Hinterm Sofa spukt's!
Spirit Camera - Das verfluchte Tagebuch: Im Kurztest
Geisterjäger brauchen - das weiß man seit dem Kultfilm "Ghostbusters" - fantastische Werkzeuge, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Beim Augmented-Reality-Spielchen "Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch" werden Nintendos Hosentaschenkonsole 3DS zur Geisterfalle und das eigene Zimmer zum Hort übernatürlicher Erscheinungen.
Inhaltsverzeichnis
Ein ominöses Tagebuch wird in der interaktiven Schauermär zum Dreh- und Angelpunkt für eine Reise in die Geisterwelt. Alles dreht sich um eine Frau in Schwarz, die Menschen ihrer Gesichter beraubt und sie damit in Geister verwandelt. Zugang zum Spukhaus der Hexe bekommen die Spieler, indem sie mit der Frontkamera des Nintendo 3DS auf das mitgelieferte Tagebuch zielen. Seite für Seite gibt das verfluchte Heftchen sein wahrhaft geistreiches Geheimnis preis.
"Spirit Camera" reizt die speziellen Steuerungsmöglichkeiten des Nintendo-Handhelds voll aus. Der raffinierte Einsatz der dreidimensionalen Darstellung, der beiden eingebauten Kameras und des Gleichgewichtssensors lassen die Umgebung des Spielers und das digitale Totenreich zu einem Augmented Reality-Erlebnis verschmelzen, gegen das jeder Geisterbahnbesuch so harmlos wirkt wie eine Fahrt auf dem Kinderkarussell.
Wenn ein aus dem Buch ausgebrochener Geist plötzlich im realen Wohnzimmer steht, scheinbar nur eine Fingerspitze entfernt von der nichtsahnend auf der Couch fernsehenden Partnerin, sorgt das für einen ganz besonderen Nervenkitzel. Und wenn ein Gespenst wie aus dem Nichts hinter dem eigenen Vorhang hervorspringt und auf den Spieler zutorkelt, zucken selbst hartgesottene "Resident Evil"-Fans zusammen. In einer anderen Szene greift eine Hand aus dem Tagebuch nach der des Spielers!
Neu ist diese Augmented-Reality-Idee zwar nicht. Schließlich liegen jeder 3DS-Konsole spezielle Karten bei, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren. Doch in einem Horror-Setting erzielt sie eine besondere Wirkung.
Testbericht: Nintendo 3DS
Nach dem Misserfolg mit dem Virtual Boy in den 90ern, wagt Nintendo einen neuen Versuch mit 3D-Technik. Der Nintendo 3DS kann 3D-Bilder wiedergeben, ohne dass hierfür eine Brille benötigt wird. Doch der Handheld bietet noch weitaus mehr als Bilder mit Tiefgang. ~ Jan Kluczniok
Kompletten Testbericht lesen oder Video anschauen





