Asus Transformer Pad TF300 erhällt Jelly Bean Update

Android 4.1: Asus veröffentlicht Jelly Bean-Update

Langsam beginnt die Update-Welle: Nach Coby beginnt nun auch Asus mit der Auslieferung eines Jelly Bean-Updates für seine Android-Tablets. Netzwelt fast alle Informationen zu Neuerungen von Android 4.1 und Jelly Bean-Geräten zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Asus Transformer Pad TF300 erhällt Jelly Bean Update
  2. 2Acer Tablet-PC: Auslieferung mit Android 4.1?
  3. 3Android 4.1 mit Multi-User Support
  4. 4Von Android 1.5 bis Android 4.1: Die Verteilung im Überblick
  5. 5Sony prüft Android 4.1-Update für alle Modelle
  6. 6Zukünftig mehrere Benutzerkonten in Android?
  7. 7Google veröffentlicht Jelly Bean Factory Images für Galaxy Nexus und Nexus S
  8. 8Intel produziert neue Chips für Android
  9. 9Sony enttäuscht Xperia Arc S- und Mini Pro-Besitzer
  10. 10ZTE kündigt neues Smartphone mit Jelly Bean an
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  12. 11Asus bestätigt erste Jelly Bean-Updates
  13. 12HTC bestätigt Update für One S, One X und One XL
  14. 13Jelly Bean für Nexus S verfügbar
  15. 14Erste Updates Mitte Juli
  16. 15Hersteller äußern sich zu Jelly Bean
  17. 16Alternative Firmware auf Jelly Bean-Basis
  18. 17Die wichtigsten Änderungen von Android 4.1 Jelly Bean
Android 4.1 alias Jelly Bean: Der Rollout hat begonnen. (Bild: netzwelt)
Android 4.1 alias Jelly Bean: Der Rollout hat begonnen. (Bild: netzwelt)
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Asus Transformer Pad TF300 erhällt Jelly Bean Update

Wie Geeky Gadgets zu berichten weiß, wird Asus an alle Besitzer ihres neuen Mittelklasse Tablets TF300 die neue Android-Version 4.1 "Jelly Bean" ausliefern. Sie ersetzt die werksseitig installierte Version 4.0 des Betriebssystems und ist zunächst lediglich für englischsprachige Märkte vorgesehen. Wann der offizielle Roll-Out hierzulande verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt.

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Im Rahmen des Updates sind zudem neue Funktionen hinzugekommen. Darunter eine globale Dokumentensuche, die Integration von "Google Now", neue Stromspar-Einstellungen und diverse Optimierungen für bereits vorinstallierte Anwendungen. Darüber hinaus soll das System aufgrund zahlreicher Verbesserungen deutlich schneller laufen. Ein Android Update für andere Transformer Pad Serien des Unternehmens sollen zukünftig zeitnah verfügbar sein.

Acer Tablet-PC: Auslieferung mit Android 4.1?

Acer kündigte im Juni seinen Tablet-PC Icionia Tab A110 an. Dabei verkündete der Konzern, dass dieser mit Android 4.0 ("Ice Cream Sandwich") ausgeliefert wird. Die Internetseite Geeky Gadgets berichtet nun jedoch davon, dass auf eBuyer.com Einträge zu finden sind, welche darauf hinweisen, dass er mit der neuesten 4.1-Version ("Jelly Bean") bestückt sein könnte.

Der Tablet-PC verfügt über einen Quad-Core Prozessor von NVIDIA mit 1,2 GHz und einen Arbeitsspeicher von einem Gigabyte. Der Onboard-Speicher soll acht Gigabyte fassen. In puncto Konnektivität setzt Acers Device auf 802.11b/g/n WiFi und Bluetooth 3.0. Zum Preis hat sich Acer noch nicht geäußert. Gerüchten zufolge soll er aber für unter 200 US-Dollar erhältlich sein.

Android 4.1 mit Multi-User Support

Ein großer Nachteil mobiler Smartphones und Tablet PCs war bislang, dass es nicht wie beim klassischen Desktop-PC die Möglichkeit gab, mehrere Benutzeraccounts auf ein und demselben Gerät einzurichten. Laut einem auf dem US-amerikanischen Technikblog Engadget veröffentlichten Video gehört diese Einschränkung mit der neuen Android-Version 4.1 "Jelly Bean" nun endlich der Vergangenheit an.

