3. Juni 2013: Gesichtserkennung bleibt vorläufig tabu

Google Glass: Datenbrille erscheint ohne Gesichtserkennung

Auf der Google i/O-Entwicklerkonferenz 2012 hat Google sein Forschungsprojekt "Google Project Glass" vorgestellt. Die Videodemonstration, die nur die Video-Funktion der Brille gezeigt hat, war bereits beeindruckend - vom Hocker reißen jedoch die angestrebten Funktionen. Netzwelt fasst alles Wissenswerte über Google Glass für Sie zusammen.

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Designerin Diane von Furstenberg trug Google Glass auf der Fashion Week in New York. (Bild: Screenshot YouTube/Google)
Designerin Diane von Furstenberg trug Google Glass auf der Fashion Week in New York. (Bild: Screenshot YouTube/Google)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 13. Juni 2013: Gesichtserkennung bleibt vorläufig tabu
  2. 216. Mai 2013: Recon Jet - Neuer Konkurrent für Google Glass
  3. 315. Mai 2013: App MedRef verpasst Google Glass Gesichtserkennung
  4. 413. Mai 2013: Marke Eigenbau - Die Glass-Alternative "Flass"
  5. 513. Mai 2013: Was bringt die Google I/O?
  6. 68. Mai 2013: Poker-Verbot für Google Glass-Nutzer
  7. 78. Mai 2013: Google Glass erhält erstes Update
  8. 88. Mai 2013: Komplette Sensorausstattung veröffentlicht
  9. 97. Mai 2013: Navigation bald auch fürs iPhone
  10. 106. Mai 2013: Google veröffentlicht Explorer-Story
  11. ...aufklappen
  12. 112. Mai 2013: Google Glass zensiert Schimpfwörter
  13. 1230. April 2013: Twitter-App für Google Glass?
  14. 1329. April 2013: Hacker gelingt erfolgreicher "Jailbreak"
  15. 1429. April: Google Glass erste Reviews von Beta-Testern
  16. 1526. April 2013: Easter Egg zeigt Entwickler-Gruppenfotos
  17. 1623. April 2013: Verkaufsstart im Jahr 2014
  18. 1723. April 2013: Steuerbar mit einem Wimpernschlag?
  19. 1822. April 2013: Google Glass läuft auf Android
  20. 1919. April 2013: Google verbietet Weiterverkauf und Verleih
  21. 20Google Glass: Viele Spezifikationen bekannt
  22. 2112. April 2013: Erste Auslieferung der Explorer Edition von Google Glass
  23. 2211. April 2013: Google gründet Glass Collective
  24. 235. April 2013: Entwickelt auch Microsoft eine Datenbrille?
  25. 243. April 2013: Baidu entwickelt Konkurrenten für Google Glass
  26. 2528. März 2013: Google Glass wird in den USA produziert
  27. 2626. März 2013: West Virginia plant Google Glass-Verbot
  28. 2725. März 2013: Arbeitet Sony an Google Glass-Konkurrent?
  29. 2818. März 2013: Erste Protestgruppe entstanden
  30. 2915. März 2013: Google stellt Glass Mirror API auf der SXSW vor
  31. 3011. März 2013: Erste Bar verbannt Google-Brille
  32. 3111. März 2013: Google Glass erkennt Freunde anhand der Kleidung
  33. 328. März 2013: Alternativen zu Google Glass
  34. 3325. Februar 2013: Verkaufsstart noch in 2013
  35. 3421. Februar 2013: Neues Promo-Video und Webseite online
  36. 3518. Februar 2013: Verkauf in Retail-Stores geplant
  37. 361. Februar 2013: Weitere technische Daten aufgetaucht
  38. 3722. Januar 2013: Glass in der U-Bahn
  39. 38Google Glass: Laser-Tastatur in Planung?
  40. 3916. Januar 2013: Google lädt Entwickler ein
  41. 40Entwicklung schreitet voran
  42. 41Neues Demo-Video
  43. 42Google belohnt Entwickler mit exklusiven Updates
  44. 43Innovative Diebstahlsicherung soll persönliche Daten der Projekt Glass-Brille schützen
  45. 44Wegen Datenbrille: Mann wird in Schnellrestaurant angegriffen
  46. 45Apple bekommt Patent für Google Glass ähnliches Gerät.
  47. 46Googles Displaybrille Project Glass zielt auf Massenmarkt ab
  48. 47Olympus stellt neuartige Displaybrille vor
  49. 48Google Brille: Pornoindustrie will die Video-Brille
  50. 49Google Project Glass: Ab 2014 für die Massen

Hinweis: Dies ist ein Übersichtsartikel, der ständig mit den neuesten Informationen zu Google Glass aktualisiert wird. 

Die Kernfunktionen der Brille umfassen:

  • Navigation
  • Telefonieren
  • Videotelefonie
  • Livestream
  • Nachrichten
  • SMS
  • Chatten
  • Fotografieren
  • Informationen zu Sehenswürdigkeiten oder Gebäuden
  • Freunde in der Nähe suchen
  • Wetterdaten
  • Aktuelle Sicht mit anderen teilen
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Nebenbei kann man noch seine Adressen und Termine verwalten, sein Notizbuch pflegen oder Musik über den intergrierten MP3-Player wiedergeben. Wobei der Verknüpfung von dem, was man sieht, und den im Internet verfügbaren Daten prinzipiell keine Grenzen gesetzt sind. Denkbar sind beispielsweise auch ein Echtzeit-Preisvergleich im Geschäft oder das direkte Bestellen von Eintrittskarten, wenn man vor einem Konzert-Poster steht. Nur die Gesichtserkennung will Google (zum Glück) unterbinden.

