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Google Glass: Alles zu Hardware, Preis, Release und Funktionen Alle Infos im Überblick

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Schlicht "Glass" nennt sich Googles neuestes Projekt. Doch wann wird die Augmented Reality-Brille für die breite Masse verfügbar sein und was lässt sich mit dem Luxus-Gadget alles anstellen? Netzwelt fasst alles Wissenswerte für Sie zusammen.

Auf der Google i/O-Entwicklerkonferenz 2012 hat Google sein Forschungsprojekt "Google Project Glass" vorgestellt. Die Videodemonstration, die nur die Video-Funktion der Brille gezeigt hat, war bereits beeindruckend - vom Hocker reißen jedoch die angestrebten Funktionen. Netzwelt fasst alles Wissenswerte über Google Glass für Sie zusammen.

Designerin Diane von Furstenberg trug Google Glass auf der Fashion Week in New York. (Quelle: Screenshot YouTube/Google)

Hinweis: Dies ist ein Übersichtsartikel, der ständig mit den neuesten Informationen zu Google Glass aktualisiert wird. 

Die Kernfunktionen der Brille umfassen:

    • Navigation
    • Telefonieren
    • Videotelefonie
    • Livestream
    • Nachrichten
    • SMS
    • Chatten
    • Fotografieren
    • Informationen zu Sehenswürdigkeiten oder Gebäuden
    • Freunde in der Nähe suchen
    • Wetterdaten
    • Aktuelle Sicht mit anderen teilen

    Nebenbei kann man noch seine Adressen und Termine verwalten, sein Notizbuch pflegen oder Musik über den intergrierten MP3-Player wiedergeben. Wobei der Verknüpfung von dem, was man sieht, und den im Internet verfügbaren Daten prinzipiell keine Grenzen gesetzt sind. Denkbar sind beispielsweise auch ein Echtzeit-Preisvergleich im Geschäft oder das direkte Bestellen von Eintrittskarten, wenn man vor einem Konzert-Poster steht. Nur die Gesichtserkennung will Google (zum Glück) unterbinden.

    Zum Einsatz kommen moderne Technologien aus dem Mobile-Computing, etwa UMTS und GPS. Auch bei der Hard- und Software wird Google auf bewährte Techniken setzen. Der Prozessor etwa kommt aus einem Smartphone, als Betriebssystem ist Android geplant.

    Google Glass

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    So sah einer der ersten Prototypen von Glass aus. (Bild: The Verge) (Quelle: The Verge)

    Wir können es kaum erwarten, bis die Datenbrille in Deutschland verfügbar sein wird, deshalb verfolgen wir die Entwicklung und halten Sie hier auf dem Laufenden.

    Google Brille: Pornoindustrie will die Video-Brille

    Wenn es eine neue Technologie gibt, weiß eine Branche sofort diese für sich zu nutzen: die Pornoindustrie. Die neue Brille von Google hat das Interesse geweckt, da die eingebaute Kamera in der Brille eine besondere Perspektive bietet. Sie sitzt auf Höhe des Brillenbügels und eignet sich daher besonders für Filme aus der Ich-Perspektive, sogenannte POV-Videos (Point of View). Das Interesse bestätigt Quentin Boyer von Pink Visual, einem Filmstudio, der Zeitschrift PCMag.

    Potenzial für die Google Project Glass sieht auch der Android-App-Entwickler MiKandi, der auch für Pink Visual tätig ist. Allerdings nicht nur beim Filmen von Sex-Szenen, sondern etwa auch für Date-Apps. So soll der tragbare Computer ein hilfreicher Ratgeber sein, wenn man selbst zu nervös ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Google Project Glass: Ab 2014 für die Massen

    Die häufigste Frage, die aktuell in der netzwelt-Redaktion eintrifft, ist die nach der Verfügbarkeit von Google Project Glass. "Wann erscheint die Google-Brille?", "Wo kann man eine Google Project Glass kaufen?" Dazu hat sich Sergey Brin von Google höchstpersönlich gegenüber Bloomberg geäußert. Nachdem die Rückmeldungen von den Entwicklern verarbeitet wurden, könnte die Brille 2014 für die Allgemeinheit auf den Markt kommen, wird er zitiert.

    Zuvor kommt eine andere Gruppe in den Genuss des tragbaren Computers. Entwickler, die an der Google I/O-Konferenz vor wenigen Wochen teilgenommen und eine Google-Brille vorbestellt haben, erhalten diese bereits Anfang 2013. Der Preis für diese ersten Geräte beträgt 1.500 US-Dollar.

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Dirk Hottes
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