Touchscreen gegen Hardware-Tastatur

Kommentar: Hoffnung für BlackBerry?

Research in Motion, Hersteller der BlackBerrys, rutscht immer tiefer in die Krise. Experten spekulieren schon, dass nur eine Aufteilung des Unternehmens oder eine Kooperation mit Microsoft helfen könnte. Haben die Pessimisten recht? Hat Research in Motion noch eine Chance?

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Mit Geräten wie dem Torch 9800 versucht Research in Motion auch die Fans der Touchscreen-Displays zu bedienen. Rechts der klassische Bold 9790. (Fotos: Research in Motion)
Mit Geräten wie dem Torch 9800 versucht Research in Motion auch die Fans der Touchscreen-Displays zu bedienen. Rechts der klassische Bold 9790. (Fotos: Research in Motion)

Der Untergang von Unternehmen gleicht manchmal dem Untergang eines Ozeandampfers. Da klafft ein riesiges Leck knapp unter der Wasserlinie und der Bug neigt sich langsam dem Wasser zu. Von fern beobachtet man, wie der Kapitän wütend Anweisungen brüllt und die Offiziere aufgeregt auf Deck hin und her laufen. Aber es hilft nichts, das Schiff sinkt. Wegen der offensichtlichen Unfähigkeit des Kapitäns setzt man per Hubschrauber noch schnell einen anderen Kapitän ab, der sein eigenes Team mitbringt. Auch der brüllt herum, auch dessen Offiziere laufen aufgeregt auf Deck herum und scheuchen die Matrosen herum. Aber auch das hilft nichts, das Schiff sinkt.

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Das Leck war einfach zu groß.

So ein Leck hat möglicherweise auch der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion. Um in der Sprache der Schifffahrt zu bleiben, könnte man sagen, das Leck wurde vom Eisberg "Touchscreen" geschlagen.

Die Folgen für Research in Motion sind bitter. Seit dem Siegeszug von Apples iPhone und dem der Android-Handys läuft für Research in Motion nichts mehr rund. Der Umsatz geht zurück, RIM rutscht immer tiefer in die roten Zahlen und die wechselnden Konzern-Chefs tun das, was man in einer solchen Lage halt so tut: Man entlässt erstmal Mitarbeiter, um Kosten zu sparen und diskutiert aufgeregt über Rettungsmaßnahmen.


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