Auflistung von iSuppli
Nexus 7 aufgeschraubt: So viel zahlt Google für das Android-Tablet
Das Nexus 7 verkauft Google in den USA für vergleichsweise günstige 200 Dollar. Analysten von iSuppli haben das Android-Tablet bereits in seine Einzelteile zerlegt und schätzen, wie viel Google für die Nexus 7-Herstellung bezahlt. Demnach ist die Gewinnmarge pro verkauftem Tablet recht gering.
Das Nexus 7 gehört neben möglichen neuen iPad-Varianten derzeit zu den meist diskutierten Tablet-Neuheiten am Markt. Das verwundert wenig, erntet das Android-Tablet doch durchweg gute Kritiken. Nicht ganz unbeteiligt am hohen "In-Faktor" des Nexus 7, das von Asus produziert wird, dürfte der günstige Preis sein. Google verlangt in den USA gerade einmal 200 Dollar für das Gerät mit einem sieben Zoll großen Bildschirm.
Die Vermutung lag nahe: Viel Gewinn dürfte Google unterm Strich nicht mit dem Nexus 7 erzielen. Diese These bestätigt sich nun. Die Spezialisten von iSuppli haben ein Modell mit acht Gigabyte großem Flashspeicher auseinandergenommen und die einzelnen Bauteile hinsichtlich ihrer Kosten bewertet.
Kaum Marge für Google
Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die reinen Kosten für die verbauten Komponenten zu einer Summe von rund 152 Dollar addieren. Hinzu kommen 7,50 Dollar für die eigentliche Fertigung. Den größten Anteil an diesen Kosten haben erwartungsgemäß die Display- (38 US-Dollar) und Touchscreen-Komponenten (24 US-Dollar).
Für zusammengerechnet 160 US-Dollar erhält Google also ein Nexus 7-Tablet von Asus mit acht Gigabyte großem Speicher, das im Handel dann für 199 US-Dollar angeboten wird. Für Google fallen allerdings noch weitere Kosten, etwa für das Marketing und den Vertrieb an. Die Marge, die Google über den reinen Tablet-Verkauf einstreicht, ist also gering.
Ähnlich wie bei Spielekonsolen, bei denen der reine Konsolenpreis oft durch den Anbieter subventioniert ist und Gewinne erst durch den Verkauf von Spielen erzielt werden, agiert auch Google mit seinem Nexus 7. Besitzer eines Android-Tablets kaufen Inhalte über Google Play, laden Filme herunter oder leihen sich einzelne Titel aus - und Google hält bei jeder Transaktion die Hand auf.
Testbericht: Google Nexus 7
Das Google Nexus 7 muss sich im Test den Vergleich mit übergroßen Smartphones und größeren Tablets wie dem iPad bieten lassen. Dennoch verbucht es viele Pluspunkte auf der Habenseite. ~ Michael Knott
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Wie Digitimes berichtet, wird die zweite Generation des Nexus 7 über ein Full-HD-Display verfügen. Das Tablet soll ab Mai auf den Markt kommen und nicht teurer als das bereits verfügbare Modell sein.
Im deutschen Play Store sind ab sofort die neuen Nexus-Geräte Nexus 4 und Nexus 10 erhältlich. Bis das Quad-Core-Smartphone und der Tablet-PC aber in den regulären Handel kommen, wird es noch dauern.
Das Nexus 7 bietet Google ab sofort auch offiziell in Deutschland an. Der Tablet-PC mit 7-Zoll-Diagonale wird über den Google Play Store vertrieben und kostet ab 199 Euro. Derzeit beträgt die Lieferzeit 3 bis 5 Werktage.
Die Gerüchte zum Google Nexus Tablet verdichten sich. Berichten zufolge soll das 7-Zoll-Gerät im Juni vorgestellt werden und im Juli in den Handel kommen.
Laut eines Berichts von digitimes.com planen Google und Asus die Produktion einer günstigeren Nexus 7-Variante. Diese soll nur 99 US-Dollar kosten und flacher als das bislang erhältliche Modell sein.
Google-Fans können ab sofort wieder den hochauflösenden Tablet-PC Nexus 10 bestellen, müssen jedoch mit längeren Lieferzeiten leben.
Nach vielen Gerüchten war es nun doch soweit: Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz "Google I/O" stellte der Konzern den ersten eigenen Tablet-PC vor. Das Gerät wird von Asus produziert und kostet nur 199 US-Dollar. Schafft Google damit den Durchbruch am Tablet-Markt? Stimmen Sie ab.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeHallo Leonhard, hier findest du die Information zum Materialwert vom iPad 3: www.netzwelt.de/news/91419-materialkosten-neuen-ipads.html Informationen zum Materialwert vom iPad 2: ...
Hallo netzwelt-Redaktion. Was mich nun noch brennend interessieren würde, ist die Marge die Apple am ipad 2 verdient. Könnt ihr das hier ergänzen? Viele Grüße, Leonhard