Der implementierte Code ermöglicht das Erstellen eines Gast-Accounts, in welchem ein eigener Homescreen und andere eingeschränkte Features einstellbar sind. Im Moment ist das Feature jedoch alles andere als ausgereift; einzelne Apps und sogar Benachrichtigungen vom Stammaccount werden auch im Gastaccount angezeigt, was leicht zu Irritationen oder sogar Missbrauch führen kann.

Von Android 1.5 bis Android 4.1: Die Verteilung im Überblick

Google hat neue Grafiken veröffentlicht, aus denen hervorgeht, wie weit die Android-Betriebssysteme auf den Smartphones von Samsung, Sony & Co. verbreitet sind. Die Zahlen basieren auf den Zugriffen auf den Google Play Store. The Verge zufolge läuft Ice Cream Sandwich auf 15,9 Prozent aller Geräte, das sind 50 Prozent mehr als im letzten Monat.

Gingerbread hingegen macht 60 Prozent auf dem Android-Betriebssystemmarkt aus. Das noch ältere Froyo hat einen Anteil von 15,5 Prozent. Einen bemerkenswerten Wert hat man für das neue Jelly Bean festgestellt. Zwar hat es nur einen Anteil von 0,8 Prozent, jedoch wird Jelly Bean zurzeit nur auf gebrandeten Nexus-Geräten und Motorolas Xoom ausgeliefert.

Sony prüft Android 4.1-Update für alle Modelle

Sony hat sich zu geplanten Jelly-Bean-Updates geäußert: Der Hersteller erklärte, dass er derzeit noch prüfe, welche Geräte ein Update auf Android 4.1 erhalten werden und welche nicht. Der Konzern betonte, dass anders als zuvor von einem briitischen Sprecher geäußert, auch die 2011er Modelle Xperia arc S und Xperia mini pro möglicherweise ein Update erhalten werden.

Zukünftig mehrere Benutzerkonten in Android?

Laut "Geeky Gadgets" plant Google zukünftig offenbar die Unterstützung mehrerer Benutzerkonten bei Android. So entdeckten Entwickler eines Open Source Projekts erstmals einige Codezeilen in Android 4.1 Jelly Bean, die eindeutig auf eine Umsetzung hinweisen. Ein derartiges Feature wäre sicherlich erfolgreich und für ein "Familien-Tablet" zu Hause ideal. Offenbar wurden die Bitten der User erhört.

Zum jetzigen Zeitpunkt gab Google allerdings noch keine weiteren Informationen preis. Langfristig gesehen dürfte die Integration von Multi-User-Support allerdings beschlossene Sache sein. Inhaltlich bringt Jelly Bean aktuell zahlreiche Neuerungen sowohl optischer, als auch technischer Natur mit sich. Hersteller werden zukünftig enger eingebunden in die frühzeitige Weiterentwicklung des Betriebssystems.

Google veröffentlicht Jelly Bean Factory Images für Galaxy Nexus und Nexus S

Besitzer des Galaxy Nexus oder des Nexus S können sich freuen, denn wie TheVerge.com berichtet, hat Google die Factory Images für das Android Betriebssystem Jelly Bean zum Download freigegeben. Factory Images erlauben es Nexus-Besitzern, ihre Handys wieder in den Werkzustand zurückzuversetzen, können aber auch genutzt werden, um das Handy auf Jelly Bean zu updaten. 

Auch wenn Sie bereits das 4.1 Android Factory Image für Nexus 7 heruntergeladen haben, können Sie jetzt die 4.1.1-Version herunterladen. Besitzer von Verizon Wireless Galaxy Nexus, Sprint Galaxy Nexus und Nexus S 4G müssen sich noch ein wenig gedulden, da Google das Erscheinungsdatum der Factory Images für jene Geräte noch nicht bekannt gegeben hat.

Intel produziert neue Chips für Android

Glaubt man Engadget, arbeitet Intel gerade daran, Android 4.1 Jelly Bean zu portieren, sodass Geräte wie Tablets und Smartphones, die lediglich kleine Atom-Prozessoren verwenden, mit Intels Chips ausgestattet werden können. Dieser Vorgang befinde sich momentan noch in Entwicklung, man habe sich kein Zeitfenster gesetzt, um sich auf die Portierung zu konzentrieren.