Zum Einsatz kommen moderne Technologien aus dem Mobile-Computing, etwa UMTS und GPS. Auch bei der Hard- und Software wird Google auf bewährte Techniken setzen. Der Prozessor etwa kommt aus einem Smartphone, als Betriebssystem ist Android geplant.

Google Glass

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Wir können es kaum erwarten, bis die Datenbrille in Deutschland verfügbar sein wird, deshalb verfolgen wir die Entwicklung und halten Sie hier auf dem Laufenden.

3. Juni 2013: Gesichtserkennung bleibt vorläufig tabu

Die Bedenken bei Google Glass sind recht groß, gerade wenn es um sensiblere Themen wie vollautomatische Gesichtserkennung geht, die fremde Menschen theoretisch in wenigen Sekunden einem Profil zuordnen kann. Die Entwickler von Google Glass gaben jetzt bei Google+ bekannt, dass die Gesichtserkennung vorläufig jedoch kein Thema sein wird, da Datenschutz sehr wichtig für Google sei. Mehr dazu lesen Sie hier.

16. Mai 2013: Recon Jet - Neuer Konkurrent für Google Glass

Auf der Entwicklerkonferenz I/O hat Recon Instruments mit der Recon Jet eine neue Datenbrille präsentiert. Die Brille ist extra für Sportler gemacht, indem stabilere Materialien verbaut wurden. Auf dem Display, das unter dem rechten Auge liegt, werden Informationen wie Geschwindigkeit oder Höhe angezeigt. Viele Funktionen wie etwa die Kamera haben Google Glass und Recon Jet gemeinsam. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

15. Mai 2013: App MedRef verpasst Google Glass Gesichtserkennung

Entwickler Lance Nanek berichtet auf seinem Blog NeatoCode davon, eine App entwickelt zu haben, mithilfe der Googles High-Tech-Brille mit Gesichtserkennung ausgestattet wird. Entwickelt wurde die App speziell für Krankenhausmitarbeiter und Arztpersonal, die häufig Unmengen an Daten und Patienteninformationen abspeichern und abrufen müssen. Dies soll die App in Kombination mit Google Glass in Zukunft vereinfachen.

Erkennt die Brille eine Person, liefert sie auf Wunsch abgespeicherte Text- und Sprachnotizen über Medikamente oder Allergien. Gerade in Stresssituationen könne dies den Arbeitsablauf des Personals vereinfachen. Unabhängig von der Gesichtserkennung können die gewünschten Daten auch per Sprachsteuerung abgerufen werden.

13. Mai 2013: Marke Eigenbau - Die Glass-Alternative "Flass"

Wie die Website PC World berichtet, ist es dem australischen Hobbybastler Nathan Myers gelungen, eine Kopie von Google Glass in mühevoller Handarbeit selbst herzustellen. Myers versuchte, ein Vorabmodell von Google Glass zu ergattern, jedoch hatte er kein Glück und beschloss dann, sein eigenes Produkt zu kreieren, das er Flass taufte.

Das Gestell der Brille hat sich Myers mit einem 3D-Drucker erstellt, außerdem hat er Hardware aus einem Samsung Galaxy S verwendet. Flass sei nicht auf ein Betriebssystem festgelegt, verrät Myers, sondern es könnte theoretisch auch mit Linux betrieben werden und ist daher ideal für Bastler. Lesen Sie hier weiter.

13. Mai 2013: Was bringt die Google I/O?

Auf der Google I/O 2012 erlebten die Anwesenden eine Action-geladene Präsentation von Google Glass, in der zunächst ein Fallschirmspringer sich aus einem Flugzeug stürzte, nur um den symbolischen Staffellauf dann an einen Fassadenkletterer abzugeben, bis die Datenbrille schließlich auf der Bühne bei Google-Mitbegründer Sergrey Brin landete. 

Nun steht die diesjährige I/O in San Francisco kurz bevor und eine Ankündigung in Verbindung mit Google Glass ist wahrscheinlich. Was wird die ausgewählten Gäste diesmal erwarten? Am Mittwoch (15. Mai) ab 18 Uhr deutscher Zeit werden wir schlauer sein. Verfolgen Sie die Entwicklerkonferenz im Livestream

8. Mai 2013: Poker-Verbot für Google Glass-Nutzer

Google Glass-Nutzer sind in Las Vegas nicht willkommen. Das Caesars Palace hat nun klargestellt, dass Kasinobesucher, die mit der Datenbrille an einem Pokertisch auftauchen, Gefahr laufen verhaftet zu werden. Aus welchem Grund erfahren Sie hier

8. Mai 2013: Google Glass erhält erstes Update

Wie der Android-Fanblog Phandroid berichtet, hat die interne Software von Google Glass ein erstes Update erhalten. Das Softwareupdate XE5 behebt einige bisherige Probleme und ist wahrscheinlich nur die erste Aktualisierung von vielen.

