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Ultrabook: Sony Vaio T-Serie im Test
Mit einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium

von Michael Knott Uhr veröffentlicht

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Sonys Ultrabook Vaio T hebt sich im Test dank einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium ab. Clevere Details und eine angemessene Leistungsausbeute machen es zu einem guten Begleiter im Alltag. Der Testbericht deckt aber auch einige Schwächen an Stellen auf, die wir so nicht vermutet hätten.

Ganz frisch auf dem Markt der Ultrabooks will Sony mit der Vaio-T-Serie bereits kräftig mitmischen. Netzwelt hat sich das Modell Vaio SV1311M1ES mit Intel Core i5-Prozessor und SSD-Festplatte für einen Test geschnappt. Das Ultrabook aus gebürstetem Aluminium bringt frischen Wind in die Redaktion - ist aber leider nicht in allen Testpunkten standhaft.

Ultrabooks sind als ständige Begleiter für den beruflichen und privaten Alltag konzipiert. Da verwundert es schon ein wenig, dass die meisten Vertreter dieser Gattung im tristen Look, mit meist schwarzer Lackierung daherkommen. Anders das neue Vaio-Ultrabook der T-Serie. Es besteht zu großen Teilen aus gebürstetem Aluminium und hinterlässt bereits auf den ersten Blick einen hochwertigen und erfrischend anderen Eindruck.

Robustes Gehäuse mit kleinen Einschränkungen

Wir haben uns für diesen Test für das Modell mit einem 13 Zoll großen Bildschirm entschieden. Alternativ ist das Sony Vaio T auch mit 11 Zoll großem Bildschirm erhältlich. Mit einem Gewicht von 1,6 Kilogramm fällt das Testgerät beim Tragen im Rucksack kaum auf, auch wenn das Ultrabook-Vorbild, das MacBook Air von Apple, mit 1,35 Kilogramm eine ganze Ecke leichter ist.

Im zusammengeklappten Zustand präsentiert sich das Vaio T äußerst edel. Leider lässt sich der Displaydeckel mühelos mit einem Finger bis auf die Tastatur herunterdrücken - beim Verstauen sollten Sie daher darauf achten, dass keine große Kraft auf den Displaydeckel einwirkt.

Den hinteren Displayabschluss hat Sony mit einer Leiste aus verchromtem Kunststoff versehen. Diese trägt zwar zum optisch gelungenen Erscheinungsbild bei, ist jedoch binnen Sekunden mit Fingerabdrücken übersät. Pfiffig: An dieser Kunststoffleiste befinden sich zwei kleine Streben, welche den Hauptteil des Ultrabooks beim Aufklappen des Displays leicht vom Boden abheben. Dies sorgt zum einen für eine verbesserte Ergonomie beim Tippen, zum anderen wird die Effektivität des Lüfters gesteigert.

Weiteres Design-Highlight ist der grün illuminierte Einschaltknopf, der über das Gehäuse hinausragt und so auch beim geschlossenen Displaydeckel Auskunft über den Betriebszustand gibt.

Anschlüsse

Für ein Gerät dieser Gattung ist das Sony-Ultrabook vergleichsweise gut mit Schnittstellen bestückt. Neben einem HDMI-Anschluss findet sich, eine kleine Besonderheit in diesem Bereich, noch ein VGA-Anschluss. Daher finden auch ältere Monitore ohne Adapter Verbindung zum Vaio T. Daneben platziert Sony einen Kartenleser, der nicht nur Sony MemorySticks, sondern auch SD-Karten lesen und beschreiben kann. Eine Netzwerkbuchse komplettiert die Schnittstellen der rechten Gehäuseflanke.

Ultrabook Sony Vaio SVT1311W1ES

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Das Sony Vaio T, hier das Modell mit 13 Zoll großem Bildschirm, ist der jüngste Vorstoß von Sony in Sachen Ultrabooks. (Bild: netzwelt)

Gegenüber, auf der linken Seite, verbaut Sony neben dem Netzanschluss zwei USB-Ports, wovon nur einer mit dem fixen USB-3.0-Standard kompatibel ist. Etwas unglücklich ist auch die Positionierung beider USB-Buchsen auf einer Seite. Rechtshänder, die eine externe Maus mit Kabel nutzen wollen, sollten also darauf achten, dass das Kabel des Eingabegeräts lang genug ist. Eine eingebaute Webcam im oberen Displayrahmen komplettiert die Ausstattung des Vaio T.

