Konvertierung aktuell wieder möglich
Streit mit Google: YouTube-mp3.org startet Online-Petition (Update)
Philip Matesanz, Betreiber von YouTube-mp3.org, geht in die Offensive. Er will weiter gegen Google und YouTube kämpfen und sein Geschäftsmodell verteidigen. Dafür startete er eine Online-Petition und befragte Juristen. Für diese stehen YouTubes Vorwürfe gegen die Webseite des 21-Jährigen auf extrem dünnem Eis. Update: Führende Download-Portale im Netz haben damit begonnen YouTube-Konvertierungs-Software abzulehnen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Rechtsanwälte: YouTube-mp3.org ist legal
- 2Mit Google seit 2010 im Streit
- 3Update 24.Juli: Download-Portale lehnen YouTube-Konvertierungs-Software ab
Das Update vom 24. Juli finden Sie am Ende des Artikels.
Wie Matesanz in einem Blogbeitrag angibt, sei er alleine im Kampf gegen seinen übermächtigen Gegner YouTube. Das Video-Portal habe ihm einen Brief gesendet und darin die Aufgabe seiner Webseite gefordert. Aufgeben will der 21-Jährige dennoch nicht.
Stattdessen suchte er sich Unterstützung und konsultierte zwei Rechtsanwälte zur juristischen Lage von YouTube-mp3.org. Auf der Webseite ist es Nutzern möglich, durch die Eingabe von YouTube-URLs Videos in MP3-Dateien zu konvertieren.
Rechtsanwälte: YouTube-mp3.org ist legal
Diese hätten ihm bestätigt, dass seine Webseite absolut legal sei und keine Nutzungsbedingungen verletze. Denn der IT-Student verwende für sein Angebot nicht die YouTube-Programmierschnittstelle.
Den Einschätzungen der beiden Rechtsanwälte zufolge versuche YouTube hingegen in seinen Ausführungen gegenüber YouTube-mp3.org, das Recht auf eine Privatkopie einzuschränken. Dieses ist jedoch fest im Gesetz verankert. Auch netzwelt hat sich dies bereits von Medienanwalt Christian Solmecke bestätigen lassen. Neben Solmecke befragte Matesanz auch Rechtsanwalt Philipp C. Redlich von der Kanzlei Härting, der die rechtliche Lage ähnlich einschätzte.






