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Greenpeace gibt Apple bessere Noten beim Umweltschutz Auf dem Weg zur grünen iCloud?

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Apple zufolge soll die iCloud künftig grüner werden. Diese Versprechungen honoriert Greenpeace nun, indem es Apples Noten in seinem Klima-Bericht verbessert. Das Lob kommt zu einem doch recht ungewöhnlichen Zeitpunkt.

Greenpeace bewertet Apple nun als grüner. Die Umweltschutzorganisation hat seine Studie zur Klimaverträglichkeit der iCloud aktualisiert und die Noten des kalifornischen Branchen-Primus deutlich verbessert. Das Lob kommt zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt.

Greenpeace hat die Klimaverträglichkeit von Apples iCloud nun besser bewertet. (Quelle: Screenshot Greenpeace)

In der aktuellen Studie "A Clean Energy Road Map for Apple" zeigt Greenpeace International die Fortschritte, die Apple seit dem ersten Bericht der Organisation gemacht hat, und begrüßt die kalifornischen Versprechen, künftig nur noch auf erneuerbare Energien zu setzen.

Speziell die Nutzung der Solarenergie will Apple verdoppeln. Bis 2013 sollen zudem alle iCloud-Datenzentren ohne Kohlekraft betrieben werden. Financial Officer Peter Oppenheimer erklärte laut Greenpeace, dass Apple in naher Zukunft Maßstäbe in Sachen Umweltschutz setzen will.

Grünere iCloud

Aus diesem Grund verbesserte Greenpeace nun Apples Noten in dem Umweltbericht. Trotzdem sei jedoch nicht abschließend geklärt, wie das Unternehmen sein Ziel im Detail erreichen will. Aktuell operieren zwei von drei Datenzentren in Regionen, in denen der Strom zu bis zu 60 Prozent aus Kohlekraft gewonnen wird. Apple müsse dort wesentliche Investitionen tätigen oder von anderen Anbietern Energie beziehen.

Google sei diesbezüglich ein positives Beispiel, da der Suchmaschienenriese langfristige Verträge mit Produzenten geschlossen habe, die auf erneuerbare Energien setzen. Ähnlich positiv sieht die Organisation auch Facebook. Das Soziale Netzwerk wählt die Standorte für seine Datenzentren seit Kurzem nach den verfügbaren erneuerbaren Energien vor Ort aus. Hauptenergielieferer von Apple ist derzeit der Stromanbieter Duke Energy. Greenpeace zufolge investiert dieser überwiegend in Kohle- und Atomkraft.

Ungewöhnlicher Zeitpunkt

Die positive Bewertung von Apple seitens Greenpeace kommt zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt. Denn das Unternehmen muss sich aktuell von allen Seiten wegen seines Austritts aus dem Green-IT-Programm EPEAT kritisieren lassen. In diesem werden technische Geräte auf ihre Ökobilanz hin untersucht. Apple begründete seinen Austritt damit, dass seine Produkte in vielen Bereichen gut abschneiden, die nicht in EPEAT kontrolliert würden.

Die öffentlichen Behörden von San Francisco haben nun angekündigt, Apple-Produkte künftig zu boykottieren und keine neuen Rechner für die Behörde anzuschaffen. Dies berichtet das CIO Journal.

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Annika Demgen
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