Start in den nächsten Wochen?
Kim Dotcom: Neue Details zum Musikdienst Megabox
Kim Dotcom hat gegenüber dem Filesharing-Blog TorrentFreak ein Interview gegeben und weitere Details zu seinem offenbar in Kürze startenden Musikdienst Megabox bekanntgegeben. Angeblich beteiligen sich zahlreiche Weltstars an dem Projekt. Für Nutzer ist der Dienst kostenlos, wenn sie ein spezielles Plug-in installieren.
TorrentFreak zufolge gibt sich der Wahl-Neuseeländer siegessicher: "Ich freue mich sehr darauf, die Musikindustrie für immer zu verändern und den Künstlern die Macht in die Hand zu legen." Er will laut eigenen Angaben Musik der Öffentlichkeit zugänglich machen und die Plattenfirmen davon ausschließen. Aufwind gibt Dotcom die Entscheidung eines neuseeländischen Gerichts, das die Razzia gegen ihn als illegal verurteilte.
Weltstars stehen bereit
"Einige der weltweit besten Künstler stehen zum Start bereit", verkündete er gegenüber dem Filesharing-Blog. Aber auch unbekannte Künstler sollen Megabox als Plattform nutzen. Alle Musiker sollen bezahlt werden, durch die Einnahmen von Megabox.
Diese werden, so Dotcom, durch die sogenannte Megakey-App generiert, eine Anwendung die Werbung anzeigt. Nutzer können sich entweder dazu entscheiden, diese zu installieren, oder auf Werbung zu verzichten und dafür direkt für die Musik zu bezahlen.
Die Künstler sollen angeblich 90 Prozent der erzielten Einnahmen bekommen. Der Internet-Millionär glaubt, auf diese Weise Piraterie eindämmen zu können und Musikern eine neue Einnahmequelle zu ermöglichen. Sobald es Klarheit über den Auslieferungsprozess in die USA gibt, soll das Projekt starten.


Kim Dotcom hat ein neues Projekt: Megabox. Angeblich hat der Megaupload-Gründer bereits erste Verträge mit Künstlern geschlossen, die ihre Musik auf dem neuen Portal veröffentlichen. Der Startschuss fällt möglicherweise in den nächsten Wochen.
Noch mindestens neun Monate wird sich das Verfahren um Megaupload und Kim Dotcom hinziehen. Das zuständige Gericht in Neuseeland hat die nächste Anhörung auf März 2013 gelegt. Grund sind die rechtlichen Ungereimtheiten des Falls. Was passiert nun mit Dotcoms neuem Projekt Megabox?
Terrorgefahr Kim Dotcom: Bei der Razzia auf dem Anwesen des Megaupload-Gründers wurde eine Anti-Terror-Spezialeinheit eingesetzt, um den Internetmillionär zu verhaften. Dies mussten die neuseeländischen Ermittler nun vor Gericht rechtfertigen. Sie begründen den Einsatz der Spezialeinheit mit einer Bauch-Attacke von Kim Dotcom.
Der Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat einen Teil seines Vermögens zurückbekommen. Das neuseeländische Gericht in Auckland entschied, dass er 4,84 Millionen US-Dollar erhält, um davon seine Anwälte und laufenden Kosten zahlen zu können.
Neue Informationen zu Megabox. Kim Dotcom hat zwei neue Promo-Videos über seinen bereits angekündigten Musikdienst veröffentlicht. Diese lassen Spekulationen über mögliche Stars auf Megabox zu.
Kim Dotcom hat im Gespräch mit dem US-Technik-Magazin Wired weitere Details zum kommenden Cloud-Dienst Mega bekanntgegeben. Der Nachfolger von Megaupload sei durch neue Technik unangreifbar.
Der Start von Mega, Kim Dotcoms neuem Filesharing-Dienst, steht kurz bevor. Der Wahl-Neuseeländer lockt Nutzer mit 50 Gigabyte kostenlosem Speicher.