Auf dem Smartphone- und Tabletmarket mischt Intel bisher wenig mit, da viele Hersteller auf ARM-Prozessoren setzen. Das erste Tablet, das Android 4.1 erhielt, war Googles Nexus 7 mit einem ARM-Prozessor. Mit den kleinen Atom-Chips möchte Intel seine Produktpalette breiter aufstellen und für Smartphone- und Tablethersteller interessanter machen.

Sony enttäuscht Xperia Arc S- und Mini Pro-Besitzer

Sony UK hat nun bestätigt, dass einige Smartphone-Modelle nicht mehr mit Android 4.1 Jelly Bean ausgestattet werden. Therverge zufolge habe John Cooper, Produktmanager bei Sony UK, damit Stellung zu unzähligen Fragen auf Facebook bezogen. So werden das Arc S und das Mini Pro nicht mehr aufgerüstet werden.

Jedoch sagte John Cooper, dass Android 4.0 Ice Cream Sandwich für die gesamte Xperia S-Reihe genehmigt wurde. Zu einem Update auf Jelly Update könne man allerdings noch keine Ankündigungen machen. Demnach steht eine offizielle Bestätigung noch aus. Androids Jelly Bean läuft flüssiger und schneller als seine Vorgänger.

ZTE kündigt neues Smartphone mit Jelly Bean an

Der chinesische Handy-Hersteller ZTE hat ein neues Smartphone angekündigt. Das ZTE N880E ist nach Angaben des Unternehmens das weltweit dritte Handy, das mit der aktuellen Android-Version 4.1 Jelly Bean ausgeliefert wird. Einen Termin für einen Marktstart in Deutschland gibt es noch nicht. Bei dem Modell handelt es sich um ein Mittelklasse-Smartphone mit einem 4-Zoll-Display und einem 1-Gigahertz-Prozessor, einem vier Gigabyte großem internen Speicher und einer 3,2-Megapixel-Kamera.

ZTE hatte das Modell bereits im Mai mit Android 2.3 auf den Markt gebracht und circa eine Million Geräte abgesetzt.

Asus bestätigt erste Jelly Bean-Updates

Auch Asus hat sich nun offiziell zu geplanten Jelly Bean-Updates geäußert. Bei Facebook ließ das Unternehmen verlauten, dass die Tablet-PCs Asus Transformer Pad, Asus Transformer Prime und Asus Transformer Infinty ein Update auf Android 4.1 erhalten werden, zu weiteren Modellen wollte sich der Hersteller noch nicht äußern.

HTC bestätigt Update für One S, One X und One XL

HTC hat bekanntgegeben, dass die aktuellen Modelle One S, One X und One XL ein Update auf die neue Android-Version 4.1 Jelly Bean erhalten werden. Einen Zeitpunkt für die Veröffentlichung wollte der taiwanische Handy-Hersteller noch nicht nennen.

Jelly Bean für Nexus S verfügbar

Vodafone-Kunden, die im Besitz eines Nexus S sind, erhalten in Deutschland seit einigen Tagen das angekündigte Android 4.1-Update. Dies bestätigte die Vodafone-Pressestelle auf Anfrage von netzwelt. Derzeit wird die Aktualisierung nicht nur in Deutschland, sondern auch in weiteren Ländern ausgerollt.

Erste Updates Mitte Juli

Google hat angekündigt, dass als erstes die Smartphones Nexus S und Galaxy Nexus sowie der Tablet-PC Xoom von Motorola ein Update auf Jelly Bean erhalten werden. Die Aktualisierungen sollen Mitte Juli ausgeliefert werden. Alle Details hierzu finden Sie im großen Android Update-Fahrplan von netzwelt.

Hersteller äußern sich zu Jelly Bean

Inzwischen haben sich auch weitere Hersteller zu möglichen Jelly Bean-Updates geäußert. Konkrete Ankündigungen gibt es aber nicht. Huawei ließ am Rande der Feierlichkeiten zum Marktstart des Ascend P1 in Deutschland verlauten, dass man Jelly Bean derzeit erst einmal prüfe.

Ähnlich äußerten sich HTC und Samsung. Beide Hersteller wollen zunächst die Software prüfen und dann in Kürze bekanntgeben, welche ihrer Modelle eine Aktualisierung auf Android 4.1 erhalten werden. Die weiteren Handy-Hersteller gaben sich gegenüber dem US-amerikanischen Technikblog The Verge eher verschlossen und wollten sich nicht zu Jelly Bean-Updates äußern.

