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Modbook Pro: Tablet-PC-Mod erscheint im Herbst 2012 Mac OS X und Windows 7 als Dual-Boot

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Windows 7 und Mac OS X unter einer kompakten Haube - das verspricht das Modbook Pro. Der Hersteller aus Los Angeles verwandelt ein aktuelles MacBook Pro von Apple in einen nahezu perfekt ausgestatteten Tablet-Computer. Das hat seinen Preis: 3.500 US-Dollar verlangt der Hersteller von Vorbestellern.

Ein 13,3 Zoll großes Apple MacBook Pro Notebook verwandelt der US-amerikanische Hersteller Modbook in den "größten und leistungsstärksten Tablet-PC der Welt". Bislang einmalig bei Tablet-Computern: Parallel zu Mountain Lion lässt sich auch Windows 7 im Dual-Boot-Modus betreiben. Pünktlich zum Verkaufsstart verbessert der Hersteller nun die Ausstattung.

Die Updates vom 9. November und 4. Oktober finden Sie am Ende dieses Artikels.

Bereits einige Jahre bevor Apple mit dem iPad den Trend der Tablet-PCs auslöste, sorgte die Firma Axiotrion mit dem Modbook für Aufsehen. Schon damals verwandelte das Unternehmen MacBooks in sehr gut ausgestattete Tablet-Computer, die statt iOS eine vollwertige Mac OS X-Version unter der Haube hatten. Andreas Haas, Mitgründer des inzwischen aufgelösten Unternehmens Axiotrion und Grüder von Modbook Inc., stellt mit dem Modbook Pro nun erneut ein entsprechendes Produkt vor.

Schreiben wie auf Papier

Das Modbook Pro verfügt über ein 13,3 Zoll großes, mit 512 Druckstufen äußerst berührungsempfindliches Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten. Die Technik für die Stifterkennung liefert Wacom, ein entsprechender Bedienstift (Digitizer) gehört zum Lieferumfang. Wie schon bei der ersten Version des Modbooks wird auch das neue Modell ausschließlich über diesen Bedienstift gesteuert - die Eingabe von Befehlen per Finger, wie etwa beim iPad, ist nicht möglich. Im Gegenzug verspricht der Hersteller allerdings ein Papier-ähnliches Schreibgefühl auf der speziell behandelten Glasoberfläche - was vor allem Grafiker freuen dürfte.

Wenn das Modbook im Herbst 2012 auf den Markt kommt, können Kunden zwischen zwei verschiedenen Grundvarianten wählen. Bei den Prozessoren stehen dabei ein Intel Core i5 mit einer Taktrate von 2,5 Gigahertz oder ein Intel Core i7 mit 2,9 Gigahertz zur Wahl. Beim Massenspeicher können Käufer zwischen klassischer HDD (bis ein Terabyte Kapazität) oder moderner SSD (bis 960 Gigabyte Kapazität) wählen. Ein DVD-Brenner, bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, WLAN mit Unterstützung für den N-Standard sowie Bluetooth 4.0 stehen ebenfalls auf der Ausstattungsliste.

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Michael Knott
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