Ergonomie und Umwelt

Die Tastatur des Vaio T verfügt über sehr angenehme und deutlich spürbare Druckpunkte. Auch über längere Zeiträume hinweg lässt es sich mit der Tastatur daher angenehm und halbwegs ermüdungsfrei schreiben. Die Handballenauflagen bieten genügend Fläche und geben auch bei Druck nicht nach.

Anders die Tastatur selbst: Wer dazu neigt, kräftig in die Tasten zu hauen, wird schnell feststellen, dass die Tastaturmitte empfindlich auf Druck reagiert. Besonders der Bereich rund um die Buchstaben "H, J und K" gibt spürbar nach. Das Touchpad im Breitformat lässt sich in der Praxis sehr gut bedienen. Die Druckpunkte sind für den Geschmack des Testers jedoch ein wenig zu schwammig. Im Menü lassen sich dafür vom Nutzer viele Sonderfunktionen, wie etwa das Schollen mit Hilfe von zwei Fingern, einstellen. Ausgelagerte Zusatztasten oberhalb der eigentlichen Tastatur ermöglichen den Schnellzugriff auf das Internet oder den Vaio Care-Dienst. Auf einen separaten Nummernblock müssen Käufer bauartbedingt verzichten.

Ein echter Kritikpunkt am Sony Vaio T ist das vergleichsweise trübe Display mit einer Auflösung von 1.366 x 786 Bildpunkten. Zum einen spiegelt es stark, sodass die Arbeit unter freiem Himmel deutlich erschwert wird. Selbst bei voller Bildschirmhelligkeit kam öfters der Wunsch nach mehr Helligkeit auf. Zum anderen wirkt das Bild ein wenig grobschlächtig.

Auch der Lüfter muss sich negative Kritik gefallen lassen. Ist dessen Lautstärke unter Normallast prinzipiell noch erträglich, nervt vor allem das stetige und hochfrequente Hochdrehen - auch bei Inaktivität. Die Wärme-Entwicklung bleibt dafür in einem angenehmen Rahmen.

Positiv: Der Akku ist im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzmodellen aus dem Ultrabook-Segment vom Nutzer selbst austauschbar. Im Falle eines Defektes reicht es aus, drei Schrauben im Gehäuseboden zu lösen und der Energiespeicher liegt frei - dies funktioniert notfalls auch mit einer Münze. Auch die übrigen Komponenten sind dann vergleichsweise einfach zu erreichen. Und wer die Akkulaufzeit des Vaio T vergrößern will, kauft einfach einen zusätzlichen Akku.

Leistung

Im Testnotebook der Redaktion steckt ein Intel Core i5-Prozessor 3317U (Dualcore) mit 1,70 Gigahertz und vier Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Betriebssystem kommt Windows 7 in der Home Premium-Edition zum Einsatz. Für die Grafikausgabe ist Intels integrierte Lösung HD Graphics 4000 verantwortlich.

Diese Kombination sorgt erwartungsgemäß nicht für maximale Leistungsausbeute - sie ist im Alltag aber ausreichend. Klar ist auch: Ein Spielenotebook will und kann das Sony Vaio T nicht sein. So erreicht es im OpenGL-Test unter Cinebench 11.5 einen Wert von 6,32, der CPU-Test ergibt 2,36 Punkte. Befriedigende, aber keine herausragenden Werte, die das Vaio T aber dennoch zum Alltagsbegleiter qualifizieren. Eine Akkulaufzeit im Office-Test (Maximale Helligkeit, WLAN aktiv, Bluetooth deaktiviert) von knapp sechs Stunden unterstreicht dies.

Ausstattungsvarianten und Preis

Sony bietet das Vaio T in zwei unterschiedlichen Basis-Konfigurationen, mit einem 11,6 oder 13,3 Zoll großen Display an. Wählt man den Onlineshop von Sony als Vertriebsweg, werden für die 11-Zoll-Variante mit Core i3-Prozessor und 320 Gigabyte großer HDD mindestens 670 Euro fällig. Die Preise für den 13-Zöller bei gleicher Ausstattung starten bei knapp  800 Euro.

