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Nokia 808 PureView im Test Schwächen bei Bedienkomfort und Design

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Das Nokia 808 Pure View übertrumpft die Konkurrenz in Sachen Foto- und Videoaufnahmen. In Sachen Bedienkomfort und Design hinkt es der Konkurrenz allerdings hinterher.

Nokia stellt mit dem 808 Pure View Apples iPhone und Samsungs Galaxy S3 in den Schatten - zumindest in Sachen Foto und Video. Der Testbericht verrät, was das Smartphone abseits seiner 41-Megapixel-Kamera zu bieten hat.

Nokia 808 PureView als Kamera

Design und Verarbeitung

Das Nokia 808 Pure View weckt mit seinem Aussehen Erinnerungen an die ersten Handy-Modelle in Deutschland, die umgangssprachlich auch gerne als "dicke Knochen" bezeichnet werden. Mit einer Tiefe von 13,9 Millimetern und einem Gewicht von 169 Gramm ist das Modell deutlich dicker und schwerer als die meisten aktuellen Smartphones.

In tieferen Hosentaschen lässt es sich aber noch transportieren. Das Gehäuse besteht zwar vollkommen aus Kunststoff, ist aber robust. Designtechnisch ist das Nokia 808 Pure View aber alles andere als ausgefallen.

Hardware

Unter der Haube werkelt ein 1,3 Gigahertz starker Single-Core-Prozessor. Der Arbeitsspeicher ist 512 Megabyte groß. Eigentlich ausreichend Rechenpower - allerdings hinterließ das Pure View im Test einen gemischten Eindruck: 3D-Spiele wie Asphalt 6 stellte es ohne größere Ladezeiten und Ruckler problemlos dar, beim Scrollen und Wischen durch die Menüs hakte das System dagegen.

In den Browserbenchmarks Browsermark und Sunspider lieferte es mit 44.533 Punkten (Browsermark) und 5.570,8 Millisekunden (Sunspider) durchschnittliche Werte.

Nokia 808 Pureview im Kamera-Test

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Die Kamera des Smartphones verfügt über eine Auflösung von 41 Megapixeln. Der Bildsensor verfügt etwa über die vierfache Fläche eines typischen Chips in Kompaktkameras. (Bild: netzwelt)

Enttäuschend fällt für ein Multimedia-Smartphone das Display aus. Mit einer Diagonalen von vier Zoll bietet es zwar einen guten Kompromiss in Sachen Bildschirmgröße und Bedienkofmort - allerdings ist die Auflösung mit 640 x 360 Pixeln sehr gering - Texte wirken dadurch schnell unscharf. Außerdem ist der Blickwinkel sehr klein. Dafür liefert die ClearBack-AMOLED-Display-Technik knackige Farben. Der interne Speicher misst satte 16 Gigabyte, per Speicherkarte lässt er sich um bis zu 32 Gigabyte erweitern.

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Jan Kluczniok
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