Alternative Firmware auf Jelly Bean-Basis

Das Team der beliebten alternativen Android-Firmware Cyanogen Mod hat auf Google+ angekündigt, dass die nächste Version der Software CM 10 auf Android 4.1 basieren wird. Einen Veröffentlichungszeitpunkt wollte das Team aber noch nicht nennen.

Android 4.1. Jelly Bean

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Die wichtigsten Änderungen von Android 4.1 Jelly Bean

Auch wenn Jelly Bean nicht die Versionsnummer 5.0 trägt, hat Google zahlreiche Dinge am System geändert und neue Funktionen hinzugefügt. Hier sind die wichtigsten Änderungen und Neuerungen von Android 4.1.

Bedienhilfen

Google hat die Bedienbarkeit von Android für Menschen mit Behinderungen verbessert. Zudem erhalten Entwickler umfangreichen Zugriff auf die entsprechenden Funktionen, um die Zugänglichkeit ihrer Apps zu verbessern.

Project Butter

Ruckler oder Verzögerungen bei der Bedienung von Android sollen mit Jelly Bean der Vergangenheit angehören. Künftig sollen Scrollen und Animationen "butterweich" erfolgen. Google hat dazu eine Reihe technischer Änderungen vorgenommen: Vsync Timing soll beispielsweise für eine konstante Bildrate sorgen, zudem unterstützt Android nun Triple Buffering.

Startbildschirm

Auch beim Startbildschirm hat sich einiges getan: Künftig sollen sich Apps und Widgets automatisch an den verfügbaren Platz anpassen. Vergrößert der Nutzer ein Widget, verschieben sich beispielsweise die Apps um eine Bildschirmzeile. Oder anders herum: Zieht der Nutzer ein großes Widget auf einen überfüllten Startbildschirm, verkleinert sich dieses automatisch, sodass es passt.

Offline Diktieren

Texte diktieren konnten Nutzer bereits seit Längerem auf ihrem Android-Smartphone - bislang brauchten Sie dafür aber eine Internet-Verbindung. Mit Android 4.1 ist das nun Vergangenheit: Diktieren können Nutzer nun sogar im Flugmodus. Bislang steht das Offline-Diktieren nur für US-Nutzer zur Verfügung. Weitere Sprachen sollen demnächst folgen.

Google Now

Google will das Sucherlebnis unter Android verbessern. Neben einer neuen Nutzeroberfläche und einer verbesserten Sprachsuche soll dafür Google Now sorgen. Google Now liefert Nutzern Informationen in Echtzeit und standortbezogen. Hat der Nutzer in seinem Kalender einen Termin eingetragen, meldet sich Google Now, wenn dieser näher rückt, und erinnert den Nutzer daran, rechtzeitig loszufahren. Auf Wunsch kann man sich gleich zum Termin navigieren lassen. 

Weitere Funktionen von Google Now: Information zu Flügen, dem Nahverkehr oder die Anzeige von Sportergebnissen des Lieblingsvereins. Mit der Zeit soll der Dienst den Nutzer und sein Informationsbedürfnis näher kennenlernen und noch bessere Ergebnisse liefern.

Benachrichtigungsleiste

Die Benachrichtigungsleiste wurde überarbeitet. Künftig kann sie größere Benachrichtigungen, sprich mehr Textzeilen und sogar Bilder anzeigen. Mehr noch: Entwickler können dem Nutzer bei einer Benachrichtigung drei Aktionen zum Ausführen anbieten. So kann der Nutzer beispielsweise bei einem verpassten Anruf direkt aus der Benachrichtigungsleiste zurückrufen, ohne die Telefon-App zu öffnen.

Schnellere Updates

Bislang stellte Google den Quellcode einer neuen Android-Version seinen Hardware-Partnern erst nach der Veröffentlichung zur Verfügung. Die Folge: Bis aktuelle Smartphones ein Update auf die neue Version erhielten, vergingen oftmals Monate. Damit soll nun mit Jelly Bean Schluss sein: Ab sofort erhalten Hardware-Partner Testversionen des nächsten Android-Releases zwei bis drei Monate vor der Veröffentlichung.

Android Beam 2.0

Der NFC-Dienst Android Beam ermöglicht ab Android 4.1 auch den Austausch größerer Dateien wie Videos. Zudem kann der Nutzer sich mit NFC-fähigen Bluetooth-Geräten verbinden.

Dieser Artikel wird stetig aktualisiert. Regelmäßiges Vorbeischauen lohnt sich also.

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