Positiv: Der Akku lässt sich mit wenigen Handgriffen vom Besitzer bei Bedarf selbst austauschen. Dazu ist noch nicht einmal Werkzeug nötig - eine Münze reicht aus.

Interessenten haben die Wahl, beide Versionen mit schnellem SSD-Speicher statt einer HDD aufzurüsten. Die Preise dafür sind gesalzen: Wer statt einer 320 Gigabyte fassenden HDD eine 128 Gigabyte große SSD wählt, zahlt einen Aufpreis von 50 Euro. Für die 256-Gigabyte-SSD wird bereits ein heftiger Aufpreis von 500 Euro fällig.

Fazit

Das Sony Vaio T überzeugt im Test durch die edle und frische Optik genauso wie durch gute Alltagsqualitäten. Auch der austauschbare Akku und die gut erreichbaren Komponenten sammeln Pluspunkte.

Nicht so gut gefallen haben uns im Test der leicht instabile Displaydeckel, die angesprochenen Tastaturbereiche sowie die Bildqualität. Wer damit leben kann, erhält mit der Vaio-T-Serie ein vernünftiges Ultrabook, welches sich wohltuend von der Masse anderer Modelle abhebt. Unter diesen Gesichtspunkten ist auch der Preis nicht zu hoch angesetzt.

Wer ein wenig mehr Geld ausgeben kann, sollte auch einen Blick auf Apples MacBook Air werfen, das ebenfalls mit schnellen SSDs bestückt und sogar noch ein wenig leichter ist. Als Windows-basierte Alternative bietet sich auch das Samsung Serie 5 Ultra an.

Weitere Notebooktestberichte sowie Neuigkeiten aus dem Bereich finden Sie in dieser Übersicht auf netzwelt.

Kommentare zu diesem Artikel

Sonys Ultrabook Vaio T hebt sich im Test dank einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium ab. Clevere Details und eine angemessene Leistungsausbeute machen es zu einem guten Begleiter im Alltag. Der Testbericht deckt aber auch einige Schwächen an Stellen auf, die wir so nicht vermutet hätten.

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  • Diggsagg schrieb Uhr
    AW: Alu-Ultrabook: Sony Vaio T13 im Test

    Ich muss zugeben, dass ich das Gerät auch ziemlich gelungen finde und mir vorstellen könnte, es mir zuzulegen. Das Design gefällt, die Tastatur ebenfalls, die inneren Werte sind echt okay, und dass man noch leicht an die verbauten Komponenten herankommt, ist definitiv ein Vorteil, der das Gerät von anderen Ultrabooks abhebt! Das "Manko" mit dem Display-Deckel sehe ich als gar nicht so tragisch an, weil es ja eher selten vorkommt, dass man das Notebook so sehr in der Mitte anpackt und drückt, oder? Und selbst wenn, sollte es das doch aushalten. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal ein Vaio-Notebook und muss sagen, dass es bisher mein Lieblingsgerät war. Leider habe ich es zu meinen "Mac-Zeiten" verkauft, kann aber guten Gewissens behaupten, dass ich mich der Hersteller und das Produkt definitv überzeugt haben. Sollte ich mir wirklich noch mal ein neues mobiles Gerät zulegen, wird es sicherlich ein Sony oder DELL werden. :)
  • Heinz schrieb Uhr
    AW: Alu-Ultrabook: Sony Vaio T13 im Test

    Das Notebook ist Top. Und das mit dem Druckpunkt der Tasten HJK kann ich nicht bestätigen.

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Ultrabook: Sony Vaio T-Serie im Test
Ultrabook: Sony Vaio T-Serie im Test
Das Vaio T SVT1311W1ES ist ein gutes Ultrabook für den täglichen Weg zur Arbeit oder Uni. Im Test werden jedoch auch ein paar Schwächen am Alu-Ultrabook ersichtlich.
http://www.netzwelt.de/news/92939-ultrabook-sony-vaio-t-serie-test.html
2012-07-11 16:42:24
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/anders-beiden-vorgaenger-wurde-doom-3-indiziert-bild-screenshot7572.png
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