Mit einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium

Alu-Ultrabook: Sony Vaio T13 im Test

Ganz frisch auf dem Markt der Ultrabooks will Sony mit der Vaio-T-Serie bereits kräftig mitmischen. Netzwelt hat sich das Modell Vaio SV1311M1ES mit Intel Core i5-Prozessor und SSD-Festplatte für einen Test geschnappt. Das Ultrabook aus gebürstetem Aluminium bringt frischen Wind in die Redaktion - ist aber leider nicht in allen Testpunkten standhaft.

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Sony Vaio T: Die Sony Vaio T-Serie verbindet ein optisch ansprechendes Äußeres mit guten Alltagsqualitäten. Das Ultrabook gibt es in einer 11- und in einer 13-Zoll-Variante. Letztere hat sich netzwelt für diesen Test zur Brust genommen. Zum Video: Sony Vaio T

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Robustes Gehäuse mit kleinen Einschränkungen
  2. 2Anschlüsse
  3. 3Ergonomie und Umwelt
  4. 4Leistung
  5. 5Ausstattungsvarianten und Preis
  6. 6Fazit
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Ultrabooks sind als ständige Begleiter für den beruflichen und privaten Alltag konzipiert. Da verwundert es schon ein wenig, dass die meisten Vertreter dieser Gattung im tristen Look, mit meist schwarzer Lackierung daherkommen. Anders das neue Vaio-Ultrabook der T-Serie. Es besteht zu großen Teilen aus gebürstetem Aluminium und hinterlässt bereits auf den ersten Blick einen hochwertigen und erfrischend anderen Eindruck.

Robustes Gehäuse mit kleinen Einschränkungen

Wir haben uns für diesen Test für das Modell mit einem 13 Zoll großen Bildschirm entschieden. Alternativ ist das Sony Vaio T auch mit 11 Zoll großem Bildschirm erhältlich. Mit einem Gewicht von 1,6 Kilogramm fällt das Testgerät beim Tragen im Rucksack kaum auf, auch wenn das Ultrabook-Vorbild, das MacBook Air von Apple, mit 1,35 Kilogramm eine ganze Ecke leichter ist. 

Im zusammengeklappten Zustand präsentiert sich das Vaio T äußerst edel. Leider lässt sich der Displaydeckel mühelos mit einem Finger bis auf die Tastatur herunterdrücken - beim Verstauen sollten Sie daher darauf achten, dass keine große Kraft auf den Displaydeckel einwirkt.

Den hinteren Displayabschluss hat Sony mit einer Leiste aus verchromtem Kunststoff versehen. Diese trägt zwar zum optisch gelungenen Erscheinungsbild bei, ist jedoch binnen Sekunden mit Fingerabdrücken übersät. Pfiffig: An dieser Kunststoffleiste befinden sich zwei kleine Streben, welche den Hauptteil des Ultrabooks beim Aufklappen des Displays leicht vom Boden abheben. Dies sorgt zum einen für eine verbesserte Ergonomie beim Tippen, zum anderen wird die Effektivität des Lüfters gesteigert. 

Weiteres Design-Highlight ist der grün illuminierte Einschaltknopf, der über das Gehäuse hinausragt und so auch beim geschlossenen Displaydeckel Auskunft über den Betriebszustand gibt. 

Anschlüsse

Für ein Gerät dieser Gattung ist das Sony-Ultrabook vergleichsweise gut mit Schnittstellen bestückt. Neben einem HDMI-Anschluss findet sich, eine kleine Besonderheit in diesem Bereich, noch ein VGA-Anschluss. Daher finden auch ältere Monitore ohne Adapter Verbindung zum Vaio T. Daneben platziert Sony einen Kartenleser, der nicht nur Sony MemorySticks, sondern auch SD-Karten lesen und beschreiben kann. Eine Netzwerkbuchse komplettiert die Schnittstellen der rechten Gehäuseflanke. 

Ultrabook Sony Vaio SVT1311W1ES

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Gegenüber, auf der linken Seite, verbaut Sony neben dem Netzanschluss zwei USB-Ports, wovon nur einer mit dem fixen USB-3.0-Standard kompatibel ist. Etwas unglücklich ist auch die Positionierung beider USB-Buchsen auf einer Seite. Rechtshänder, die eine externe Maus mit Kabel nutzen wollen, sollten also darauf achten, dass das Kabel des Eingabegeräts lang genug ist. Eine eingebaute Webcam im oberen Displayrahmen komplettiert die Ausstattung des Vaio T.

Ergonomie und Umwelt

Die Tastatur des Vaio T verfügt über sehr angenehme und deutlich spürbare Druckpunkte. Auch über längere Zeiträume hinweg lässt es sich mit der Tastatur daher angenehm und halbwegs ermüdungsfrei schreiben. Die Handballenauflagen bieten genügend Fläche und geben auch bei Druck nicht nach. 

Anders die Tastatur selbst: Wer dazu neigt, kräftig in die Tasten zu hauen, wird schnell feststellen, dass die Tastaturmitte empfindlich auf Druck reagiert. Besonders der Bereich rund um die Buchstaben "H, J und K" gibt spürbar nach. Das Touchpad im Breitformat lässt sich in der Praxis sehr gut bedienen. Die Druckpunkte sind für den Geschmack des Testers jedoch ein wenig zu schwammig. Im Menü lassen sich dafür vom Nutzer viele Sonderfunktionen, wie etwa das Schollen mit Hilfe von zwei Fingern, einstellen. Ausgelagerte Zusatztasten oberhalb der eigentlichen Tastatur ermöglichen den Schnellzugriff auf das Internet oder den Vaio Care-Dienst. Auf einen separaten Nummernblock müssen Käufer bauartbedingt verzichten. 

Ein echter Kritikpunkt am Sony Vaio T ist das vergleichsweise trübe Display mit einer Auflösung von 1.366 x 786 Bildpunkten. Zum einen spiegelt es stark, sodass die Arbeit unter freiem Himmel deutlich erschwert wird. Selbst bei voller Bildschirmhelligkeit kam öfters der Wunsch nach mehr Helligkeit auf. Zum anderen wirkt das Bild ein wenig grobschlächtig. 

Auch der Lüfter muss sich negative Kritik gefallen lassen. Ist dessen Lautstärke unter Normallast prinzipiell noch erträglich, nervt vor allem das stetige und hochfrequente Hochdrehen - auch bei Inaktivität. Die Wärme-Entwicklung bleibt dafür in einem angenehmen Rahmen.

Positiv: Der Akku ist im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzmodellen aus dem Ultrabook-Segment vom Nutzer selbst austauschbar. Im Falle eines Defektes reicht es aus, drei Schrauben im Gehäuseboden zu lösen und der Energiespeicher liegt frei - dies funktioniert notfalls auch mit einer Münze. Auch die übrigen Komponenten sind dann vergleichsweise einfach zu erreichen. Und wer die Akkulaufzeit des Vaio T vergrößern will, kauft einfach einen zusätzlichen Akku.

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