Vorerst keine eigene Nutzeroberfläche

Huawei Ascend P1: Hochpreis-Handy mit purem Android

Der chinesische Handy-Hersteller Huawei hat mit einem großen Event in der Freiheizhalle in München den Marktstart seines ersten Hochpreis-Smartphones Ascend P1 in Deutschland gefeiert. Mit dabei reichlich Prominenz: Aus dem Reich der Mitte war beispielsweise Chef-Designer Hagen Fendler nach München gereist. Fendlers Reisegepäck enttäuschte jedoch die Anwesenden.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Pures Android-Erlebnis
  2. 2Anpassungen für Europa
  3. 3Neue Produkte zur IFA
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Huawei strebt nach Höherem. Nachdem sich der chinesische Handy-Hersteller in Deutschland vor allem mit den über Lidl vertriebenen 99-Euro-Smartphones Ideos X3 und Ascend Y200 einen Namen gemacht hat, will das Unternehmen aus Shenzhen nun auch das Hochpreis-Segment aufmischen. Für eine unverbindliche Preisempfehlung von 449 Euro wird das Ascend P1 in der kommenden Woche auf den deutschen Markt kommen.

Pures Android-Erlebnis

Nutzer erhalten für diesen Preis ein leistungsstarkes Designer-Handy inklusive einem puren Android 4.0-Erlebnis. Denn anders als von den anwesenden Journalisten in München erwartet wird Huawei in Deutschland seine Smartphones zunächst ohne die kürzlich in China veröffentlichte eigene Nutzeroberfläche "Emotion UI"  ausliefern. Dabei ist die "emotionale Bindung an das Gerät" ein Teil der Huawei Design-Sprache, wie Fendler erklärte.

Warum dann kein "Emotion UI"? - Huawei will nicht ausschließen, dass auch in Deutschland künftig Huawei-Handys mit einer eigenen Nutzeroberfläche ausgeliefert werden. "Es ergibt aber keinen Sinn, etwas, was wir für China gerade erst veröffentlicht haben, einfach zu übersetzen und dann hier auf Handys zu klatschen", sagte Lars Christian Weisswange, Vice President Terminals Western Europe. Was die Nutzer von einer möglichen eigenen Huawei-Oberfläche zu erwarten haben, verrät die Seite emui.com - vorausgesetzt man ist des Chinesischen mächtig. Hier stellt Huawei seine Emotion UI vor. Sie bietet unter anderem eine Sprachsteuerung und Cloud-Dienste. Weisswange betonte aber auch, dass die Nutzer auf Huawei-Geräten stets auch die Möglichkeit hätten, auf die Android-eigene Nutzeroberfläche zurückzuwechseln.



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