Außerdem ermöglicht das Update einige zusätzliche Funktionen. Beispielsweise wird der Synchronisationsvorgang nun nur noch dann durchgeführt, wenn Google Glass mit dem Stromnetz verbunden ist, so soll die Akkulaufzeit verlängert werden. Außerdem werden einkommende Informationen über Google+ und Hangout direkt angezeigt und es ist einfacher, nach verschiedenen Begriffen zu suchen.

8. Mai 2013: Komplette Sensorausstattung veröffentlicht

Auf seinem Blog NeatoCode Techniques erklärt der Programmierer Lance Nanek, dass er einige Sensoren in der Software von Google Glass endeckt hat, die das Unternehmen nicht in den technischen Spezifikationen der Brille listet. 

Nanek bezeichnet es als enttäuschend, dass die offizielle API keine Möglichkeit für Entwickler bietet, Apps für Google Glass zu schreiben, die diese versteckten Sensoren nutzen. Dennoch findet er es "spannend", darüber nachzudenken, was Hacker oder Google selbst in Zukunft mit der Sensorenausstattung, die unter anderem Position, Rotation und Schwerkraft messen, anfangen könnten. Hier die komplette Liste: 

  • MPL Gyroscope
  • MPL Accelerometer
  • MPL Magnetic Field
  • MPL Orientation
  • MPL Rotation Vector
  • MPL Linear Acceleration
  • MPL Gravity
  • LTR-506ALS Light sensor
  • Rotation Vector Sensor
  • Gravity Sensor
  • Linear Acceleration Sensor
  • Orientation Sensor
  • Corrected Gyroscope Sensor
  • GPS

7. Mai 2013: Navigation bald auch fürs iPhone

Laut dem Tech-Magazin TechCrunch soll es schon bald möglich sein, die Smartbrille aus dem Hause Google, auch mit iPhone Für Navigation und SMS zu verwenden. Wer momentan Textnachrichten schreiben oder sich den Weg anzeigen lassen möchte, muss Google Glass noch mit einem Android-Gerät verbinden.

6. Mai 2013: Google veröffentlicht Explorer-Story

In einem neuen Promo-Video stellt Google einen der zahlreichen Explorer vor, die bereits jetzt Glass testen. In dem Beitrag wird der Physiklehrer Andrew Vanden Heuvel gezeigt, der Online Unterricht gibt. Er nutzt die Datenbrille für einen Ausflug ins CERN und lässt über die Hangout-Funktion gleichzeitig eine Klasse in den USA an seiner Exkursion teilhaben.

 

 

2. Mai 2013: Google Glass zensiert Schimpfwörter

Die Hightech-Brille hat offenbar einen eingebauten Schimpfwortfilter. Diktiert man der integrierten Sprach-App ein Wort, welches auf Googles schwarzer Liste steht, wird es zensiert und nicht in den Text übernommen. Ferner wird bemängelt, dass Google Glass momentan keine Codesperre anbietet. Mehr Details zu diesen Erfahrungsberichten finden Sie hier

30. April 2013: Twitter-App für Google Glass?

All Things Digital zufolge, könnte in Kürze eine Twitter-App für Google Glass auf den Markt kommen. Mit ihr wäre es möglich, tastaturlos 140 Zeichen an die Welt einfach per Spracheingabe zu senden. AllThingsD bezieht sich in seiner Meldung auf Tweets, die mit dem Zusatz versehen waren: "Twitter for Glass". Außerdem haben verschiedene Google-Mitarbeiter verstärkt Fotos auf Twitter via Glass geteilt. 

29. April 2013: Hacker gelingt erfolgreicher "Jailbreak"

Forbes berichtet, dass der bekannte iOS- und Android-Programmierer Jay Freeman eine zu Entwicklungszwecken an ihn ausgegebene Vorabversion von Google Glass erfolgreich gehackt hat. Der Jailbreak habe nicht viel länger als zwei Stunden gedauert, gibt Freeman an, der auch ein Foto des Displays seiner gehackten Brille postete.

Freeman, der als Hacker unter dem Namen "Saurik" bekannt ist, habe sich eine Lücke in Android 4.0.4 zunutze gemacht, mit dem Google Glass betrieben wird. Wozu der erweiterte Funktionsumfang des Geräts nutzbar gemacht werden kann, ist noch nicht völlig klar. Google nahm den frühzeitigen Hack der Datenbrille mit Gelassenheit hin.

29. April: Google Glass erste Reviews von Beta-Testern

Im Netz tauchen immer mehr Erfahrungsberichte zu Google Glass auf. Grund ist der Start des Explorer-Programms von Google. Seit einigen Tagen haben einige Auserwählte die Chance, eine Beta-Version der Datenbrille vorab zu testen. Netzwelt hat an dieser Stelle die Reviews und Kurztests der Nutzer für Sie zusammengefasst.

26. April 2013: Easter Egg zeigt Entwickler-Gruppenfotos

Google+-Nutzer und Glass-Explorer Jay Lee findet man dieses Easter Egg in den Einstellungen der multifunktionalen Hightech-Brille. Dort müsse man auf den Menüpunkt "Device info" klicken und sich anschließend die aufgeführten Lizenzen anschauen. Sofern man nun etwas abwartet, den Lizenzierungs-Ordner öffnet und anschließend neun Mal auf das Touchpad tippt, zeigt sich das Easter Egg.

