Megaupload-Gründer zieht in den Kampf gegen Hollywood
Kim Dotcom-Song: "Der Krieg um das Internet hat begonnen"
Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat einen neuen Song veröffentlicht. Viele Freunde macht er sich darin nicht. Die Filmindustrie in Hollywood genauso wie US-Präsident Barack Obama stehen in "Mr. President" auf seiner Abschussliste. Kim selbst stilisiert sich hingegen als Freiheitskämpfer.
"Der Krieg um das Internet hat begonnen. Hollywood kontrolliert die Politik. Die US-Regierung tötet Innovation. Lasst sie nicht damit davon kommen", schreit Kim Dotcom am Anfang seines Videoclips ins Mikro. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Stimme des Internet-Millionärs in einem Lied zu hören ist.
Vergleich mit Martin Luther King
Allerdings ist der neue Titel sehr viel politischer als der Megaupload-Song, der noch eine reine Werbeaktion für das Filesharing-Portal war. In "Mr.President" versucht Dotcom sich als Gallionsfigur im Kampf um das Internet zu stilisieren und vergleicht sein Anliegen mit dem Traum des Bürgerrechtlers Martin Luther King.
Auf der Webseite kim.com nennt er das Verfahren gegen sein Filesharing-Portal zudem in einem Atemzug mit den umstrittenen Gesetzentwürfen SOPA und PIPA sowie dem Anti-Pirateriabkommen ACTA.
Message für Obama
Wie Kim Dotcom in seinem Twitter-Account erklärt, ist der Song direkt an Barack Obama gerichtet. Der habe zu wenige der versprochenen Änderungen umgesetzt und sei nun in der Handlungspflicht.
"Wenn Megaupload nicht am 1. November 2012 wieder online ist, wirst Du dann für Obama wählen?", ist auf Kim.com zu lesen. Unter dieser Frage können Nutzer für Ja oder Nein stimmen. Darüber werden zehn Fakten des Megaupload-Verfahrens aus der Sicht Dotcoms aufgeführt. Diese stellen den Prozess als Rechtsbeugung seitens der USA dar.
Tatsächlich entschied kürzlich das zuständige Gericht in Neuseeland, das die Razzia auf Dotcoms Anwesen illegal war. Die Staatsanwaltschaft der USA versucht derweil den Rap-Produzenten Swizz Beatz in das Verfahren hineinzuziehen. Er könnte der Schlüssel sein, um Megaupload vor einem Gericht in den Staaten anzuklagen.


Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat schwere Vorwürfe gegenüber der neuseeländischen Polizei erhoben. Vor Gericht sagte er, dass man ihn während der Razzia auf seinem Anwesen geschlagen und getreten habe. Müssen sich nun die Ermittler verantworten?
Demnächst könnte Rap-Produzent Swizz Beatz im Verfahren gegen das Filesharing-Portal Megaupload vor Gericht stehen. Der Grammy-Gewinner wurde zum Zeitpunkt der Kim Dotcom-Razzia als CEO des Unternehmens gelistet und ist aus diesem Grund für die Anklage interessant. Nun äußerte sich der Musiker zu seiner Verbindung mit Megaupload.
Wegen eines Verfahrensfehlers könnte Megaupload-Gründer Kim Dotcom doch nicht an die USA ausgeliefert werden. Ihm sei die Anzeige nicht zugestellt worden.
Der Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat einen Teil seines Vermögens zurückbekommen. Das neuseeländische Gericht in Auckland entschied, dass er 4,84 Millionen US-Dollar erhält, um davon seine Anwälte und laufenden Kosten zahlen zu können.
Weitere Details zu Megabox: Kim Dotcom zufolge wird der neue Musikdienst ein völlig neues Geschäftsmodell bieten. Dabei sollen Künstler zu 90 Prozent an den Einnahmen beteiligt werden und Nutzer trotzdem nichts für den Dienst zahlen müssen.
Bei der Beschlagnahmung seines Vermögens hatte Megaupload-Gründer Kim Dotcom keine Möglichkeit, sich zu verteidigen. Wegen des Fehlers könnte er seine Besitztümer zurückerhalten.
Mega, der Nachfolger von Kim Dotcoms Filesharing-Portal Megaupload, wird in Neuseeland an den Start gehen. Dies hat Dotcom nun bekanntgegeben. Er glaubt, dass sich die neuseeländische Justitz nicht so leicht von Hollywood beeinflussen lasse.





Beiträge
insgesamt 4 BeiträgeZitat: Wir haben NIRGENDWO auf der Welt eine Demokratie!!! SONDERN KAPITALDIKTATUREN!!! Die Politiker sind Marionetten der Grosskapitalisten und WIR ALLE müssen uns dagegen wehren!!!!!! Das geht...
Ja, aber Herr Dotcom unterliegt auch der Diktatur des Kapitals. Er hat sich anscheinend schon ordentlich bereichert. So altruistisch wie er sich gibt ist er nicht ansatzweise.
So sieht's aus! Nur...wo anfangen? Und vor allem - mit wem? Nur mit SHARING werden wir das kaum hinkriegen. ;)
Wir haben NIRGENDWO auf der Welt eine Demokratie!!! SONDERN KAPITALDIKTATUREN!!! Die Politiker sind Marionetten der Grosskapitalisten und WIR ALLE müssen uns dagegen wehren!!!!!! Das geht nur mit einer REVOLUTION,...