Das Fluffige muss durchs Eckige

Quantum Conundrum: Im Kurztest

Kim Swift dürfte den meisten Spielern kein Begriff sein - ihren Geniestreich "Portal" kennt jedoch ein Millionenpublikum. Nun legt die preisgekrönte Designerin nach: "Quantum Conundrum" heißt ihr neues PC-Spiel, das seit Kurzem auf der Online-Vertriebsplattform Steam zum Download bereitsteht und ab Mitte Juli auch für PS3 und Xbox 360 erhältlich ist. Wieder ist's eine vertrackte Knobelei aus der Ego-Perspektive. Doch aller Anfang ist hier nicht schwer, sondern flauschig.

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Quantum Conundrum - PC Launch Trailer : Der Launch-Trailer zu Quantum Conundrum zeigt Szenen aus dem Puzzle- und Logik-Spiel, das für die Xbox 360, die PlayStation 3 und den PC veröffentlicht wird. Neben den witzigen Rätseln, mit denen der Titel den Spieler konfrontiert, wird dabei auch IKE vorgestellt. Dem bitte nicht direkt in die Augen schauen! Zum Video: Quantum Conundrum - PC Launch Trailer

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Als zwölfjähriger Knirps wird man im Anwesen des durchgeknallten Wissenschaftler-Onkels Quadwrangle abgeladen, der sich kurz darauf per missglücktem Experiment in eine Paralleldimension katapultiert und nun gerettet werden soll. Wie? Indem man mithilfe eines High-Tech-Handschuhs munter zwischen insgesamt fünf Dimensionen hin- und herspringt und auf diese Weise über 50 Rätselräume bewältigt.

Der Clou: Durch einen Dimensionswechsel ändern sich zwar die Umgebungsbedingungen und die Optik, nicht aber die Raumstruktur. Ein Ausflug in die Plüschdimension lässt Tresore, Tische oder Sofas federleicht werden, sodass das Mobiliar selbst von Luftströmen in die Höhe befördert werden kann. Im weiteren Spielverlauf werden Dimension mit verlangsamtem Zeitfluss sowie erhöhter oder gar umgekehrter Schwerkraft freigeschaltet. Miteinander kombiniert ergibt das mitunter haarsträubend schwierige Rätsel, nach deren Bewältigung man sich am liebsten für die eigene Genialität auf die Schulter klopfen möchte.

Frustierend wird's hingegen, wenn "Quantum Conundrum" flinke Finger statt Gehirnschmalz erfordert. Vor allem im letzten Akt wird der Spieler mit ungewöhnlich vielen Sprungeinlagen konfrontiert, die ein geradezu absurd präzises Timing erfordern und nicht selten den Bildschirmtod zur Folge haben. Immerhin kommt man nach dem Ableben in den Genuss einer ellenlangen Liste von Tatsachen und Dingen, die man nun wieder tun muss: "Du wirst niemals Socken in Sandalen tragen" etwa. Gar nicht lustig ist hingegen das abrupte Ende dieser sonst humorvollen Knobelei. Sind im Haus des Onkels erst einmal drei Generatoren aktiviert, warten noch ein paar gewöhnliche Rätsel, ehe die Credits unvermittelt über den Bildschirm laufen.

Quantum Conundrum: Im Kurztest

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Fazit

Aus dem Schatten von "Portal" kann "Quantum Conundrum" nicht heraustreten. Dafür besitzt das Spiel zu viele nervtötende Hüpfpassagen, zu wenige zündende Gags (trotz des "Star Trek"-Darstellers John "Q" de Lancie als Sprecher) und ein allenfalls solides Grafikgerüst, das mit wiederkehrenden Versatzstücken arbeitet und nur wenige Details bietet. Nichtsdestotrotz ist das Spiel eine unterhaltsame, kreative und absurde Knobelei, die für wenig Geld rund sieben Stunden an den Bildschirm fesselt. Kleiner Tipp: Vor den höchst albernen Bildern im Haus des Onkels unbedingt die Dimensionen wechseln!

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Datenblatt

Quantum Conundrum
SpielnameQuantum Conundrum
HerstellerAirtight Games
VertriebSquare Enix
GenrePuzzle / Quiz
Erhältlich ab21.06.2012
Preisca. 15 Euro
EAN Code1234567890123
SchwierigkeitFür Fortgeschrittene
Alterab 6 Jahren
Multiplayernein
Sonstiges 
Bewertung Grafikbefriedigend
Bewertung Steuerunggut
Bewertung Soundgut
Bewertung Spielspasssehr gut
Bewertung Gesamtgut
SystemPC
SystemPlayStation3
SystemXbox 360

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