Ein bisschen mehr Taktgefühl, bitte!
Beat the Beat - Rhythm Paradise: Im Kurztest
Hund und Katz spielen über den Wolken Federball, ein Samurai zersäbelt eine Meute Schattenwesen, schwitzende Wrestler stellen sich Interview und Blitzlichtgewitter. Was das alles soll, ist beim neuen Wii-Spiel "Beat The Beat: Rhythm Paradise" völlig egal. Hauptsache, man bleibt stets im Takt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Video: Beat the Beat: Rhythm Paradise
- 2Fazit
- 3Datenblatt
Auf der Hosentaschenkonsole DS sorgte "Rhythm Paradise" bei Millionen von japanischen Käufern bereits für gute Vibrations. Nun kommt die Fortsetzung des äußerst skurrilen Taktspielchens für Wii auf den Markt, bei der man sich allein mit den Tasten A und B in über 50 durchgeknallten Mini-Herausforderungen beweisen muss.
Die Grundidee von "Beat the Beat" ist simpel, das Ergebnis lässt die Herzen von Casual-Gamern jedoch ein paar Takte höher schlagen. Vor allem, weil die schrägen Herausforderungen in aberwitzige Comic-Grafiken verpackt wurden. Da drischt man vom Affen-Caddie platzierte Golfbälle auf eine ferne Insel, paddelt als leuchtendes Plankton durch die Ursuppe oder schmacht-rappt auf Knopfdruck eine Blondine an. Auf Wunsch übrigens auch auf Japanisch! Beide Tonspuren sind auf der Disc.
Video: Beat the Beat: Rhythm Paradise
Wer sich in den schnellen Übungen nicht allzu ungeschickt anstellt, schaltet immer wieder neue Aufgaben oder die Songs aus dem Spiel frei, die sich dann jederzeit anhören lassen. Allerdings ist das nur anfangs ein Kinderspiel. Später werden die Melodien vertrackter, die Rhythmen komplizierter. Wer dann aus dem Takt kommt, hat fast keine Chance mehr, wieder ins Geschehen zu finden. Scheitert man bei einer Übung partout, lässt sich das nächste Minispiel auch mit zuvor verdienten Rhythmuspunkten freischalten. Für perfekt gemeisterte Abschnitte winken besondere Belohnungen in Form von Medaillen, speziellen Minispielen oder Endlosschleifen, in denen es um den reinen Highscore geht.
Beat the Beat - Rhythm Paradise: Im Kurztest
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Bild vergrößern "Beat the Beat: Rhythm Paradise" ist ein irres Taktspielchen für die Wii. (Bild: Nintendo) - Bild 2 von 10
Bild vergrößern Im Takt einlochen - nur eines von 50 Minispielchen. (Bild: Nintendo) - Bild 3 von 10
Bild vergrößern Schräg, verrückt, "Beat the Beat". Auf so eine Spielidee kommen wohl nur japanische Entwickler. (Bild: Nintendo) - Bild 4 von 10
Bild vergrößern Über den Wolken wird gerne auch mal Federball gespielt. (Bild: Nintendo) - Bild 5 von 10
Bild vergrößern Allein der Duett-Modus von "Beat the Beat" hätte etwas umfangreicher ausfallen dürfen. (Bild: Nintendo) - Bild 6 von 10
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Bild vergrößern (Bild: Nintendo)
Fazit
Schräg, verrückt, "Beat the Beat". Auf so eine Spielidee kommen wohl nur japanische Entwickler. Wer sich aber darauf einlässt, bekommt ein leicht zugängliches, kreatives und unterhaltsames Wii-Game mit humorvoller Präsentation geboten, das später richtig fordernd wird. Allein der Duett-Modus hätte etwas umfangreicher ausfallen dürfen.
Datenblatt
| Beat the Beat: Rhythm Paradise | |
| Spielname | Beat the Beat: Rhythm Paradise |
| Hersteller | Nintendo |
| Vertrieb | Nintendo |
| Genre | Sonstiges / Besonderes |
| Erhältlich ab | 06.07.2012 |
| Preis | ca. 40 Euro |
| EAN Code | 0045496400873 |
| Schwierigkeit | Für Einsteiger |
| Alter | ab 0 Jahren |
| Multiplayer | 1-2 |
| Sonstiges | |
| Bewertung Grafik | befriedigend |
| Bewertung Steuerung | sehr gut |
| Bewertung Sound | sehr gut |
| Bewertung Spielspass | gut |
| Bewertung Gesamt | gut |
| System | Wii |
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Testbericht: Nintendo Wii
Sie ist schwächer als Microsofts Xbox 360 oder Sonys Playstation 3, sie ist kleiner, günstiger, anders, irgendwie merkwürdig. In anderen Ländern nehmen Menschen üble Verletzungen in Kauf, um eine zu bekommen. Eine Konsole für die ganze Familie, verspricht Hersteller Nintendo. Wir meinen, Wii ist auch etwas für alle Netzweltler. ~ Michael Knott
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