Dabei handelt es sich laut Lee um mehr als ein Dutzend Fotos von dem Team, das Google Glass in den vergangenen Jahren entwickelte. Unter der Überschrift "Meet the team" seien dort, die Mitarbeiter auf Panoramafotos zu sehen. Die Bilder finden Sie hier

23. April 2013: Verkaufsstart im Jahr 2014

Ausgewählte Personen dürfen schon seit einer gewissen Zeit die ersten Vorabmodelle von Google Glass ausprobieren. Der offizielle Marktstart der Datenbrille liegt jedoch noch in weiter Ferne, wie die BBC in einem Interview mit Eric Schmidt, dem Vorstandsvorsitzenden von Google, erfuhr. Voraussichtlich soll das Produkt erst 2014 in einem marktreifen Stadium sein.

23. April 2013: Steuerbar mit einem Wimpernschlag?

Ein Reddit-Nutzer hat beim Überprüfen der neuen Android-App MyGlass einige Codezeilen gefunden, die auf eine Steuerung der Brille per Augenbewegung hindeuten. So soll ein Sensor die Augenaktivität des Benutzers berechnen und in den Funktionsumfang integrieren können.

Eine mögliche Variante: Benutzer von Google Glass könnten eventuell Fotos mit einem Augenzwinkern schießen. Zwei Zeilen des App Codes legen zudem nahe, dass man die Eyetracking-Funktion von Google Glass wahlweise aktivieren oder deaktivieren kann. Mehr Details hierzu finden Sie hier

22. April 2013: Google Glass läuft auf Android

Wie das Technik-Magazin TechCrunch berichtet, bestätigte Larry Page, CEO von Google, erstmalig, dass Google Glass auf der Basis von Android läuft. Dies sei ein logischer Schritt, da das Betriebssystem Android sich als sehr komfortabel auf tragbaren Geräten erwiesen hat und dies wohl auch in Zukunft tun wird.

Viele spekulierten, dass Google Glass auf Android laufen wird, doch bis heute hielt sich Google bedeckt. Entwickler dürfte diese Nachricht freuen, da dies die Portierung von Smartphone-Apps auf die Datenbrille deutlich erleichtert.

19. April 2013: Google verbietet Weiterverkauf und Verleih

Nachdem nun die ersten Vorabmodelle an Käufer verschickt wurden, äußert sich Google zur Weiterveräußerung. Die Besitzer der Google Glasses dürfen ihre Geräte nicht teilen, denn es ist ihnen strikt untersagt, die Brille zu verkaufen oder zu verleihen.

Google behält sich das Recht vor, bei Verkauf oder Verleih die Brille zu deaktivieren. Der Grund dafür ist, dass sich die Google Glasses noch in einem relativ frühen Stadium befinden und es sich um Vorabmodelle handelt, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Wann das Produkt offiziell erscheint, ist nicht bekannt.

Google Glass: Viele Spezifikationen bekannt

Googles Augmented Reality-Brille "Google Glass" steht zunehmend im Fokus des Interesses. Nachdem die ersten Brillen kürzlich an die Entwickler ausgeliefert wurden, wurden nun auch die ersten technischen Spezifikationen bekannt gegeben. Demnach beträgt die Auflösung des Displays 640 x 360 Pixel, die integrierte Kamera löst in 5 Megapixeln auf.

Die Kamera ermöglicht das Aufzeichnen in 1280 x 720 Pixeln, die anschließend auf dem 16 GB großen internen Speicher gesichert werden. Da dem Anwender nur 12 GB als Speicher zur Verfügung stehen, bietet Google das Speichern der Daten via den hauseigenen Cloud-Dienst Google Drive an. W-Lan und Bluetooth werden ebenfalls unterstützt.

12. April 2013: Erste Auslieferung der Explorer Edition von Google Glass

Laut einem Bericht auf TechCrunch wurde auf einem Event von Google bestätigt, dass die ersten Modelle der neuen Datenbrille Glass in diesem Monat ausgeliefert werden. Dies würde Sinn machen, da zwischen dem 15. und 17. Mai in San Francisco die Entwicklerkonferenz I/O stattfinden wird, bei der Google Glass im Mittelpunkt stehen dürfte.

Wer ein Exemplar von Google Glass in die Hände bekommen möchte, hat hohe Hürden zu überwinden. Es gab einige Wettbewerbe, bei denen User das Recht erwerben konnten, zu den ersten Besitzern von Google Glass zu gehören. Die Gewinner dürfen sich dann persönlich in Los Angeles, San Francisco oder New York ihr Google Glass abholen.

11. April 2013: Google gründet Glass Collective

Wie im Bits.Blog der New York Times zu lesen, hat Google das sogenannte Glass Collective gegründet - eine Zusammenarbeit von Google Ventures, Andreessen Horowitz und Kleiner Perkins Caufield & Byers, die gemeinsam an der Entwicklung der Glass-Plattform arbeiten werden. Sie soll den Entwicklern die Arbeit zugänglicher machen.

Zu Beginn habe man bereits 250.000 US-Dollar investiert. Der Glass Collective können sich zudem weitere Entwickler anschließen. Google setzt damit auf eine offene Ideenfindung junger, technikbegeisteter Entwickler. Das Programm ist bislang nur auf die USA ausgelegt.

