Ruckler beim Scrollen von Webseiten, fehlender Diebstahlschutz

Apple MacBook Pro Retina: Erste Probleme mit dem Luxus-Laptop

Eine Display-Auflösung von 2.880 x 1.800 Bildpunkten - das neue MacBook Pro von Apple mit Retina-Display weckt Begehrlichkeiten, die nur ein prall gefüllter Geldbeutel befriedigen kann. Vielleicht ist aber nicht alles Gold, was glänzt und ein Apfellogo trägt - denn erste Tests decken Probleme bei der Leistung auf. Und auch fehlende Kleinigkeiten, wie ein Diebstahlschutz, drücken ersten Käufern auf das Gemüt.

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Vor knapp drei Wochen stellte Apple mit dem MacBook Pro Retina die aktuelle Speerspitze des Unternehmens bei den Notebooks der Öffentlichkeit vor. Das Interesse bei den Apple-Kunden scheint groß - immerhin beträgt die Lieferzeit für ein Modell mit Retina-Display in Deutschland derzeit happige drei bis vier Wochen. Auch der Preis ist nicht von Pappe: Für die kleinste Grundausstattung werden 2.280 Euro fällig. Wer so viel Geld für einen tragbaren Rechner auf den Tisch legt, geht davon aus, dass die technischen Eigenschaften ausgereift sind und die Leistung im oberen Bereich anzusiedeln ist.

Voll am Limit

Erste Kratzer am Image des neuen Apple-Notebooks hat das Technikmagazin AnandTech ausfindig gemacht. Im ausführlichen Test weiß die Seite vor allem über die Grafikleistung des MacBook Pro Retina nicht nur Positives zu berichten. So würden die verbauten Grafikkomponenten Nvidia GeForce GT 650M und die integrierte Grafik Intel HD 4000 bei manchen Aktionen "am absoluten Limit" laufen. Bei der vollen Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln käme es etwa beim Scrollen und Zoomen auf Webseiten zu störenden Rucklern. 

Apple bietet jedoch verschiedene Shortcuts, um etwa Webseiten und Programme per Klick in einer niedrigeren Auflösung zu öffnen. Bei manchen Programmen ist dies als Standard voreingestellt. AnandTech weist zudem darauf hin, dass die anstehende Neuauflage von Mac OS X (Mountain Lion) einige Probleme lösen könnte. Apple selbst hat zu diesen und weiteren Fragen eine FAQ zum neuen MacBook Pro Retina veröfentlicht, die mittlerweile auch auf Deutsch einsehbar ist. Auch netzwelt wird das MacBook Pro Retina in den kommenden Tagen ausführlich testen.

Die Firma Maclocks bietet bereits einen Diebstahlschutz für das neue MacBook Pro Retina an. (Bild: Maclocks)
Die Firma Maclocks bietet bereits einen Diebstahlschutz für das neue MacBook Pro Retina an. (Bild: Maclocks)

Fehlender Kensington-Schutz bereitet Käufern Sorge

Apple-Produkte stehen generell bei Dieben hoch im Kurs - klar, dass das neue MacBook Pro hier alles andere als eine Ausnahme bilden wird. Umso verärgerter sind manche Käufer, dass die Designer dem neuen Flaggschiff keine Möglichkeit spendiert haben, ein Kensington-Schloss anzubringen. Zumindest für dieses Problem hat der Zubehörmarkt eine Lösung auf Lager. Die Firma Maclocks verkauft eine Kunststoffummantelung inklusive eines 1,80 Meter langem Stahlseils, die der Nutzer selbst am MacBook befestigen kann. Der Griff zum Bohrer entfällt. Die Sicherheitslösung ist ab sofort erhältlich und kostet 70 US-Dollar.

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