die Kamera auch über eine kombinierte USB- und AV- sowie eine HDMI-Schnittstelle. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Die praktische Handgelenkschlaufe weist nicht nur einen sinnvolle Größe auf, sondern lässt sich auch mit einem Kllick und einer Drehung unkomplizierrt aus der Verankerung lösen. (Bild: netzwelt)
Neben einer Vollautomatik, die alle Einstellungen übernimmt, und einer Programmautomatik, bei der der Fotograf einige Aufnahmeeinstellungen verändern kann, verfügt die Powershot D20 über zwei Aufnahmemodi für Bilder unter Wasser und einen für Schnee sowie über die typischen Effektfilter wie Fish-Eye- oder Miniatur-Effekt.
Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite ersetzt den Sucher und zeigt die aufgenommenen Bilder an. Obwohl er durch eine dicke Glasplatte geschützt ist, weist der Monitor eine große Blickwinkelstablität auf und strahlt auch unter Wasser noch hell genug. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist er allerdings kaum noch zu erkennen.
Die Powershot D20 verfügt über ein GPS-Modul, das sich deutlich besser als bei der Powershot SX230 HS aktivieren lässt - obwohl immer noch eine eigene GPS-Taste fehlt.