5. April 2013: Entwickelt auch Microsoft eine Datenbrille?

Apple Insider schreibt in einem Bericht, dass Brian White Analyst von Topeka Analyst Markets glaubt, Microsoft wolle mit seiner eigenen Technologie-Brille den neu entstehenden Markt rund um tragbare Elektronik erschließen. So schnell wie Google Glass ist Microsoft mit seiner eigenen Hightech-Brille jedoch nicht.

Den Gerüchten zufolge will das Redmonder Unternehmen erst 2014 ein eigenes Produkt auf den Markt bringen. White äußerte sich auch zu Apples iTV Plänen.

3. April 2013: Baidu entwickelt Konkurrenten für Google Glass

Baidu Inc., ein führender chinesischer Suchmaschinenanbieter, arbeitet laut der Nachrichtenseite sina English an einem Konkurrenzprodukt zu Google Glass. Das Produkt soll den Namen "Baidu Eye" tragen und befindet sich momentan noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Momentan befinden sich an der Brille lediglich ein LCD-Display und eine Kamera, die Objekte erkennen kann.

Wie auch beim Konkurrenzprodukt von Google, kann Baidu Eye per Sprache gesteuert werden. Außerdem soll es eine Gestensteuerung geben. Momentan arbeitet Baidu daran, die Akkulaufzeit zu erhöhen, sodass die Augmented Reality-Brille mit einer Akkuladung nahezu zwölf Stunden laufen kann. Wann genau das Baidu Eye erscheinen soll, ist momentan noch nicht bekannt.

28. März 2013: Google Glass wird in den USA produziert

Der US-Tageszeitung Financial Times zufolge wird Google Glass zunächst in den USA produziert. Google will wohl in Santa Clara bauen lassen, um die Produktion besser im Auge behalten zu können.

Nach einem erfolgreichen Produktstart könnte die Massenproduktion jedoch wieder ins Ausland wandern. Hüter der Fabrik, die die Augmented Reality-Brille produziert, wird überdies auch im US-Bundesstaat Kalifornien Foxconn sein.

26. März 2013: West Virginia plant Google Glass-Verbot

Laut einem Artikel des US-Technik-Magazins Cnet hat ein Republikaner namens Gary G. Howell in West Virginia einen Gesetzesentwurf vorgelegt, mit dem das Tragen von Google Glass am Steuer verboten wird, lange bevor die Brille überhaupt in den Handel kommt. 

Howell erläuterte, dass die Einblendung von Inhalten auf dem Display ebenso gefährlich sei, wie das SMS-Schreiben beim Autofahren, was vor Kurzem ebenfalls per Gesetz verboten wurde. Howell ist sich nicht sicher, ob sein Gesetzesvorschlag angenommen wird, geht aber davon aus, dass andere Staaten folgen werden. Mehr Details finden Sie hier auf netzwelt

25. März 2013: Arbeitet Sony an Google Glass-Konkurrent?

Wie das US-Tech-Magazin Tech Crunch berichtet, reichte Sony im November 2012 ein Patent ein, welches der Google-Brille sehr ähnlich sieht. Allerdings verfügt das Sony-Pendant auf beiden Brillengläsern über Bildschirme. Die beiden Displays sitzen dabei hinter den eigentlichen Linsen. Darüber hinaus sind die besagten Bildschirme um einige Millimeter verschiebbar. Wie immer bei Patenten ist jedoch unklar, ob Sony tatsächlich eine Umsetzung des Konzepts anstrebt.

18. März 2013: Erste Protestgruppe entstanden

Laut Daily Mail prangert die anonyme Protestgruppe an, dass die Brille den Weg in eine Welt ebnen würde, in der "Privatsphäre nicht mehr möglich und alles unter der Obhut von Unternehmen" sei. Die Gruppe stützt sich dabei auf das Argument, dass man mit Google Glass unbemerkt andere Menschen aufnehmen und beobachten könne.

Passend dazu betreibt die Gruppe einen Online-Shop, in dem Sticker und T-Shirts bestellt werden können, auf denen der Protest gegen Glass deutlich wird.

15. März 2013: Google stellt Glass Mirror API auf der SXSW vor

Wie bei TechCrunch erwähnt wird, nutzt die Mirror API das REST-Paradigma, was die Anwendungsentwicklung mithilfe dieser für viele Entwickler sehr einfach machen soll. Das Glass Device kommuniziert mit den Google Servern, die Anwendungen können sich mittels der API dort Daten abholen und auf diesem Wege Informationen auf das Device übertragen.

Die Daten werden primär mithilfe sogenannter "Timeline cards" auf dem Device dargestellt. Diese können sowohl Text, als auch Bilder oder HTML und Video beinhalten. Nebst der "single cards" besteht ebenfalls die Möglichkeit diese zu einem "Bundle" zusammenzufassen, durch das ein Nutzer anschließend mittels Stimme oder dem seitlich am Device angebrachten Touchpad navigieren kann.

 

 

11. März 2013: Erste Bar verbannt Google-Brille

Wie das US-Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, veröffentlichten die Betreiber des 5 Point Cafés in Seattle auf ihrer Facebook-Seite das Verbot der Google-Brille. "Wer gegen dieses Gebot verstößt, dem wird in den Allerwertesten getreten", ist dort zu lesen. Die Meldung sorgte für einiges Aufsehen.

Angeblich wolle der Besitzer des 5 Point Cafés, Dave Meinert, verhindern, dass Gäste seiner Bar heimlich gefilmt werden. Wie ernsthaft seine Verbannung zu verstehen ist, kann allerdings in Frage gestellt werden: Meinert deutete in Interviews bereits an, dass es sich bei dem Facebook-Post eher um einen kleinen PR-Witz handelt. Mehr Details finden Sie hier.

11. März 2013: Google Glass erkennt Freunde anhand der Kleidung

Wie NewScientist berichtet, haben Forscher an der Duke Universität demonstriert, was eines der ersten Features von Google Glass sein könnte: Eine App, die Freunde des Trägers anhand ihrer Kleidung erkennt. Die Identifikation gelinge sogar in Menschenmengen, ohne dass die zu erkennende Person mit dem Gesicht zum Träger steht. 

Im Vorfeld müssen die Freunde des Google Glass-Nutzers allerdings eine App herunterladen und Bilder von sich und ihrer Kleidung anfertigen, die sie anschließend in der App bereitstellen. Dadurch entsteht eine Art Fingerabdruck, den Google Glass identifizieren kann. InSight nennt sich die Technologie, die in der geschätzt 1500 US-Dollar teuren Augmented Reality-Brille integriert sein wird.

8. März 2013: Alternativen zu Google Glass

Nicht nur Google plant eine Augmented Reality-Brille, auf den Markt zu bringen. Mit der Vuzix M100 vom gleichnamigen Hersteller Vuzix und Glass Up von S14 stehen zwei Konkurrenzprodukte bereit, die schneller und für unter 500 US-Dollar auf den Markt kommen könnten. 

Netzwelt konnte fast finale Prototypen der beiden Brillen auf dem MWC in Barcelona und auf der CeBIT in Hannover testen. Einen ersten Eindruck der Vuzix M100 vermitteln wir Ihnen hier. Den Kurztest von Glass Up finden Sie an dieser Stelle

25. Februar 2013: Verkaufsstart noch in 2013

Offenbar wird Google seine Augmented Reality-Brille Glass noch in diesem Jahr auf den Markt bringen. Dies berichtet das US-Technik-Magazin Cnet unter Berufung auf einen anonymen Insider. Ende 2013 soll das neue Luxus-Gadget in den Läden stehen zu einem Preis für unter 1.500 US-Dollar. 

Die Quelle verriet Cnet zudem, dass sich Glass via Bluetooth nicht nur mit Android-Geräten, sondern auch iPhones verbinden lassen wird. Daten zieht die Brille dann über die jeweilige Internetverbindung des Smartphones. Surfen sei auf diese Weise in 3G genauso wie LTE möglich. 

The Verge konnte inzwischen einen Protoyp der Google-Brille testen. In einem ausführlichen Bericht ist unter anderem von einer noch fehlerhaften Sprachsteuerung und einer langsamen Datenverbindung die Rede. Allerdings soll die Nutzungserfahrungen nahe an den Eindruck aus den Promo-Videos herankommen. 

21. Februar 2013: Neues Promo-Video und Webseite online

Google treibt die Vermarktung von Glass weiter voran. Der Suchmaschinenriese hat nun eine erste eigene Webseite für die Augmented Reality-Brille ins Netz gestellt. Dort können sich in den USA Wohnende an einem Kreativ-Wettbewerb beteiligen.

Bis zum 27. Februar können Interessierte Bilderstrecken, Videos oder Texte einsenden, um ein exklusives Explorer-Ticket für Google Glass zu bekommen. Geschenkt wird den Siegern das Luxus-Gadget allerdings nicht. Auch sie müssen 1.500 US-Dollar exklusive Steuern zahlen.

Darüber hinaus ist ein neues Promo-Video auf der Seite zu finden, dass Google Glass in Aktion zeigt. Mehr Details finden Sie hier.

 

 

18. Februar 2013: Verkauf in Retail-Stores geplant

Google plant offenbar den Aufbau einer eigenen Shop-Kette. In den Filialen sollen Interessierte neben Google-Smartphones und -Notebooks auch die Augmented Reality-Brille Glass ausprobieren können. Wie das Fan-Blog 9to5mac von einer nicht näher benannten Quelle erfahren haben will, glaubt Google, dass sich Glass besser verkaufen lässt, wenn potentielle Käufer die Brille vorher einmal ausprobieren können. Zwischen 500 und 1.000 US-Dollar wird die Brille aller Voraussicht nach im Einzelhandel kosten. 

Den Informationen zufolge, will Google seine Shops künftig grundsätzlich für die Bewerbung seiner Forschungsprojekte wie zum Beispiel das fahrerlose Auto nutzen. Wo und wann der erste Laden öffnet, ist noch nicht bekannt. 

1. Februar 2013: Weitere technische Daten aufgetaucht

Wie Engadget berichtet, überprüft die US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) aktuell die Zulassung von Google Glass. In diesem Zusammenhang veröffentlichte die Kontrollstelle für Kommunikationsgeräte nun ein Dokument, das weitere technische Details der Augmented Reality-Brille enthüllt.

So besitzt Glass offenbar einen 2,4-Gigahertz-Prozessor von Broadcom. Außerdem sind ein WLAN- und Bluetooth 4.0-Modul mit an Bord. Des Weiteren ist von einem vibrierenden Element die Rede, das Audio-Inhalte an den Träger durch die Berührung mit dem Kopf überträgt. Die FCC-Dokumente finden Sie hier

22. Januar 2013: Glass in der U-Bahn

Google-Chef Sergey Brin hat Glass einem erneuten Praxistest unterzogen. Diesmal in der New Yorker U-Bahn. Ertappt wurde er dabei vom Blogger und Entwickler Noazark, der das zufällige Treffen gleich in einem Beitrag verewigte. Während des Small Talks ließ sich Brin jedoch nicht dazu hinreißen, noch unbekannte Details über Glass zu verraten.  

Der Blogger Noazark traf Sergey Brin zufällig in der U-Bahn bei einem Glass-Test. (Bild: noazark)
Der Blogger Noazark traf Sergey Brin zufällig in der U-Bahn bei einem Glass-Test. (Bild: noazark)

Google Glass: Laser-Tastatur in Planung?

Google hat einen Patentantrag eingereicht, in dem es um eine Laser-Tastatur zur Steuerung einer Augmented Reality-Brille geht. Möglicherweise plant der Suchmaschinenriese also, virtuelle Tasten zur Steuerung von Glass einzusetzen. Diese könnte sich der Träger der Brille direkt auf dem Unterarm anzeigen lassen. Mehr Details lesen Sie hier

16. Januar 2013: Google lädt Entwickler ein

Es geht weiter voran. Wie The Verge berichtet, hat Google nun Einladungen für eine exklusive Glass-Preview an alle Entwickler des "Explorer Program" gesendet. Zu diesem gehören ausgewählte Teilnehmer der Google I/O-Konferenz im letzten Jahr, die sich ein Premieren-Ticket für die Augmented Reality-Brille sichern konnten.

Der Suchmaschinenriese veranstaltet zwei Hackathons in San Francisco und New York. Dort sollen die Entwickler zum ersten Mal mit der angekündigten Mirror API arbeiten dürfen und Apps für selbige entwickeln. 

Entwicklung schreitet voran

In einem Interview äußerte sich Google Glass-Chef Babak Parviz zu den Fortschritten in der Entwicklung der Augmented Reality-Brille. Details über noch unbekannte Funktionen des Geräts wollte er jedoch nicht verraten.

Er versicherte allerdings, dass Glass wie angekündigt in den nächsten Monaten für die ersten Entwickler bereitstehen wird. Außerdem erwähnte er verschiedene Steuerungskonzepte, mit denen Google derzeit experimentiert. Mehr Details lesen Sie hier

Neues Demo-Video

Designerin Diane von Furstenberg trugt Google Glass auf der Fashion Week in New York. (Bild: Screenshot YouTube/Google)
Designerin Diane von Furstenberg trugt Google Glass auf der Fashion Week in New York. (Bild: Screenshot YouTube/Google)

Google hat ein neues Demo-Video seiner Augmented Reality-Brille Google Glass veröffentlicht. Das besondere daran, die Aufnahmen wurden von Models auf der Fashion Week aufgezeichnet.

Alle gezeigten Bilder wurden Google zufolge ausschließlich mit der integrierten Kamera in der Brille gedreht. Auch Designerin Diane von Furstenberg und Stars wie Sarah Jessica Parker haben das Accessoire in New York getragen. 

 

 

Google belohnt Entwickler mit exklusiven Updates

Im Juni hat Google sein "Project Glass" - eine Cyberbrille mit Smartphone-Funktion - für Entwickler zum Preis von 1.500 US-Dollar bereitgestellt. Zusammen mit Google sollen sie an der neuen Technik arbeiten und diese ausreifen. Laut geeky-gadgets sollen die Entwickler mithilfe der exklusiven Updates besser in den Produktionsprozess integriert werden.

Der bisherige Prototyp der futuristisch anmutenden Brille läuft unter Android und enthält einen transparenten Bildschirm, der sich vor dem rechten Auge des Brillenträgers befindet. Geht es nach Google, soll die Brille mit dem Smartphone kommunizieren und alle Anrufe und weitere Funktionen digital vor das rechte Auge des Trägers projizieren.

Innovative Diebstahlsicherung soll persönliche Daten der Projekt Glass-Brille schützen

Wie The Verge meldet, hat Google das beantragte Patent für sein neuestes Projekt Glass erhalten. Dabei handelt es sich um ein Patent für eine Diebstahlsicherung. Die Sicherung wird aktiviert, wenn ungewöhnliche Bewegungen und Erschütterungen auf die Cyber-Brille ausgeübt werden, als sie vom Träger üblich sind. Ferner werden Behörden über den Diebstahl informiert.

Zwar kann ein Diebstahl nicht unterbunden werden, jedoch werden die persönlichen Daten gesichert, außerdem ist eine Benutzung des Systems vorerst nicht mehr möglich. Wie zuverlässig die Idee, die derzeit nur auf dem Papier existiert, in der Realität ist, bleibt abzuwarten. Das Projekt Glass befindet sich laut Google noch für lange Zeit in der Entwicklung.

Wegen Datenbrille: Mann wird in Schnellrestaurant angegriffen

Mit Datenbrillen, wie der Project-Glass Brille von Google, kann man nicht nur wunderbar Echtzeitvideos aufnehmen, man sieht auch noch besonders stylish aus. Dass dies nicht immer von Vorteil ist, musste ein Mann laut dem Onlineportal Gizmodo am eigenen Leib erfahren, als er mit seiner selbst gebauten Datenbrille in einem Pariser Mc Donalds Restaurant essen war.

Der Mann, ein Universitätsprofessor aus Toronto, trug seine Datenbrille namens Eye-Tap, welche dauerhaft am Kopf montiert ist und nur mit Spezialwerkzeugen entfernt werden kann. Plötzlich kamen drei Männer an seinen Tisch und wollten ihm die Brille herunterreißen. Sie gingen so brutal vor, dass der Mann auf den Boden geschleudert und die Brille völlig zerstört wurde.

Apple bekommt Patent für Google Glass ähnliches Gerät.

Wie The Verge berichtet hat Apple am letzten Dienstag ein Patent zugesprochen bekommen, dass in seiner Beschreibung an das neue Projekt von Google - Google Glass - erinnert. Es handelt sich hierbei um ein Gerät, was auf dem Kopf getragen wird und vor den Augen ein Bild darstellen kann.

Da kommt sofort die Frage auf, ob Apple damit das Google Projekt stoppen will. Aber wie The Verge berichtet, sind die Unterschiede in den Details doch sehr groß. Ein entscheidender Unterschied ist, dass das Apple Patent zwei verschiedene Bilder für das linke und rechte Auge benutzt. Ob dies Apple von einer Klage abhält, weiß niemand.

Googles Displaybrille Project Glass zielt auf Massenmarkt ab

Google ist sich sehr sicher, dass seine Displaybrille guten Anklang in der Öffentlichkeit finden wird, das sagte der verantwortliche Forscher Thad Starner jetzt gegenüber Technology Review. Die Brille soll es dem Träger ermöglichen, Inhalte aus dem Internet anzusehen, während man nebenbei mit offenen Augen durch die reale Welt läuft. Man soll demnach nichts verpassen, was um einen herum geschieht.

Noch im Jahre 1993 war die Mehrzahl der Leute nicht gerade sehr von tragbaren Computern angetan. Der Nutzen von mobilen Endgeräten wurde damals sehr hinterfragt. Heutzutage kann man sich Smartphones und MP3-Player aus dem Alltag gar nicht mehr wegdenken. Google ist der Meinung, dass seine Project Glass Displaybrille denselben Effekt haben wird.

Olympus stellt neuartige Displaybrille vor

Olympus, hateine Woche nachdem Google seine Project Glass Brille vorgestellt hat, eine eigene Displaybrille vorgestellt. Die Brille, die ein halbtransparentes Bild vor dem rechten Auge des Trägers erscheinen lässt, ist jedoch zunächst ein Prototyp, der nach und nach verbessert werden soll. Verwunderlich ist, dass der Prototyp keine Kamera enthält.

Verbunden wird die Brille über Bluetooth mit einem Smartphone, welches das Bild dann vor das Auge des Brillenträgers projizieren wird. Die Akkuleistung der Datenbrille soll an die 2 Stunden im Dauerbetrieb betragen. Wann die Brille auf den Markt kommen und wie viel sie kosten soll, ist bislang jedoch nicht bekannt.

Google Brille: Pornoindustrie will die Video-Brille

Wenn es eine neue Technologie gibt, weiß eine Branche sofort diese für sich zu nutzen: die Pornoindustrie. Die neue Brille von Google hat das Interesse geweckt, da die eingebaute Kamera in der Brille eine besondere Perspektive bietet. Sie sitzt auf Höhe des Brillenbügels und eignet sich daher besonders für Filme aus der Ich-Perspektive, sogenannte POV-Videos (Point of View). Das Interesse bestätigt Quentin Boyer von Pink Visual, einem Filmstudio, der Zeitschrift PCMag.

Potenzial für die Google Project Glass sieht auch der Android-App-Entwickler MiKandi, der auch für Pink Visual tätig ist. Allerdings nicht nur beim Filmen von Sex-Szenen, sondern etwa auch für Date-Apps. So soll der tragbare Computer ein hilfreicher Ratgeber sein, wenn man selbst zu nervös ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Google Project Glass: Ab 2014 für die Massen

Die häufigste Frage, die aktuell in der netzwelt-Redaktion eintrifft, ist die nach der Verfügbarkeit von Google Project Glass. "Wann erscheint die Google-Brille?", "Wo kann man eine Google Project Glass kaufen?" Dazu hat sich Sergey Brin von Google höchstpersönlich gegenüber Bloomberg geäußert. Nachdem die Rückmeldungen von den Entwicklern verarbeitet wurden, könnte die Brille 2014 für die Allgemeinheit auf den Markt kommen, wird er zitiert.

Zuvor kommt eine andere Gruppe in den Genuss des tragbaren Computers. Entwickler, die an der Google I/O-Konferenz vor wenigen Wochen teilgenommen und eine Google-Brille vorbestellt haben, erhalten diese bereits Anfang 2013. Der Preis für diese ersten Geräte beträgt 1.500 US-Dollar.

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